Hannover: kirchliche Trauung für Homosexuelle Paare

Die größte evangelische Landeskirche in Deutschland, die evangelisch-lutherische Kirche Hannover, hat den Weg zur kirchlichen Trauung auch für Homosexuelle geöffnet. Der Bischofsrat legte in einem Synodenpapier dar, dass es keine theologisch zwingenden Gründe dafür gebe, eine Trauung zwischen gleichgeschlechtlichen Menschen … Hannover: kirchliche Trauung für Homosexuelle Paare weiterlesen

Gibt es eigentlich die Hölle?

Die Hölle, das sind die anderen. Dieses Zitat stammt aus Sartres Werk „Geschlossene Gesellschaft“. Die Hölle, das kann man auch selbst sein, im eigenen Denken. Dann, wenn man sich immer wieder um ähnliche Gedanken dreht und herumkreist und aus ihnen nicht herauskommt. Die Hölle, das könnte auch sein, wenn man sich bewusst von Gott abwendet und von seiner Liebe. Im evangelisch-lutherischen Sinne ist das Thema der Hölle allerdings nicht wirklich vorhanden. Denn nach Martin Luthers Sicht ist Gott jemand, der den Menschen aus Gnade annimmt, wenn man an ihn glauben kann, welcher sich den Menschen in Jesus Christus gezeigt hat. … Gibt es eigentlich die Hölle? weiterlesen

Weshalb das Vaterunser in Italien geändert wird

Vor kurzem hatte der Papst öffentlich darauf hingewiesen, dass eine Strophe des Vaterunsers nicht gerade glücklich übersetzt sei. Dort heißt es nämlich im Gebet: „und führe uns nicht in Versuchung“. Dies impliziert, dass Gott es sei, der Menschen in Versuchung führt, der den Menschen also auf Abwege führe. Was theologisch gesehen durchaus nicht ganz unproblematisch ist, da Gott ja für das summum bonum steht, zumindest in philosophischer Hinsicht, oder in biblischer Hinsicht für den Schöpfer der Welt, des Universums, aller Existenz, von Raum und von Zeit, der eine Welt geschaffen hat, die prinzipiell gut ist, ganz im Gegenteil beispielsweise zum … Weshalb das Vaterunser in Italien geändert wird weiterlesen

Darf man sich ein Bild von Gott machen?

Im 5. Buch Mose, dem Deuteronomium, Kapitel 5,6ff, scheint die Sache eigentlich klar zu sein. Man darf sich kein Bild von Gott machen. Weshalb hängen dann in Kirchen aber überall Kreuze mit Christusabbildungen? Der Deuteronomiumstext lautet wie folgt: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft. 7 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. 8 Du sollst dir kein Bildnis machen in irgendeiner Gestalt, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist. 9 Du sollst sie … Darf man sich ein Bild von Gott machen? weiterlesen

Evolution und wie ich sie mittlerweile sehe

Ich weiß schon, ich kenne die evolutionsbiologische Erklärung. Da haben sich also Zellen zusammengetan, survival of the fittest, Selektionsprinzip und so weiter. Dann haben sich nach und nach also immer mehr Zellen zusammengetan, ihnen tat es irgendwie gut zusammen, sie fanden es angenehm und sie hatten Vorteile in der Biologie, sind irgendwie besser durchs Leben gekommen. Drum hat die Evolution, wer auch immer diese Frau Evolution ist, sie begünstigt. Man tut hier übrigens oft so, als sei die Evolution irgendwie eine Person. Nun gut. Also diese Zellen sind immer besser durchs Leben gegangen und plötzlich sind es dann 80 Billionen. … Evolution und wie ich sie mittlerweile sehe weiterlesen

Machen Sie sich gerne Glaubensdruck ?

Manche Menschen sind Christen und glauben, seit sie das sind, sich auch so verhalten zu müssen. Das ist einerseits gut gemeint, aber wie verhält man sich als Christ eigentlich? Man orientiert sich sicherlich am Doppelgebot der Liebe, wonach man Gott lieben soll und seinen Mitmenschen, wie sich selbst, unter der Voraussetzung natürlich, dass man sich selbst liebt. Darüber hinaus machen sich manche Christen aber gerne mal das Leben zur Hölle, zumal das Glaubensleben, weil sie irgendwie implizit der Meinung sind, als Christ müsse man unglaublich fromm erscheinen, müsse immer fröhlich auf andere wirken, dürfe nie Probleme haben und auch niemals … Machen Sie sich gerne Glaubensdruck ? weiterlesen

Was ich an evangelisch.de mag

Vor einiger Zeit kam hier auf theolounge ein Artikel heraus, in dem evangelisch.de doch ziemlich kritisch gesehen wurde. Zu bunt, zu unübersichtlich und man wisse überhaupt nicht, welche Farbe denn eigentlich was bedeute. Dieser Ansicht kann man eigentlich auch zustimmen und sich ihr anschließen, wenn da nicht ein großes Problem im Raum stünde. Das Problem lautet, es gibt Hinz und Kunz, die heutzutage im Internet schreiben, was auch immer ihnen so in den Sinn kommt. Und das ist einerseits auch gut so. Aber andererseits zieht das die Konsequenz nach sich, dass es viel zu viele Seiten gibt. Oder, um es … Was ich an evangelisch.de mag weiterlesen

Worum geht es beim Streit um das Vaterunser?

Führt Gott die Menschen in Versuchung oder ist es eine böse Macht, die das tut? Darum geht es beim aktuellen Streit um das Vaterunser. Vor kurzem hatte Papst Franziskus zu bedenken gegeben, dass die deutsche Übersetzung des Vaterunsers eine problematische Passage enthalte. Dort heißt es nämlich in einer Bitte an Gott:“…und führe uns nicht in Versuchung!“. Diese Stelle sei im Deutschen schlecht, vielleicht sogar falsch übersetzt. Denn „…führe uns nicht in Versuchung…“ hieße ja, dass man Gott bitten müsste, er solle einen doch bitte nicht in Versuchung führen. Papst Franziskus stellte jedoch richtig, dass es ja nicht Gott ist, der … Worum geht es beim Streit um das Vaterunser? weiterlesen

Gibt es in der evangelischen Kirche auch Heilige ?

Die Frage mag sich für manche Leute erst einmal absurd anhören. Klar, in der katholischen Kirche gibt es Heilige. Das sind Menschen, die Gott besonders nahe stehen und in religiöser und ethischer Sicht als vorbildhaft angesehen werden. Aber bei den Protestanten, also in der evangelischen Kirche, wie sieht es da aus? Zunächst möchte man glauben, es gäbe dort selbstverständlich keine Heiligen. Deshalb als kurzer Vorgedanke zunächst einmal eine Antwort auf die Frage, was eigentlich das Heilige ist: Das Heilige schlechthin ist Gott selbst, aber Christus ist in seiner einzigartigen Beziehung zu Gott dem Vater durch seinen Tod und seine Auferstehung … Gibt es in der evangelischen Kirche auch Heilige ? weiterlesen

EKD-Synode 2017 und das Digitale – Uwe Hermann

Die EKD-Synode 2017 und das Digitale – das ist das, was mich hier vor allem interessiert. Es gab allerdings noch viele andere wichtige und spannende Themen der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die vom 12. bis 15. November 2017 in Bonn tagte. Eine Übersicht über alle Themen und Beschlüsse der Synode findest du hier: 4. Tagung der 12. Synode. Einen guten und knappen Überblick über die Beschlüsse der diesjährigen Synode hat die Seite evangelisch.de zusammengestellt: Was hat die EKD-Synode 2017 eigentlich beschlossen? Eine Synode ist sozusagen ein kirchliches Parlament. Die Synode der EKD fasst… http://uwe-hermann.net/glauben/kirche/kirche-digital/ekd-synode-2017-und-das-digitale/ . EKD-Synode 2017 und das Digitale – Uwe Hermann weiterlesen

Wahnsinn Krieg

Manchmal wundert man sich, woher man gewisse Einstellungen hat. Nicht nur daher, aber auch. Beispielsweise aus der Grundschule. Im Religionsunterricht der dritten und vierten Klasse, evangelisch, hatten wir eine sehr engagierte Lehrerin. Sie war außerdem auch die Klassenlehrerin und machte mit uns unter anderem Theaterstücke, die an der Schule etwas Besonderes waren. Nicht alle Lehrer gönnten ihr diese Erfolge, aber die meisten mussten wohl zugeben, dass sie die Sache sehr engagiert und gut machte. Mir sind, obwohl es schon so lange her ist, nach verschiedene Sachen im Hinterkopf. Unter anderem die Sache mit dem Krieg. Es war ja unter anderem … Wahnsinn Krieg weiterlesen

Wie viele Kirchengemeinden sind im Netz präsent? – Christlich bloggen

Im November hat sich die Synode der EKD mit dem Thema „Kommunikation des Evangeliums in der digitalen Gesellschaft“ beschäftigt. Aus diesem Anlass habe ich einmal eine kleine statistische, aber nicht repräsentative Auswertung gemacht.Auf der Website der EKHN sind alle Kirchengemeinden … Wie viele Kirchengemeinden sind im Netz präsent? – Christlich bloggen weiterlesen

In der Andachtsapp grüßt der Hahn vom Kirchturm – Lechajim

Da soll noch einer sagen, Kirche wäre von gestern. Das evangelische Medienhaus Stuttgart hat in der letzten Woche eine Andachtsapp vorgestellt. Laut eigener Aussage gibt es eine solche App bisher nicht. Naja, dann hat es aber doch ganz schön lange … In der Andachtsapp grüßt der Hahn vom Kirchturm – Lechajim weiterlesen

Erntedank – eine Provokation | Gardinenpredigerin

An Erntedank geht es irgendwie um etwas, wovon der brave Stadtmensch schon lange entfremdet ist und was den gesättigten Mitteleuropäer schon lange nicht mehr wirklich mit Dank erfüllt: es geht darum, dass die Ernte und damit das menschliche Überleben nicht … Erntedank – eine Provokation | Gardinenpredigerin weiterlesen

Kirchen erinnern an 1914: Frieden ist eine bleibende Aufgabe | aktuell.evangelisch.de

Der frühere Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber sagte laut Manuskript, jener Krieg habe die politische Landkarte Europas verändert. „Noch heute spüren wir, dass einige der Konflikte von damals noch immer nicht gelöst sind.“ Damals habe auch die evangelische Kirche den Kriegseintritt … Kirchen erinnern an 1914: Frieden ist eine bleibende Aufgabe | aktuell.evangelisch.de weiterlesen

“mmh…” Die Lutherin bei `Bild´ | protestantisch pfälzisch profiliert

Nach Alice Schwarzer und Co nun also die Reformationsbotschafterin. Margot Käßmann schreibt für Sonntagsbild. Neben dem ein-bisschen-Spaß-muss-sein-Sänger–Skandälchen und anderen Wahnsinnsnews wirbt ihre aktuelle Kolumne: „Singet dem Herrn ein neues Lied.“ Launig geschrieben. Aber ob sie das einst als Kirchentagspastorin gedacht … “mmh…” Die Lutherin bei `Bild´ | protestantisch pfälzisch profiliert weiterlesen

Auch Du kannst Reformation !

Fabian Maysenhölder. Wolfgang Huber ist dafür bekannt, vor kantigen Worten nicht zurückzuscheuen. Bei der Tagung „Ändern ist leicht, bessern ist schwer“ sprach der ehemalige Ratsvorsitzende am 8. März 2014 zu der Frage: “Ist Reformation möglich? Was Einzelne bewirken können.” Und er tat dies energisch und unbequem, denn vor klaren Worten scheute der Ethiker nicht zurück. Schon Luther schrieb:…>mehr. Bild: MG Auch Du kannst Reformation ! weiterlesen

EKD: Die Kirche muss irgendwie toller werden

Wetzlar (idea) – Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will sich mit der fortschreitenden Säkularisierung und den abnehmenden Kirchenmitgliederzahlen nicht abfinden. „Wir sind herausgefordert, das geistliche Leben immer wieder neu zu beleben“, sagte der EKD-Ratsvorsitzende, Nikolaus Schneider (Berlin), in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) vor der EKD-Synode, die vom 10. bis 13. November in Düsseldorf tagt. Freilich stehe die negative Bevölkerungsentwicklung dem Ziel eines Wachsens „gegen den Trend“ entgegen, das 2006 in einem Impulspapier des Rates der EKD formuliert worden war. Die Zahl der evangelischen Kirchenmitglieder ist jährlich etwa um ein Prozent auf 23,6 Millionen gesunken. Der … EKD: Die Kirche muss irgendwie toller werden weiterlesen

Nachtrag zur Orientierungshilfe zu Familie und Ehe

Uwe Hermann. Vor einer Woche habe ich einen ausführlichen Netzrundblick zur Orientierungshilfe der EKD zu Ehe und Familieveröffentlicht. Der Sturm hat sich inzwischen ein wenig gelegt, aber es weht immer noch eine steife Brise. Deshalb habe ich hier Links zu Artikeln gesammelt, die ich übersehen hatte oder die inzwischen erschienen sind. Ich empfehle, hier und da auch mal in die Kommentare zu den jeweiligen Artikeln zu schauen. Es ist schon bedauerlich, auf welchem Niveau manche Christen diskutieren. Ich meine nach wie vor, dass…>mehr. foto: S. Hofschlaeger  / pixelio.de Nachtrag zur Orientierungshilfe zu Familie und Ehe weiterlesen

“mmh…” Mehr als Du brauchst? Mein Kirchentag.

Mechthild Werner. Heute, ich warne gleich, ein DEKT-Doppelblogpost… Huch, Sonne. In Hamburg. Sonnenverwöhnt und Rekordbesoffen ging´s los. 300.000 Menschen beim Abend der Begegnung unter kühlblauem Himmel rund um die Alster. 116.000 Dauerteilnehmer. Gefühlt 20.000 Menschen bei Edeka und Co im Bahnhof. „Soviel du brauchst“, offenbar vieles, auch am Maifeiertag. Erst recht die Tage danach. „Gehste mit zum Podium Armut?“ „Ja, muss aber erst noch shoppen.“ Das Motto, tja, es geht uns alle an. Der Kirchentag „och, ne Messe wie jede“, meint der Hotelportier. Und irrt….>mehr. foto: http://www.kirchentag.de/service/downloads/nutzungsbedingungen.html “mmh…” Mehr als Du brauchst? Mein Kirchentag. weiterlesen

Ist die Kirchensteuer ein Privileg ?

Josef Bordat. In Österreich gibt es ein „Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien“, über das einige geschätzte Kollegen bereits berichtet haben. Das gibt mir die Gelegenheit, ein paar grundsätzliche Bemerkungen zur Lage in Deutschland zu machen, Dinge anzusprechen, die nicht gerade neu sind, aber dennoch nahezu unbekannt zu sein scheinen. I. „Kirchenprivilegien“ – was soll das sein? Grundsätzlich werden darunter wohl drei Dinge gefasst: 1.) dass der Staat die Kirche für geschehene Enteignungen entschädigt, 2.) dass der Staat die Kirche für soziale und karitative Dienste an der Gemeinschaft entlohnt, 3.) dass der Staat für die Kirche das Inkasso der Kirchensteuer übernimmt. Bei genauerer Betrachtung erkennt man, dass dies … Ist die Kirchensteuer ein Privileg ? weiterlesen

“mmh…” Ruhe bewahren. Wenigstens Sonntags.

Mechthild Werner. Am kommenden Sonntag ist der Tag des Sonntags. Am 3. März 321 erklärte ihn Kaiser Konstantin zum staatlichen Ruhetag. Gut, zuvor bereits Gott selbst. Der Schöpfer schuf sozusagen die Sechstage-woche gleich mit. Einmal die Woche Sabbat halten, zur Ruhe kommen – zu mir, zu den anderen, zu Gott. Ein Gebot, das für die gesamte Schöpfung gilt, für alle Kreatur. Zur Rekreation, Wiedererschaffung, Erholung… Ein Tag, der das Leben feiert. Ein Takt, der den Alltag ausatmet. Doch das Gesetz eines taktlosen Marktes steht diesem Gebot entgegen.>mehr. foto:  Bestimmte Rechte vorbehalten von Maggi_94,margrit,flickr.com “mmh…” Ruhe bewahren. Wenigstens Sonntags. weiterlesen

“mmh…” Riskier was, Kirche! Aber vorsichtig…

Mechthild Werner. Eigentlich ist sie vorbei, die tolle Zeit. Oder auch nicht. Da springen plötzlich „Rinder“ über Oxer, direkt in die Lasagnetüte. Der Büttengag musste noch sein… Jetzt aber im Ernst. Da tritt einer von einem ewig verliehenen Amt zurück und verleiht ihm und sich dadurch neue Würde. „Ich glaub mich tritt ein Pferd“, hat so mancher gedacht, „dieser Papst kann auch fortschrittlich“. Er hat´s riskiert. Und gewonnen, glaubt man den fast hymnischen Nachrufen auf einen Lebenden. Genauso soll es nun weitergehen: riskant. Nein, nicht zuerst bei den katholischen Geschwistern…>mehr. foto: dslr travel,  Bestimmte Rechte vorbehalten von dslrtravel.com http://www.dslrtravel.com/product.php?id_product=17 “mmh…” Riskier was, Kirche! Aber vorsichtig… weiterlesen

Die Krise der katholischen Kirche kommt zur Unzeit

Die Welt bräuchte dringend den moralischen Rückhalt einer Weltkirche. Ein Gastbeitrag von Harald Braun, Staatssekretär des Auswärtigen Amts in Berlin. Kaum ein Tag, an dem nicht kritische Berichte über den inneren Zustand der katholischen Kirche in den Medien erscheinen. Im Monatsrhythmus machen Themen wie Missbrauch an Schulen, Zurückweisung von Vergewaltigungsopfern  an Kliniken, Diskriminierung von homosexuellen und geschiedenen Mitarbeitern katholischer Einrichtungen Schlagzeilen. Die Tageszeitung DIE WELT titelte am 25. Januar auf Seite eins „Katholiken verlieren die Geduld mit ihrer Kirche“ und berichtete von einer Studie, der zufolge Kirchenglieder zunehmend gegen  Zölibat, Sexuallehre, Laienausgrenzung und den Umgang mit Missbrauchsfällen rebellieren. Die Institution … Die Krise der katholischen Kirche kommt zur Unzeit weiterlesen

EKD: Kondome – ja,aber…

AIDS – Orientierung und Wege in der Gefahr. Eine Kirchliche Stellungnahme, 1988.III. Orientierungen. 1. Krankheit und Menschenbild Kranke Menschen stellen seit je her für die christliche Gemeinde eine besondere Aufgabe dar. Das Gebot der Nächstenliebe verpflichtet jeden Christen. Jesus Christus selbst begegnet uns in den Leidenden und spricht: „Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht“ (Mat. 25, 36). In dieser Aufgabe ist auch der AIDS-Kranke vorbehaltlos und ohne jeden Unterschied eingeschlossen. Es zählt zu den grundlegenden christlichen Einsichten, daß Krankheiten nie bloß…>mehr. foto: Tomizak  / pixelio.de EKD: Kondome – ja,aber… weiterlesen

Der unzeitgemäße Feiertag: Buß- und Bettag

Josef Bordat. Kurzfristig fiel er 1994 der Pflegeversicherung bzw. ihrer Finanzierung zum Opfer, langfristig wohl auch der verloren gegangenen kollektiven Praxis des Büßens und Betens: der Buß- und Bettag. Heute ist er nur noch in Sachsen arbeitsfrei, was bei über 80 Prozent Nichtchristen in der sächsischen Wohnbevölkerung etwas verwundert. Und gepflegt wird in Sachsen doch auch, oder?>mehr. > Info zum Buß-und Bettag. foto:  Melissa Bube, mlcbube,flickr.com Der unzeitgemäße Feiertag: Buß- und Bettag weiterlesen

Gutachten über die weltanschauliche Neutralität eines so genannten „Sankt-martinsliedes“

Josef Bordat. Über die weltanschauliche Neutralität eines so genannten „Sanktmartinsliedes“ mit dem TitelIch gehe mit meiner Laterne (Verfasser unbekannt, vermutlich katholisch). Gegenstand des Gutachtens Gegenstand des Gutachtens ist ein so genanntes „Sanktmartinslied“ mit dem Titel Ich gehe mit meiner Laterne (Verfasser unbekannt, vermutlich katholisch). Der Text ist nachfolgend dokumentiert: Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Dort oben leuchten die Sterne und unten da leuchten wir. Mein Licht ist aus, ich geh’ nach Haus’, rabimmel rabammel rabumm. Ergebnis der Beurteilung Die weltanschauliche Neutralität des so genannten „Sanktmartinsliedes“ mit dem Titel Ich gehe mit meiner Laterne ist…>mehr. Lesen Sie auch: Was wir von Sankt … Gutachten über die weltanschauliche Neutralität eines so genannten „Sankt-martinsliedes“ weiterlesen

“Ökumene jetzt” – gut gemeint, aber nicht gut gemacht.

Ismael Kluever. Am 29. August 2012 erschien ein Aufruf unter dem Titel “Ökumene jetzt: ein Gott, ein Glaube, eine Kirche”. Aus Anlass des 50. Jahrestages der Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils und der bevorstehenden 5oo-Jahrfeier der Reformation rufen die Initiatoren zu weiterem Voranschreiten im Miteinander zwischen evangelischer und katholischer Kirche auf. Als evangelischer Christ, der in den Lebensvollzügen der katholischen Diaspora zu Hause ist und fließend Katholisch spricht,  sollte ich mich schnurstracks in die illustre Liste der Unterzeichner einreihen, so könnte man meinen. Doch gerade als leidenschaftlicher Ökumeniker habe ich Vorbehalte, und zwar erhebliche. Die Intergität und den guten Willen der Prominenz, … “Ökumene jetzt” – gut gemeint, aber nicht gut gemacht. weiterlesen

Gruß zum Geburtstag: mutig, munter, meinungsstark

Mechthild Werner. …so könnte man dieses “protestantisch, pfälzisch, profilierte” Blog auch überschreiben. Am Reformationstag 2011 ging es online, Mechthild Werner veröffentlichte zum Start nicht 95 Thesen, wie der große Reformator Martin Luther, sondern startete eine Zehnerpotenz niedriger mit 9,5 Thesen. Die Anzahl ist bescheiden, aber der Anspruch durchaus selbstbewusst. Die Pfälzer Kirche hat im Social Web etwas zu sagen – und sie hat Personen, die etwas sagen können. Gesicht zeigen, dies macht sich auch dadurch deutlich, dass…>mehr. foto: Timothy Tsui,  tsuihin – TimoStudios, flickr.com Gruß zum Geburtstag: mutig, munter, meinungsstark weiterlesen

Nicht jeder Christ ist ein Nazi

Josef Bordat. Mal was anderes. Nicht der Papst, nicht der Vatikan, nicht die Katholische Kirche sind Gegenstand einer Betrachtung Alan Poseners in der Welt, sondern die Evangelische Kirche in Deutschland. Erst am Ende geht es dann auch um die katholische Einrichtung Pax Christi. Worum geht es? Schon hier beginnt es, schwierig zu werden. Vorgeblich geht es in dem Text um die polemische Kritik an einer Boykottkampagne gegen Produkte aus Israel, die mit dem Titel Weil Besatzung bitter schmeckt zu „kritischem Konsum“ aufruft, zwischen den Zeilen gelesen jedoch vielmehr darum, einen möglichst engen Zusammenhang zwischen Christsein und Nazisein herzustellen, damit dem neutralen Leser verständlich wird, warum … Nicht jeder Christ ist ein Nazi weiterlesen

“mmh…” Nur keine Danksagungen. Erntedankgefühle

Mechthild Werner. Jeden Freitag eine aktuelle Frage? Nein, diese Woche ist es endlich an der Zeit, Erntedank zu feiern. Auch in der Pfalz, und wie! Die Kirchen duften fruchtig, glänzen wie die Äpfel, Kleinkinder kullern um den Altar herum, juchzen. Was für ein Fest, fast zu sinnlich für Protestanten. Doch darum immer auch mit der angemessenen Portion ethischer Ermahnung. Seid allezeit dankbar. Doch wie geht das?>mehr. Lesen Sie auch: Erntedank – ukrainisch deutsch ökumenisch (Videos) Erntedankfest – oder: was hat Gott Dir geschenkt ? (2008) foto: Lorna Rande,flickr.com “mmh…” Nur keine Danksagungen. Erntedankgefühle weiterlesen

Vorstoß gegen Gotteslästerung

Eine zweifelhafte Initiative ergreift der Bamberger Erzbischof: er will Gotteslästerung unter Strafe stellen. Generell wäre es zwar auf jeden Fall wünschenswert, wenn Jedermann Respekt vor Gott zeigen würde. Selbst wenn er nicht an ihn glaubt, dann zumindest aus Respekt vor den Gläubigen. Aber ob man Blasphemie strafrechtlich verfolgen sollte ? Gotteslästerung soll unter Strafe gestellt werden: Für diese Forderung erntet der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick scharfe Kritik. Satire kann man nicht verbieten, argumentieren die Grünen – und warnen vor einem Anti-Blasphemie-Gesetz.>mehr. foto: Sébastien Barré, sebastien.barre,flickr.com,  Bestimmte Rechte vorbehalten von sebastien.barre Vorstoß gegen Gotteslästerung weiterlesen