Wer hat den stärkeren Gott ? Islam oder Christentum ?

Bei der Überschrift des aktuellen SPIEGELs ahnt man schon, dass es hier nicht wirklich um die Frage geht, wer denn Gott sei. Nein, es geht um Politik, um Kultursysteme und darum, welches System denn angeblich das bessere sei. Nicht der Glaube an Gott ist das Wesentliche, sondern gewisse Menschengruppen, die alles daransetzen, ihre Religion – die sie als die einzig richtige sehen – durchzusetzen, koste es, was es wolle. Auf christlicher wie auf muslimischer Seite. Armer Gott. Und wieder einmal wird er für machtpolitische Zwecke zweckentfremdet.

Denjenigen aber, die an nur an ihrer Religion interessiert sind und nicht an ihrer Durchsetzung als politischem System, sei gesagt, dass die drei monotheistischen Religionen per se wohl denselben Gott meinen. Sie haben lediglich ein unterschiedliches Gottesbild von ihm. Lesen Sie hier eine > Kurzzusammenfassung und hier (gegen Gebühr) den > SPIEGEL-Artikel.

Wie geht aber das Christentum mit dem Begriff Allah um ? Wie unterscheidet sich das Bild, das sich beide Religionen von Gott machen ?:

Rezeption im Christentum

Für das Christentum stellt sich – gerade mit Blick auf den interreligiösen Dialog – die Frage, ob Allah und der Gott der Bibel identisch sind. Die Römisch-Katholische Kirche beispielsweise verabschiedete am 28. Oktober 1965 im Zuge des Zweiten Vatikanums die für alle römischen Katholiken verbindliche Schrift Nostra Aetate, in der es in Teil 3, der allerdings erst nach arabischen Protesten gegen die alleinige Ausrichtung der Erklärung auf das Judentum hinzugefügt wurde, heißt:

„Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat. Sie mühen sich, auch seinen verborgenen Ratschlüssen sich mit ganzer Seele zu unterwerfen, so wie Abraham sich Gott unterworfen hat, auf den der islamische Glaube sich gerne beruft. Jesus, den sie allerdings nicht als Gott anerkennen, verehren sie doch als Propheten, und sie ehren seine jungfräuliche Mutter Maria, die sie bisweilen auch in Frömmigkeit anrufen. Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt. Deshalb legen sie Wert auf sittliche Lebenshaltung und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen und Fasten.[2]

In den Niederlanden schlug der katholische Bischof von Breda, Tiny Muskens (71), im August 2007 vor, alle Gläubigen sollten Gott künftig Allah nennen. Dies fördere das wechselseitige Verständnis zwischen den Religionen: „Warum sollen wir nicht alle gemeinsam sagen: Wir nennen Gott fortan Allah?“[3]

Gemeinsam glauben Christen und Muslime an den Schöpfergott, der ihrem Glauben nach Himmel und Erde schuf:

„Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“

– (Gen 1,1)

heißt der erste Vers der Genesis der Bibel; eine ähnliche Aussage in Bezug auf Gott ist auch im Koran vorzufinden:

„Er ist es, der euch alles, was auf der Erde ist, geschaffen und sich hierauf zum Himmel aufgerichtet und ihn zu sieben Himmeln geformt hat. Er weiß über alles Bescheid.“

– Sure 2, Vers 29 nach Paret

Viele Christen evangelikaler Prägung lehnen die Gleichsetzung des in der Bibel sich offenbarenden Gottes mit dem koranischen Allah ab. Eine der Begründungen dieser Sichtweise ist das zentrale Bekenntnis des Islam, dass Allah keinen Sohn habe. Dazu im Gegensatz – so die Meinung vieler evangelikaler Christen – steht das Grundbekenntnis des Neuen Testaments, das Gott als den „Vater unseres Herrn Jesus Christus“ identifiziert.

Der damalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in DeutschlandWolfgang Huber, vertritt die Ansicht, dass keine Aussage darüber getroffen werden kann, ob der Gott, den Christen anbeten, mit dem Gott, den Muslime anbeten, identisch ist. Huber sieht nur eine Aussage über das Bekenntnis zu Gott als möglich. Hier vertritt er die Ansicht, dass Christen sich zu einem anderen Gott als Muslime bekennen. Zitat: „Ob Gott derselbe Gott ist, muss man ihm selber überlassen. Als Menschen können wir nur über das Gottesbekenntnis urteilen. Wir haben als Christen keinen Grund zu sagen, wir würden uns zum gleichen Gott wie die Muslime bekennen.“[4] Quelle: > wikipedia.

Wie soll man aber die christliche Aussage verstehen, dass Gott einen Sohn hat und sich zudem als Heiliger Geist zeigt ? Lesen Sie dazu > Gott ist gleich Gott – oder etwa nicht ? (Jürgen Moltmann).

foto: 1. wuerml,flickr.com; 2. wikipedia.


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Kommentare

132 Kommentare zu „Wer hat den stärkeren Gott ? Islam oder Christentum ?“

  1. Der unverwechselnde Unterschied zwischen dem Juden und Christen-Gott und seinem Sohn Jesus Christus, dem ewigen Logos Gottes,
    der sich zum Ende der Zeiten und Generationen,
    als das Fleischgewordene Wort Gottes offenbarte,
    UND:
    UND dem Gott der Islamisten, Moslem und der anderen Religionen auf der Erde,
    IST so groß und so gewaltig,
    Wie zwischen dem Propheten Gottes >ELIABaals-Priester,
    von denen es heißt als sie beteten zu dem Gott Baal:
    „Aber es war keine Stimme noch Antwort.
    Und sie hinkten um den Altar, den sie sich gemacht haben“! 1. Könige Kapitel 18,

    „Ein GOTT, der seine Gemeinde und Volk nicht ernährt und der die Gebete seiner Gläubigen nicht erhört,
    ist ein Götze,
    und die von Menschen berufenen und ausgebildeten Bischöfe, Priester und Prediger, gleich den Baals-Priester der damaligen Zeit,spricht der wahre lebendige und gegenwärtige Schöpfer- Gott und HERR“!
    ********************************************************
    Apostel Paulus an die Thessalonischer:
    „Denn, liebe Brüder, von Gott geliebt, wir wissen, wie ihr auserwählt seid.
    Dass unser Evangelium ist bei euch gewesen nicht allein in Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Gewissheit;
    Denn die Gläubigen in Mazedonien und Achaja, und an allen Orten verkünden von eurem Glauben an Gott.
    „Denn sie selbst verkündigen von euch, was für einen Eingang wir zu euch gehabt haben,
    und wie ihr bekehrt seid zu Gott- von den Abgöttern, zu dienen dem lebendigen und wahren Gott und zu warten auf seinen Sohn vom Himmel, welchen Er auferweckt hat von den Toten,Jesus Christus, der uns von dem zukünftigen Zorn Gott erlöst“.
    1. Thessalonicher Kapitel 1,
    Friede und erleuchtende Augen des Herzens allen wahren Christen! petersem.

  2. Avatar von philgeland
    philgeland

    Bei aller Laienhaftigkeit meiner Meinung: das Alte Testament und der Koran scheinen mir schon auf den selben Gott hinzuweisen.

  3. Doch das Alte Testament
    geht uns Wiedergeburtschristen von Anfang des Urchristentums NICHTS an,denn Christus hat das mosaische Gesetz mit seinem levitischen Priestertum
    aufgelöst und das allgemeine Priestertum unter dem Neuen Testament eingeläutet, das durch sein eigen vergossene Blut > Rechtskräftig< wurde.

    "pilgeland" lese bitte den Hebräerbrief ganz,
    besonders das 7. Kapitel und den Hirtenbrief des Paulus an die Galater.

    Auch lese mal die Stelle, was Gott zum Glaubensvater Abraham gesagt hat, der den Isaak zeugte durch den Glauben und Verheißung Gottes,—- die Juden und Christen- Gemeinde und,
    der den Ismael zeugte nach dem Willen des Verstandes und Fleiches seiner Frau Sarah.

    Versucht nicht die Lehre und Theologie des lebendigen Gottes zu verfälschen,denn Gott wird den nicht ungestraft lassen, der sich an IHM und seinem Wort und Geist vergreift!

  4. Und das NT? Ein „anderer“ Gott??

    „Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht.“ (Dietrich Bonhoeffer)

    „Gott existiert nicht, er geschieht.“ (Karl Barth)

    Ich denke, die Wirkungsweise Gottes ist auf jeden Fall ein wenig eine andere. Gott begegnet uns (wenn es denn der „Gleiche“ ist) auf unterschiedliche Art und Weise in den verschiedenen Verheißungen (AT,NT, Koran), aber ob es ein anderer ist, das können wir schlecht wissen, da wir keine Erkenntnis von Gott besitzen, er aber von uns. Wir können Gott nicht definieren, weil er über uns steht, wohl aber sollen wir über seine wunderbaren Werke reden, die er an uns getan hat.

  5. Es gibt den wahren und lebendigen Gott,
    der allezeit gegenwärt ist bei den Seinen,
    die Ihm leben und gehorchen, Er ist ihr Vater und Gott der Liebe und Wahrheit;
    UND
    Es gibt da noch den Gott und Geist dieser Welt,
    welcher ist der Teufel und Widersacher des einen Heiligen, wahrhaftigen Schöpfer- Gott,
    den Christus als den Vater der Lüge bezeichnete, Johannes 8,
    und derselbe vom Apostel Paulus und Johannes im
    1. Korintherbief 4, und Johannes im 1 Johannesbrief Kapitel 4,2-6 als den Gott und Geist des Irrtums nannte.
    Darum haben wir bis heute, das von anmaßenden und selbsterwählten Menschen,
    das religiöse und von diesem Geist der Welt und des Teufels unteranderte religiöse Babylon, von dem Gott
    spricht in der Offenbarung kapitel 16,17,18,

    Wer nun nicht nach dem Bauplan des neuen Menschen,welcher ist der Heilsplan Gottes, Buße tut wie Johannes der Täufer und Christus am Jordan verkündeten, die leben,auch wenn sie die Bibel haben, nach dem Geist der Welt und des Irrtums.

    Christus sagt: „Ich bin die Tür“!
    1.)einmal in das Reich Gottes und zum werden eines
    Christen und neuen Menschen nach dem Bild des
    zweiten Adam, welcher ist Christus!
    2. Und zum werden eines von Gott und Christus berufenen, zubereiteten, erwählten und legitimierten Diener und Amtsträger des lebendigen Gottes.

    Und Christus sagt weiter: „Wer woanders einsteigt zu seinem christlichen Namen und geistigem Amt, der ist ein Dieb und ein Mörder! Johannes 10,1-9

    Für die ersten und jetzigen Wiedergeburtschristen, war Christus eine persönliche Erfahrung in ihrem Leben, bei und in der Erneuerung ihres Wesen, vom alten Menschen der Sünde zu einer neuen Schöpfung und Kreatur Gottes, und das zält vor Gott!!!

    Wer diesen Prozess seiner Erneuerung nicht erfahren hat, sollte sich nicht auf gemietete Bibelverse und Aussagen anderer Menschen sich aufbauen, sondern die Wirklichkeit Gottes und seinen Christus suchen und IHM dienen, damit er durch den Empfang seiner Wiedergeburt und Heiligem Geist, lebendig werde für Gott und Gott für ihn, und das alles durch den Geist, Wort und Allerheiligsten Glauben, den Christus im Menschen wirkt, von dem Er der Anfänger und Vollender ist im gläubigen Christenmenschen.

    Allein Besitzen geht über Bekenntnis und nicht anders noch umgekehrt! P.S.

  6. Nachtrag und Korrektur zum letzten Kommentar, von dem Unterschied zwischen dem
    „Geist und Gott dieser Welt“
    welcher ist der Teufel und Widersacher Gottes,
    und
    dem wahren Schöpfer- Gott und Schöpfer- Geist, der uns durch Jesus Christus, seinem Sohn erlöst, gereinigt und geheiligt hat im Wasserbad des wahren Wort Gottes für Gott und unsere Ewigkeit.
    2. Korintherbrief Kapitel 4, und (nicht 1. Korintherbrief)
    dann Epheser 5,26

  7. Malin, es ist gut wenn Du Deine Unwissenheit in Dingen Gottes und des Menschen Heil bekundest, aber lass denen,die durch Christus zu Gott gefunden haben und durch Christus berufen, zubereitet, erwählt und legitimiert wurden durch das dreifache Zeugnis Gottes in ihrem Innern, lasss denen ihre Erfahrung wie auch Apostel Paulus und die anderen Lichtgestalten Gottes bezeugten mit folgenden Aussagen:
    „Was kein Augen „eines natürlichen Menschen“
    gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die IHN lieben“.
    UNS(Wiedergeburtschristen) aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge,auch die Tiefen der Gottheit.

    UND jetzt kommst Du Malin aufgrund Deiner Aussage:
    „Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn er und es muss geistlich gerichtet sein“.
    Dieser „geistlich gerichtet“ werden und sein, findet durch die Geistestaufe/Wiedergeburt statt in denen, die Gott und dem Heiligen Geist gehorsam werden.
    1.Korintherbrief Kapitel 2, 9-15

  8. Avatar von philgeland
    philgeland

    @Mailin
    „Und das NT? Ein „anderer“ Gott??“
    Jein!
    Wie dem auch sei: Dietrich Bonhoeffer in diesem Zusammenhang zu zitierten, halte ich für genial. Ich kannte das Zitat von ihm nicht, mehr noch, ich habe bis dato leider noch überhaupt nichts von ihm gelesen. Die Aussage von Bonhoeffer hat universellen Wert, weil sie sich auch in anderen Reflektionen wiederfindet, zum Beispiel im Taoismus:
    „Das Tao das man beschreiben kann – ist nicht das wirkliche Tao
    Der Name den man nennen kann – ist nicht des Ewigen Name“
    (Bodo Kirchner)
    Nun wird in allen monotheistischen Schriften ja viel ausgesagt, was sich auf Gott, Allah, Yahwe bezieht. Ich persönlich kann die Unterschiede nach wie vor nur so deuten, dass es sich um menschlich (kulturell) geprägte „Deutungsversuche“ handelt. Daher mein „jein“ in Bezug auf das NT.

  9. Avatar von philgeland
    philgeland

    P. S.
    „Deutungsversuche“ ist nicht ganz treffend formuliert. Vielleicht sollte man eher von „Annäherungs- und Erklärungsversuchen“ sprechen.
    In diesem Zusammenhang kann ich übrigens die Kritik der Atheisten an der mystischen Sprache der alten Schriften nicht nachvollziehen. In Bildern zu reden ist nämlich etwas Alltägliches – nicht nur, wenn es um Dinge geht, die allein mit unserem Verstand nicht zu beschreiben sind. Aber gut, das ist jetzt ist jetzt wohl schon Off-Topic.

  10. @philgeland:
    Nur kurz, weil ich die Gedanken echt spannend finde. Ich setze mich zurzeit etwas stärker mit dem Sufismus auseinander (mystische Ströhmung des Islam). Klar sind da ganz faszinierende Ähnlichkeiten, v.a. zu den Wüstenvätern bzw allgemein zur „anderen“ Mystik. Ich für mich, ALS CHRIST(!) würde es so interpretieren, dass, wenn das wahr ist, was ich glaube, irgendwie, muss sich das auch, vielleicht in veränderter Form auch in anderen Kulturen wiederspiegeln, auch wenn sie sich zu etwas anderem bekennen, sonst redet man Gott klein, denke ich.
    Was ich mit dem „in Bildern reden“ übrigens auch kritisch sehe, ist, was man zB in der Femministischen Theologie macht: Den Vatergott mit „Mutter“ erweitern, und viele andere neue Bilder schaffen. Warum? Weil diese Bilder, denke ich, in der Bibel eine unwahrscheiniche Kraft haben, aus (meist mystischen) Erlebnissen stammen und etwas unbeschreibliches ausdrücken.
    Darum lehne ich Bilder, die aus einer rein wissenschaftlichen Betrachtung stammen, ab, um die anderen nicht zu entwerten, weil gerade sie enorm viel aussagen, wenn man sie verstehen lernt.
    (Damit will ich niemanden in seiner Fantasie etc einschränken, sondern einfach zeigen, was für eine enorme Bedeutung Bilder haben, dass sie eben nicht bloß „Gleichnisse“ sind, sondern Produkt eines wahrhaftigen Erlebens auf andere Art).
    Aber eben, aus diesen Betrachtungen kann man schlecht erkennen, ob es die „richtige“ oder „falsche“ Religion gibt oder ob manche dem wahren Wesen Gottes (oder was man auch immer dafür einsetzen will) näher kommen als andere. Ich behaupte, dass da leider eine Grenze des menschlichen Verstandes besteht und der Glaube beginnt, d.h. zu erspüren, wohin man sich gezogen fühlt, was „mein“ Weg sein muss und ich vertraue, dass es der „richtige“ ist.

  11. Wer nicht die notwendige Wiedergeburt für Gott durch Jesus Christus erfahren hat, hat auch nicht den Heiligen Geist in seinem Innern und Bewusstsein wohnend, welcher ist der Geist der Wahrheit und Gewissheit.
    Und wer den Heiligen Geist nicht in seinem Innern und Bewusstein wohnen hat, ist immernoch geistig blind was Gott ,Jesus Christus und den Heilsplan Gottes für den Menschen und Sünder betrifft.

    „Das Geheimnis des Herrn ist unter denen, die Gott fürchten und IHN täglich suchen und gehorchen seinen Geboten“!

    „Denn alle Götter der Völker und der Heiden sind GÖTZEN; aber der Herr hat den Himmel gemacht.
    Psalm 96,
    „Denn siehe, die von dir weichen,werden umkommen; du bringst um alle, die von dir abfallen. Psalm 73, 27

    Derjenige Mensch, der in der geistigen Finsternis lebt und wandelt,
    weiß nicht woher er kommt und
    wohin ihn einst sein irdisches Leben führt,
    und was er denkt, redet und schreibt, darum betete Christus am Kreuz:
    „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun“! Lukas 23,

  12. Avatar von philgeland
    philgeland

    @Mailin
    Da deine Antwort ziemlich komplex ist,weiss ich nicht so recht, wo ich ansetzen soll. Bilder, mystische Erlebnisse, Vertrauen, richtiger Weg?
    Na gut, vielleicht mit den Bildern. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass „in Bildern reden“ zum Menschsein gehört: der Bogen spannt sich von Redensarten im alltäglichen Gebrauch über Poesie bis zu religiösen Texten. Was die Wissenschaft angeht, so habe ich vor einiger Zeit mal ein interessantes Interview mit einem Quantenphysiker gelesen, der offen zugab, dass die von ihm und seinen Kollegen beobachteten Phänomene auch nur in bildhafter Form beschrieben werden können.
    Ich halte in diesem Zusammenhang Deine „Abgrenzung“ für interessant: Bilder als Produkt wahrhaftigen Erlebens. Ist es eine Abgrenzung oder nur eine Nuance der oben genannten Beispiele?
    Wie dem auch sei: kulturell geprägt sind diese Bilder auf jeden Fall.
    Mystische Erfahrungen und transzendente Erlebnisse (es mag einen Unterschied geben, den ich aber leider nicht definieren kann) sind wohl auch nicht anders zu „beschreiben“. Ob viele davon nun „wahrhaftig“ oder nur ein reines Produkt unserer Phantasie sind, sei mal dahingestellt. Dazu steht mir kein Urteil zu.
    Und das mit dem „richtigen Weg“ ist eine haarige Sache – muslimische Selbstmordattentäter oder christlich motivierte Eltern, die ihren Kindern eine sadistische Erziehung angedeihen lassen, sind auch vom „richtigen Weg“ überzeugt.

  13. Avatar von philgeland
    philgeland

    @petersemenczuk
    Wenn es Menschen gibt, die vom „Geist der Gewissheit“ beseelt sind, dann haben sie eine besondere Verantwortung. Und, davon ausgehend, dass es diesen Geist gibt, muss es sich dann aber auch zwangsläufig um etwas Universelles handeln, das sich auch bei Menschen anderer Relgionszugehörigkeit offenbaren kann.

  14. Avatar von meryemdeutschemuslima
    meryemdeutschemuslima

    Grüß Gott (den einzigen),
    also – der Herr Huber wundert mich nun aber. Es kann nur einen allmächtigen Schöpfergott geben, oder?
    Also was gibts da zu überlegen?

    Dass wir Menschen dazu neigen, uns eine Vorstellung zu machen, ist zwar verständlich, kann aber das Wesen Gottes niemals erfassen. Darum sind auch alle seine Attribute nur Annäherungen, aber niemals ausreichend.

    Allerdings finde ich es eine Zumutung zu behaupten, wir Muslime würden Götzenanbetung betreiben und wir hätten keine göttliche Offenbarung erhalten.

    Aber nunja, jeder wie er meint. Die Wahrheit erfahren wir unausweichlich am Tag des Gerichts.

    Grüße von Meryem

  15. Avatar von philgeland
    philgeland

    @Meryem
    Gott spricht so viele Sprachen wie es Menschen gibt.
    Sein Wesen bleibt uns verborgen, aber es gibt Momente, in denen wir eine Ahnung von dem haben, was Ihn ausmacht. Das ist schon viel.
    Götzenanbetung ist, wenn man einen Gegenstand anbetet.
    Die Wahrheit am Tag des jüngsten Gerichts unterscheidet nicht zwischen Moslems, Juden oder Christen. Sie ist universell. Sie betrifft den Zustand unserer Herzen.

  16. Avatar von meryemdeutschemuslima
    meryemdeutschemuslima

    servus,
    ja, das kann man so formulieren.
    Ich bezog mich auf den ersten Kommentar und auf Herrn Huber.

    Gruß, Meryem

  17. Obwohl ich nicht Herr Huber bin,dennoch möchte ich einiges hier klarstellen:
    1.Gott ist GEIST und Gott ist Körperlos und von höchster und heiligster Reinheit und Klarheit, die einen natürlichen Menschen sofort töten würde, wenn Gott einem solchen die Gnade seiner Heiligkeit offenbaren und sehen lassen würde.

    2. Dieser Schöpfer- Gott und Schöpfer- Geist,
    ist weder männlich noch weiblich, also ohne Geschlecht.
    Wenn darum sich dieser wahrhaftige GOTT der GEIST ist, sich einem IHM genehmen Menschen offenbaren will und zu ihm sprechen und einen Auftrag erteilen will, so spricht dieser Gott weder Deutsch, noch Englisch, noch Französisch, noch Latein und auch nicht Hebräerisch,
    sondern GEIST GOTTES zum Geist des Menschen, den dieser wahrhaftige Gott zu einem Empfänger sich zubereitet hat(Sender Gott zum Empfänger Mensch)

    Diesen Akt der Berufung und Prozess des Werdens zu einem Empfänger Gottes Botschaften, ersehen wir an den ersten Diener Gottes von Anfang an bis zu der
    Gründung des Volkes Isarels.

    Dieses sehen wir bei Jesus Christus,
    dem Menschensohn und geistigem Gottessohn, wo es heißt von seiner Sendung und Zubereitung in Lukas Kapitel 2, 40 an: „Aber das Kind wuchs und ward stark im Geist, voller Weisheit; und Gottes Gnade war bei IHM.
    Dieses sehen wir an den zwölf von Jesus Christus berufenen Jünger, wo bei Judas der Verräter, hierbei eine traurige Ausnahme macht:
    „Sie wurden von Jesus Christus nicht nur berufen, sondern auch an die drei Jahre zubereitet in der wahren Lehre und Theologie/Gotteslehre des lebendigen Gottes, durch den Geist Gottes und Jesu Christi, und mussten Gott ihre Bekehrung und Nachfolge Jesu Christi täglich beweisen vor seinem Angesicht, bis sie zu Pfingsten dann, ihre Geistestaufe
    und Wiedergeburt erfahren haben aufgrund ihrem Glauben und Gehosam den Anweisungen und Gebot Jesu Christi. Nachzulesen in Johannes 14,16-23

    Nur für Gott und seinem Christus entschiedene Menschen und Sünder, werden teilhaben an den innern und äußeren Offenbarungen Gottes und ihrer Berufung, Zubereitung, Erwählung und Wiedergeburt, und Legitimaton und Lizenz des lebendigen Gottes und seinem Christus.
    Wer darum woanders einsteigt sagt Christus,
    (z.B. durch eine verfälschtes Wort Gottes, Lehre und Theologie, der ist ein Dieb und ein Mörder.
    1.Ein Dieb darum sagt Gott, weil er sich das Heilige
    des lebendigen und allezeit gegenwärtige Gottes und sein Christus aneignet, und gleich wie Judas der Verräter, um des irdischen Mammon, Opfer, Spenden und Kirchensteuer verkündet den unwissenden Menschen.
    2, Ein Mörder darum sagt Gott und sein Christus:
    Weil alle missionierten Menschen von diesem geistig Blinden, von einem ebenfalls geistige Blinden, in die Grube und Verdammnis hinein gepredigt werden, also verloren sind.
    Christus hat uns alle von diesen blinden Blindenleiter gewarnt und sagte:“Wenn aber ein Blinder den anderen leitet, so fallen sie beide in die Grube. Matthäus 15, 14
    Wer Christus aufnimmt in sein Herz und Gewissen, so hat er auf Christus,den hellen Morgenstern-wie Petrus sich ausdrückt ,so lange zu warten in der Stille,Kämmerlein und vor dem Angesicht Gottes,
    bis der helle Morgenstenr in ihm aufgeht und er den neuen Tag und das neue Leben nach dem Geist, Wort und Allerheiligsten und Alleinseligmachenden Glauben erfahre und sein Inneres und Beusstsein in großer Freude mit Freudentränen sich fast aufgelöst sieht. Allein der Juden und Heiden-Christen-Gott, ist ein Gott der Erfahrung,dem alle seine Jünger und Diener, ihr Leben in Liebe, Glauben und Gehorsam, zu seinen Füßen gelegt haben für alle Ewigkeiten – das ist der Lohn und die Erfahrung, der wahrhaftigen zu Gott und seinem Christus bekehrten Menschen, jetzt und hier, und hat nichts mit Schwärmerei zu tun.

    Diese christliche Aufklärung wünsche ich allen, noch außerhalb lebenden Christen und Nachfolger Jesu Christi, die nur eine Religion des Heiligen Geistes kennt aufgrund ihrer Wiedergeburt und neuer Mensch und neue Kreatur Gottes zu sein.
    Denn das allein zählt vor unserem Gott und Herrn, der gesagt hat: „SIEHE ich mache alles neu“! P.S.

  18. Servus,
    ich kann durchaus zustimmen in Bezug auf die Unvorstellbarkeit Gottes – aber natürlich ignoriert diese christliche Haltung (die lange nicht alle Christen teilen), dass es nach Jesus, Friede sei mit ihm, eine weitere göttliche Offenbarung gegeben hat, nämlich den Heiligen Koran, überbracht von einem weiteren und dem letzten der Propheten und Gesandten, Muhammed, Friede und Segen sei mit ihm.

    Wer das trotz aller Beweise der Authentizität des Korans ignoriert – tja, der muss wohl bis zum Jüngsten Tag auf Aufklärung warten.

    Es ändert nichts daran, dass es nur einen Gott gibt und wir Juden, Christen und Muslime diesen anbeten.
    Wer behauptet, die Muslime würden einen anderen Gott anbeten, macht sich selber zum Polytheisten, denn wir Muslime sind uns ganz sicher, dass es nur einen geben kann.

    Weshalb diese ganze Fragestellung: „wer hat den stärkeren Gott“ sowieso Humbug ist, was der Spiegel natürlich auch weiß und nur mal wieder Unfrieden schüren will.

    Ich bin ja mehr für das „Wetteifern in guten Taten“, also für solche Diskussionen, die zu nichts führen können.

    Grüße, Meryem

  19. Meryem,
    da liegst Du falsch und deine Erkenntnis beruht auf den Buchstaben Deines Koran,den Du rezitieren tust.
    Gott ist Geist,wie ich beriets geschrieben habe, und Christus, der Sohn Gottes und wahrer Prophet, hat uns Christen aus den Heidenvölker,
    keine Buch-Religion und auch keine Buch-Theologie
    gestiftet, SONDERN den Geist des Vaters zugesagt!!!

    Dieser Geist des Vaters, ist der Heilige Geist und Geist der Wahrheit, und mit des Menschen Geist nicht zu vergleichen, der endlich ist weil er wider Gott gesndigt hat und noch sündigt.

    Darum kannst Du alle „Korans“ die es auf Erde gibt und alle „Thoras und Bibeln“ in Deinem Haus stapeln vom Keller bis zum Dachboden, und dennoch keine Ahnung von dem Schöpfer- Gott und Schöpfer- Geist haben.
    Dieser Gott der GEIST ist, hat seine Offenbarung allen Menschen zugesagt und will sie erfüllen, wenn sie auf seinem Heilsplan,welcher ist der Bauplan des neuen Menschen und der neuen Schöpfung Gottes,
    sich IHM nahen und IHM gehorsam werden und bleiben.
    UND wenn dieser Gott und Heilige Geist, sich einem Menschen offenbart, so offenbart ER sich denen, die IHM angenehm sind und sein Augenmerk und Interesse geweckt haben.
    Darum offenbart sich Gott ,
    NICHT den Intuektuellen und Weltweisen dieser Welt, die lesen und schreiben können,
    die ihre Weisheit auf den irdischen Schulen und Uni-
    versitäten erlernt haben, SONDERN den Geringen und
    und von Menschen verspotteten Törichten und Schwachen. 1.Korintherbrief Kapitel 1, und 2,

    Und Gott kann man sich nur dann Erfolgreich sich nahen um teilhaftig zu werden seiner Wiedergeburt und all den anschießenden Offenbarungen und Weis-
    sagungen und Prophetie, wenn der Mensch demütig und gebeugt sich IHM nahen tut und aufmerken tut,was Gott-der Geist, der Gemeinde und ihm zu sagen hat.
    Deine erwähnten „guten Taten“ führen Dich Meryem unter das Gesetz Gottes, das keinen Menschen erlösen und vollkommen machen kann vor Gott.
    Was Du brauchst, ist die Offenbarung des lebendigen Gottes in Deinem Innern, und das bekommst Du nur auf dem Wege, was Gott sagte und noch sagt zu Deinem inneren Zustand und welches Du IHM öffnen musst, um als einer,der die notwendige Geistgeburt und Wiedergeburt für Gott erfahren hat.
    OHNE Wiedergeburt für Gott durch seinen Geist, sind alle Menschen weiterhin geistig tot in Sünden und Übertretungen. Johannes-Geschichte /Epheserbrief 2,
    Als Christus seine Zeit nahen sah, dass ER gekreuzigt werden sollte, ( Johannes 17,3
    da betete Er das Hohepriesterliche Gebet nur für seine Jünger und sagte:
    „Das ist aber das ewige Leben,
    dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist,
    und den du gesandt hast,Jesus Christus, erkennen“!

    Also liegt des Menschen und einem wahren Christen, sein ewiges Leben, an der rechten Erkenntnis Gottes und seinem Christus!
    Hier ist nicht die Rede von Mohamed,
    dem neuen Religonsstifter noch von anderen Religionen,Kirchen, Tempeln,Gemeinden und Sekten, die sich einen frommen Anstrich geben,
    unter dem die Zerstörung und Verwesung wuchert,
    die ihre eigenen Ziele und Vorteile auf Erden verfolgen.

    Das unser Juden wie Christen-Gott, uns Menschen ernährt, kann man an vielen Ländern und ihren Völker
    erkennen, doch wo bleibt Euer GOTT?
    Wir sind nicht Eure Feinde, aber Ihr macht Euch selbst zu Feinde allen Völkern,Sprachen und Nationen.

    Wir haben genug unter „politischen Diktaturen“ gelitten, darum verstehe,
    dass wir auf „religiöse Diktaturen“ keinen Wert legen,
    gleich ob sie von der römisch-katholischen Kirche oder einer anderen, von Gott nicht legitimierten und darum abgefallenen Religion, Kirche, Tempel, Gemeinde oder Sekte angestrebt wird.

    Gott will und hat seinen Geist, Wort,Glauben und Lehre
    allen Menschen angeboten und ist bereit zu geben dem, der Christus in sein Inneres aufnimmt und IHM gehorsam ist,ein solcher wird dann durch das innere Licht Gottes erleuchtet, welches ist göttlich und geistig.
    Ein solcher kommt und findet dann seine notwendige Wiedergeburt für Gott zum ewigen Leben, die begleitet wird durch wahre Erkennntis Gottes und seinem Christus mit den nachfolgenden Früchten und Gaben des Heiligen Geistes.
    Johannes 1, 9-13

  20. @meryem

    Ja, ich halte auch nix von Wetteifern und denke auch, dass der SPIEGEL dies als Überschrift für die Titelseite gewählt hat, um Leser zu bekommen, etwas populistisch also.

    Das mit den Offenbarungen ist so eine Sache. Die Juden sehen sich als das erwählte Volk, für die Christen ist Jesus der Messias und für die Moslems ist Mohammed der letzte Prophet Gottes.

    Vielleicht handelt es sich bei alledem einfach um unterschiedliche Wahrnehmungen des Einen Gottes. Wahrscheinlich muss man jeder Religion ihre eigene Wahrnehmung lassen – und zugleich aber immer betonen, dass wir drei monotheistischen Religionen denselben Gott meinen, auch, wenn wir teils etwas andere Vorstellungen von ihm haben.
    Also das Verbindende betonen eben.

    Wie es genau ist, werden wir Menschen hier in unserem Leben wohl ohnehin nicht klären können. Man kann hier nur von Glaubensgewißheiten sprechen.

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