Und du so?

Ein Fisch schwimmt im Wasser, welches er natürlich nicht sehen kann. Also kommt er zu einem gewissen Schluss.

Ein schönes Bild für den Glauben an Gott, finde ich. Ihn kann man auch nicht sehen, aber deshalb zu behaupten, er sei nicht real, ist in etwa so, wie wenn der Fisch das Wasser nicht wahrhaben will.


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Kommentare

9 Kommentare zu „Und du so?“

  1. woher weisst du denn, das der fisch das wasser nicht sehen kann? bist du gott?

  2. und wieso weisst du, daß der fisch das wasser nicht wahrhaben will?
    vielleicht ist der fisch in seiner schöpfung gott wahrhaftiger? vielleicht zweifelt er nicht.
    der mensch zweifelt, aber der fisch? ich weiss es nicht

  3. zweifelst du an der luft?
    ich hoffe, ich bin dir, euch eine antwort wert

  4. Das Bild hat was

  5. schade, ich meinte es ernst mit der antwort und bekomme keine.
    ich finde es nicht gut die schöpfung als projektion für menschliche haltungen herzunehmen. ein löwe tötet , wenn er hunger hat, der mensch aus habgier und machtsucht etc.
    ich erlebe gott an sonnigen tagen, im glück,
    hinterfragen und erfahren passiert in not. als meine frau beim fensterputzen vor zwei jahren aus dem fenster stürzte , im koma lag und ich sie abschalten musste, habe ich gott hinterfragt, auch als ich einen herzstillstand hatte nach drei wochen, ich wollte ihr wohl folgen, aber so war die fügung, ich arbeite mit eingeschränkten kindern, hatte den herzstillstand auf der arbeit und um mich gutausgebildete ersthelfer, und kam wieder hierher, da habe ich gott hinterfragt,
    und es scheint mir zu einfach mit solchen bildern.
    ich habe schon einmal keine antwort bekommen, ich finde das komisch, gibt es keinen dialog?

  6. schade, kein dialog, kein miteinander. gott sieht euch

    1. Wie meinst du?

  7. Hallo, habe deinen Kommentar eben erst gesehen, bin heute gar nicht dazu gekommen. Ich denke auch, dass man auch in Situationen, in denen es einem schlecht geht, für Gott oft besonders offen ist.

    Das mit dem Fisch ist ja nur ein Bild, wie man sich das Ganze vorstellen könnte. Ich behaupte ja nicht, dass dieses Bild in jeder Einzelheit stimmen würde. Aber ich finde es trotzdem ganz aussagekräftig, weil der Fisch auch mitten im Wasser drin ist, ohne sich dessen vielleicht bewusst zu sein, denn er kann das Wasser ja nicht sehen, so wie wir Gott nicht sehen können. Und ich könnte mir vorstellen, dass wir alle mitten im Gott drin sind, dass er in sich Raum geschaffen hat für die ganze Schöpfung und das ganze Universum und alle Existenz. Und das hieße dann eigentlich, dass Gott tatsächlich nur ein Gebet weit entfernt ist.

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