Immer wieder trifft man auf die irrige Einstellung, die Naturwissenschaften könnten die Gesamtheit der Realität umfassend erklären. Dabei wird die Naturwissenschaft in die Nähe eines Glaubenssystems gerückt: die Welt sei reduzierbar auf Atome, neuronale Vorgänge im Gehirn und Quantenphysik. Dass dies aber ein großer Irrglaube sein könnte, wird im folgenden Artikel erläutert. Diesem Irrglauben ist übrigens auch ein Autor der ZEIT auf den Leim gegangen, als er einen Artikel der FAZ („Formen des Nichtwissens“) heftig kritisierte – und gar nicht merkte, dass er auf einer völlig anderen Bezugsebene argumentierte. (> Was ist Wirklichkeit ? Formen des Nichtwissens ). Es handelt sich bei alledem um nicht weniger, als die Frage, ob der Materialismus wahr ist: ist die Materie alles, was es gibt, – oder sehen wir nicht vielmehr nur einen kleinen Ausschnitt der Wirklichkeit ?
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