Roland Kopp-Wichmann. Was kann man gegen Depression tun? Viele Ansätze empfehlen einen kriegerischen Umgang. Man müsse die Depression bekämpfen, niemals aufgeben, überwinden oder sich endlich einenArschtritt geben.
Ich halte wenig von derlei Kampfparolen. Zumal Menschen mit einer depressiven Störung meist sehr hohe Ansprüche an sich haben. Und wenn Sie dann krankheitsbedingt eben nicht die nötige Kraft zum “Durchhalten”oder “Kämpfen” haben, buchen sie das schnell unter “wieder versagt” und fühlen sie sich gleich noch depressiver.
Es kommt ja auch auf die jeweilige Krankheitstheorie an, wie man die Entstehung einer Depression erklärt und daraus ergeben sich dann auch die entsprechenden Behandlungsansätze.>mehr.
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