Das Insta-Fischer-Debakel

Es war ein heißer Sommermorgen am Badesee und Ben saß gelangweilt am Steg. Er scrollte durch Instagram, während sein Freund Luca verzweifelt versuchte, mit seiner neuen Angel ein paar Fische zu fangen. „Bruder, das bringt doch nix!“, rief Ben und zeigte auf die leere Kühlbox. „Gib’s doch auf, hier gibt’s eh keine Fische!“

Doch Luca ließ sich nicht beirren. „Man muss nur Geduld haben!“, sagte er und warf die Angel erneut ins Wasser. Ben verdrehte die Augen und drehte sich wieder zu seinem Handy.

Plötzlich kam ein Typ daher, Mitte 20, lässig gekleidet und mit einer Ausstrahlung, die irgendwie seltsam cool war. „Was macht ihr hier?“, fragte er neugierig. Luca erklärte ihm, dass sie schon die ganze Nacht hier waren, aber einfach keinen einzigen Fisch gefangen hatten. Der Typ nickte und grinste. „Probiert’s nochmal, aber werft die Angel da hinten ins Wasser. Vertraut mir.“

Ben lachte laut auf. „Alter, was weißt du schon? Hier gibt’s nix! Glaubst du, du bist der Fischer-King oder was?“ Aber Luca, immer der Optimist, zuckte mit den Schultern und folgte der Anweisung.

Keine Minute später begann die Angel zu vibrieren. Dann noch mehr. Und plötzlich hatte Luca so viele Fische am Haken, dass er Ben um Hilfe bitten musste. „Ey, das Ding bricht gleich, hilf mir mal, Mann!“ Die Kühlbox war innerhalb von Minuten voll, und sie mussten sogar eine zweite besorgen.

Ben starrte den Fremden an. „Okay, wer bist du eigentlich?“ Der Typ lächelte nur geheimnisvoll. „Jesus. Und wenn ihr denkt, das war cool, wartet ab, was ich euch sonst noch zeigen kann.“

Luca ließ die Angel los und schaute ihn mit großen Augen an. „Was meinst du?“
„Lasst das hier mal sein. Kommt mit mir, ich zeige euch, wie man Menschen ‚fängt‘ – auf die coole Art.“

Und so begann für Ben und Luca ein Abenteuer, das sie sich nie hätten vorstellen können. „Vielleicht hat er ja recht“, sagte Luca. Ben starrte auf die Kühlbox voller Fische und zuckte schließlich mit den Schultern. „Okay, Jesus. Zeig uns, wie das geht.“

Von diesem Tag an ließen die Jungs ihre Angeln am See zurück und fingen an, mit Jesus durch die Welt zu ziehen – und die Leute waren mindestens so beeindruckt wie sie selbst.


Hier die original Bibelstelle: Lk 5,1-11


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