Der paulinische Konflikt: Wollen und Tun

Paulus schreibt im Römer 7,19: „Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.“ Obwohl er diese Aussage im Kontext des Gesetzes und der Sünde trifft – er ringt mit der Macht der Sünde, die ihn trotz seines guten Willens gefangen hält – lässt sich seine Formulierung hervorragend auf das Phänomen der Prokrastination übertragen.

Bei Paulus geht es um eine existentielle Spannung zwischen dem idealen Selbst, das nach Gottes Geboten leben möchte, und der Realität der menschlichen Schwachheit.

Die Prokrastination hingegen beschreibt das Verschieben von Aufgaben, die wir als wichtig oder gut erkennen, obwohl wir die negativen Konsequenzen der Verzögerung antizipieren. Doch die Parallele ist unverkennbar: In beiden Fällen existiert eine Diskrepanz zwischen Erkenntnis und Handlung.

Theologische Reflexionen über den Willen und die menschliche Natur

Die Frage nach dem „Wollen, aber nicht Tun“ hat die Theologie über Jahrhunderte beschäftigt.

Augustinus und der gespaltene Wille

Augustinus von Hippo (354-430 n. Chr.) hat sich in seinen Confessiones intensiv mit der Frage des Willens auseinandergesetzt, insbesondere im Hinblick auf seine Bekehrung. Er beschreibt einen inneren Kampf, eine Art „Krieg des Willens“ gegen sich selbst. Er sehnte sich nach einem gottgefälligen Leben, fand sich aber immer wieder in alten Gewohnheiten gefangen. Er formulierte es so: „Ich wollte, und ich wollte nicht; und meine Seele zerbrach in Stücke.“ (Conf. VIII, 9, 21). Für Augustinus ist dieser gespaltene Wille ein Symptom der gefallenen menschlichen Natur, die durch die Erbsünde geschwächt ist und ohne die göttliche Gnade nicht aus eigener Kraft das Gute vollbringen kann. Die Prokrastination könnte hier als eine Manifestation dieser Schwäche des Willens verstanden werden, eine Trägheit, die aus der tieferen Verwundung der menschlichen Natur resultiert.

Luther und die „Gebundenheit des Willens“

Martin Luther (1483-1546) vertiefte diese Perspektive in seiner Schrift De servo arbitrio (Vom unfreien Willen) in der Auseinandersetzung mit Erasmus von Rotterdam. Luther argumentierte, dass der menschliche Wille nach dem Sündenfall nicht frei ist, sich dem Guten zuzuwenden, sondern von Natur aus der Sünde unterworfen ist. Er schreibt: „Der menschliche Wille ist wie ein Reittier: sitzt Gott auf ihm, so will und geht es dahin, wohin Gott will; sitzt der Teufel auf ihm, so will und geht es dahin, wohin der Teufel will.“ (WA 18, 615). Für Luther ist die Fähigkeit, das Gute zu tun – sei es nun die Abwendung von der Sünde oder das Überwinden der Prokrastination – allein der wirkenenden Gnade Gottes zu verdanken. Ohne diese Gnade bleiben wir in unserer eigenen Unfähigkeit gefangen, das zu tun, was wir eigentlich tun sollten.

Neuere Perspektiven: Psychologie und Theologie im Dialog

In der modernen Theologie und Seelsorge wird das Phänomen der Prokrastination oft auch aus einer psychologischen Perspektive beleuchtet, ohne die theologische Dimension zu verlieren. Theologen wie Eugen Drewermann (Tiefenpsychologie und Exegese) könnten argumentieren, dass Prokrastination oft tiefere Ängste, Perfektionismus oder ungelöste Konflikte widerspiegelt. Die theologische Aufgabe wäre dann nicht nur die Predigt der Gnade, sondern auch die emphatische Begleitung des Individuums bei der Aufdeckung und Bearbeitung dieser inneren Hindernisse.

Die Prokrastination, als das Nicht-Tun des Gewollten, ist somit weit mehr als eine bloße Organisationsschwäche. Sie ist ein Spiegelbild der menschlichen Kondition, in der sich das Ideal und die Realität, der Wille und die Unfähigkeit, das Göttliche und das Irdische begegnen. Sie erinnert uns daran, dass wir – wie Paulus, Augustinus und Luther vor uns – auf die Hilfe von außen angewiesen sind, sei es durch göttliche Gnade, durch Erkenntnis und Selbstreflexion oder durch die Unterstützung der Gemeinschaft.


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Kommentare

15 Kommentare zu „Der paulinische Konflikt: Wollen und Tun“

  1. Erbsünde? Kann die menschliche Natur erbsündig sein?! Gott selbst hatte seine Schöpfung für gut befunden. In der Geschichte von Adam und Eva wird Er so dargestellt, als hätte Er nicht gewusst, dass Menschen ihrem eigenen Willen folgen und nicht das tun, was gut für sie ist. Der Baum der Erkenntnis, von dem alle essen, dem Baum, der Frucht ist und Frucht macht, trägt nicht nur das Gute in die Welt, sondern auch das Böse. Die Erkenntnis, das die Natur auf dieser Welt nicht unsterblich ist, erreicht die Menschen erst mit wachsendem Bewusstsein. Auch heute noch ist es eine Gratwanderung, den richtigen Weg zu finden.

    Dieses innere Ringen zwischen Schwäche und Kraft, zwischen Fehlbarkeit und Unfehlbarkeit, zeigt sich deutlich in der Dynamik des menschlichen Willens. Es ist, als ob der Mensch immer wieder an einer Schwelle der Entscheidung stünde. In dieser Spannung offenbart sich eine tiefere Wahrheit: Der Wille, der sich dem Guten zuwendet, ist nicht allein durch menschliche Anstrengung, sondern durch eine transzendente Kraft geprägt. Die spirituelle Suche ist somit kein linearer Weg, sondern ein Kreis aus Erkenntnis und Erneuerung, durch den der Mensch lernt, Verantwortung für seine Entscheidungen zu übernehmen und dabei die Höhen und Tiefen der Existenz zu umarmen.

  2. Danke für deinen durchdachten Kommentar – du sprichst viele spannende Punkte an, die auch in der modernen Theologie intensiv diskutiert werden. Ich versuche mal, ein paar Gedanken als Resonanz zu formulieren.

    Du hast völlig recht: Die biblische Aussage „und siehe, es war sehr gut“ (Gen 1,31) ist eine grundlegende Zusage. Die Schöpfung ist gut – und doch erleben wir, dass der Mensch immer wieder Dinge tut, die nicht gut sind, für sich selbst oder für andere. Wie lässt sich das zusammenbringen?

    Die klassische Lehre von der Erbsünde wurde oft so verstanden, als ob Menschen von Anfang an schlecht wären – aber moderne theologische Ansätze gehen differenzierter damit um. Viele sprechen heute lieber von einer „gefallenen Welt“ oder von der grundlegenden Gebrochenheit menschlicher Freiheit. Nicht: „Der Mensch ist böse“, sondern: „Der Mensch ist nicht ganz heil“. Er ist fähig zum Guten – aber oft auch blind für das, was dem Leben dient.

    Das biblische Bild vom Baum der Erkenntnis ist da tief symbolisch. Es geht nicht um ein Verbot im moralischen Sinn, sondern um eine tiefe Einsicht: Mit Bewusstsein kommt Verantwortung. Und mit Verantwortung kommt die Möglichkeit, zu scheitern. Oder wie du es sagst: Die Erkenntnis bringt nicht nur Gutes, sondern macht auch verletzbar.

    Was mich besonders anspricht in deinem Text, ist dein Hinweis auf die dynamische Spannung im Menschen, dieses Ringen, dieses Schwanken zwischen Kraft und Schwäche. Viele moderne Theologen – etwa Paul Tillich oder Jürgen Moltmann – sprechen genau davon: Der Mensch ist ein Wesen der Entscheidung, aber nie ganz autonom. Er ist angewiesen – auf Beziehung, auf Gnade, auf Vergebung.

    Und da wird es spannend: In Christus wird dieses Ringen nicht ausgelöscht, sondern ernst genommen und durchgetragen. Gott begegnet uns nicht als allmächtiger Moralrichter, sondern als einer, der sich selbst in diese gebrochene Welt hineinbegibt. Die Gnade ist keine billige Ausrede, sondern eine Kraft, die den Menschen verwandelt – von innen heraus.

    Oder um es mit Dietrich Bonhoeffer zu sagen:
    „Nicht der religiöse Akt macht den Christen, sondern das Teilhaben am Leiden Gottes im weltlichen Leben.“

    Danke für deine Gedanken – sie zeigen, wie lebendig und tief diese Fragen sind. Und wie wichtig es ist, sie gemeinsam weiterzudenken.

  3. Danke für Deine ausführliche Antwort auf meinen Kommentar.
    Ich habe oft über den Ausdruck „gefallene Welt“ nachgedacht. Dazu wurden schon viele Geschichten erfunden. Glaubt man wirklich, Gott hätte eine solche Welt erschaffen? Die Erde ist ein Schulungsort, der durch die Polaritäten des Lebens führt.

    Das Ziel aller irdischen Existenz ist, dass der menschliche Geist belebt wird. Das irdische Leben hat eine Aufgabe für alle, die auf diesem Planeten leben. Es gibt Millionen von Menschen, die sich der geistigen Realität, auf der ihr Leben beruht, nicht bewusst sind. Wie Troglodyten leben sie in einer geistigen Düsternis, die fast ein Vakuum ist.

    Ist der göttliche Geist nicht in jedem Menschen zu finden, der neu (oder erneut) in diese Welt hineingeboren wird? Der Nazarener hatte gewiss eine ständige Verbindung mit der geistigen Welt, mehr als ‚Normalsterbliche‘ es haben. Er verfügte über ein Wissen, das der Große Schöpfergeist ihm für seinen Auftrag mitgegeben hatte.

    Das Wort „Christus“ bedeutet „der Gesalbte“, und es hat viele gegeben, die gesalbt wurden. Wenn man sich auf den Nazarener beziehst, dann sollte seine Haltung eine des Respekts vor einem Wesen sein, das kam, um den Weg geistig, psychisch und physisch zu zeigen, entsprechend der Zeit, in der er lebte. Aber dieses Wesen war nicht der Große Geist (Gott), und der Große Geist war nicht dieses Wesen. Wenn man die theologische Interpretation akzeptiert, dass es der Große Geist war, der physische Gestalt annahm, dann ist der ganze Wert des Lebens des Nazareners verloren und sinnlos.

    Wer war Jesus von Nazareth? War er ein Mann mit ungewöhnlichen übersinnlichen Gaben, der in allem, was er sagte und tat, von seinem Führer kontrolliert wurde, oder war er die Reinkarnation eines hochentwickelten Geistes?
    Beides ist wahr. Wir müssen bedenken, dass wir nur begrenztes Wissen über sein Leben haben, weil die Aufzeichnungen dürftig, nicht frei von Manipulationen und sehr bruchstückhaft sind.

    Der große Wert seines Lebens liegt darin, dass es ein Beispiel dafür ist, wie übersinnliche und geistige Macht genutzt werden kann. Der Nazarener hat niemals irgendeinem übersinnlichen oder geistigen Gesetz widersprochen oder es ausgenutzt. Er war der Meister dieser Gesetze in seinem Verständnis ihrer Funktionsweise, obwohl seine Menschlichkeit manchmal in den Vordergrund trat. Historisch gesehen kam die Figur zu einer Zeit, in der es notwendig war, dass diese Offenbarung die Welt erleuchtete. Diese Erleuchtung geschah mit der gleichen Kraft des Geistes, die heute in unserer Mitte wirkt.

    Der Nazarener sagte, dass das Himmelreich im Inneren ist. Das ist eine große Wahrheit. Der Große Geist befindet sich nicht in einer weit entfernten, abgelegenen oder unzugänglichen Sphäre. Der Große Geist ist in jedem Menschen und der ist im Großen Geist. In uns selbst befinden sich die Mittel, um alles zu erreichen, was für eigenes Wachstum und Entwicklung notwendig ist. Das ist es, wofür wir auf dieser Welt sind.

    Alles, was vorausgegangen ist, ist die Vorbereitung. So wie Johannes der Täufer den Weg für das Kommen des Nazareners geebnet hat, so haben die vergangenen Jahre den Weg für die kommenden Ereignisse geebnet, für eine größere Macht, die herabsteigen und mit den Menschen arbeiten wird.

    Nur durch Kampf und Streit, durch das Finden von Licht, wenn man im Schatten war, durch das Schätzen des Sonnenscheins, weil man den Sturm ertragen hat – nur so kommt die Seele zu ihrem Recht. So tief wie der Mensch sinkt, so hoch kann er steigen. Es gäbe keinen Berg der Verklärung ohne den Garten von Gethsemane. Was dem Nazarener widerfuhr, ist im Grunde das, was jedem menschlichen Erdenleben widerfährt. Niederlage und Sieg sind beide wesentlich, denn wie kann man den Sieg erkennen, wenn man nicht die Niederlage gekostet hat?
    Das ist die Kraft, die den Menschen von innen heraus verwandelt.

  4. Danke für deinen eindrucksvollen Kommentar – darin steckt viel spirituelle Tiefe und eine große Sehnsucht nach einem glaubwürdigen Weg zwischen Licht und Dunkel, Kampf und Hoffnung. Einige deiner Gedanken lassen sich gut mit der christlich-theologischen Tradition verbinden, andere brauchen aus biblisch-theologischer Sicht eine kleine Korrektur oder zumindest eine Ergänzung – lass mich dir darauf in Freundlichkeit und Respekt antworten.

    Du schreibst: „Der Nazarener sagte, dass das Himmelreich im Inneren ist.“
    Das stimmt – Jesus sagt in Lukas 17,21: „Das Reich Gottes ist mitten unter euch“ (oder auch: in euch). Aber er meinte damit nicht eine rein innerliche oder psychologische Realität, sondern dass mit ihm selbst – mit seiner Person, seiner Botschaft, seinem Handeln – Gottes Herrschaft konkret und sichtbar in die Welt kommt. Das Reich Gottes ist nicht bloß ein inneres Potenzial des Menschen, sondern ein Geschenk Gottes, das uns in der Beziehung zu Christus begegnet.

    „Der Große Geist befindet sich nicht in einer weit entfernten, abgelegenen Sphäre“ – da bin ich ganz bei dir.
    Im Christentum nennen wir diesen „Großen Geist“ den Heiligen Geist – er ist wirklich Gegenwart Gottes mitten unter uns. Aber – und hier kommt die theologische Präzisierung – der Mensch ist nicht von sich aus göttlich oder eins mit Gott. Die Bibel sagt, dass der Mensch als Ebenbild Gottes geschaffen ist, aber eben nicht selbst Gott ist. Es ist Gottes Liebe und Gnade, die uns Anteil gibt an seiner Kraft – nicht unsere eigene spirituelle Selbstermächtigung.

    „In uns befinden sich die Mittel, um alles zu erreichen …“ – dieser Satz klingt sehr modern und selbstermächtigend. Aber:
    Im christlichen Verständnis ist der Mensch nicht aus sich selbst heraus fähig, Heil zu erlangen.
    Er braucht Erlösung – ein großes Wort, ja, aber ein tief wahres. Nicht wir heilen uns selbst, sondern Gott heilt uns, indem er in Christus in unsere Dunkelheiten kommt.
    Nicht unser innerstes Potenzial macht uns heil, sondern die Beziehung zu Gott, die uns neu macht.

    Dein letzter Gedanke ist wiederum ganz im Geist des Evangeliums:
    „Es gäbe keinen Berg der Verklärung ohne Gethsemane.“
    Ja, das ist eine wunderbare theologische Wahrheit. Der Weg Jesu führt durch Leid, aber nicht im Leid bleibt er stehen. Der Weg zum Licht geht durch das Kreuz – aber es endet in der Auferstehung.
    Und genau deshalb können wir Hoffnung haben – nicht weil wir aus uns selbst heraus siegen, sondern weil Christus den Sieg errungen hat – für uns.

    Du bringst viele schöne Wahrheiten zur Sprache: die Nähe Gottes, die Bedeutung von Licht und Dunkelheit, das Wachsen in der Seele durch Schmerz und Erkenntnis. Wichtig bleibt aber:
    Nicht wir tragen das Licht in uns – sondern das Licht kommt zu uns.
    Nicht wir sind Gott – sondern Gott kommt zu uns – in Christus.
    Und gerade darin liegt die befreiende Kraft des Evangeliums: Dass wir nicht alles selbst tragen müssen. Sondern dass wir getragen sind.

    Danke für deine Gedanken – sie laden zum Weiterdenken ein.

  5. Ich hoffe, du trägst mir die Ausführlichkeit meiner Antwort nicht nach, und auch die Sichtweise nicht, die ich hier offenlege. Über vielen Stellen der Bibel stehen Fragezeichen. So ist auch der Satz in Lukas 17,21 zu verstehen… oder eben nicht… oder falsch. Da haben die Theologen eine eigene Meinung. Ob sich Jesus, der sich bescheiden gab, als „Reich Gottes“ bezeichnet hätte, ist meinem Gefühl nach höchst fragwürdig. Er hat immer betont, Gott wäre größer als er. Ist nicht das ganze Universum, als Gottes Reich zu verstehen? Sein „Ich bin“ ist doch in jedem Menschen, ja, in allem zu sehen! Sein göttliches Potenzial wirkt überall. Nur die innerlich Blinden sehen es nicht. Wie sagte der Nazarener: „Lass die Toten ihre Toten begraben!“

    Ich wurde evangelisch getauft, bin jedoch kein Papierchrist geblieben, sondern habe sowohl die Bibel wie auch andere Schriften studiert. Grund dafür war ein innerlicher ‚Aufruf‘, der mich zum Schreiben brachte – auch heute noch. In den Religionen hat Gott viele Namen. Ich nenne ihn gerne den Großen Schöpfergeist. Wir wurden von ihm erschaffen, wie ich meine auf einer geistigen Ebene, die der Mensch auf Erden nur erahnen kann.

    Über den Ausdruck „Heiliger Geist“ habe ich lange nachgedacht, und bin letztendlich zu der Auffassung gekommen, dass dieser die Lebenskraft selbst darstellt, die von Gott ausgeht. Man kann ein Ei nachbauen, mit allen Inhaltsstoffen, es wird niemals ein Küken daraus schlüpfen. Ich empfinde es als Frevel, sich selbst diese Lebenskraft zu nehmen.

    Ja, du hast recht: Der Mensch ist zwar von Gott erschaffen, aber nicht göttlich. Ich gehöre nicht den New Age-Gläubigen an, die meinen, sie seien auch Gott. Die Unsterblichkeit wurde dem Menschen versagt und das ist auch gut so. Der Heilige Geist ist demnach in uns und gibt uns die göttliche Kraft des Lebens.

    Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich…
    Wir mögen zwar auf einer anderen Ebene geistige Wesen sein, doch diese Menschenwesen entstanden nicht nach Gottes Ebenbild, sondern nach seiner Idee. Die Worte „Ebenbild Gottes“ darf man nicht falsch interpretieren.

    Selbstermächtigung bedeutet, mit eigenem Willen die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Gibt es eine spirituelle Selbstermächtigung? Die Seele, das Bewusstsein, wächst durch viele Einflüsse, die nicht alle in unserer eigenen Macht liegen. Ein jeder Mensch, der auf Suche geht nach Wahrheit im Außen, wird irgendwann den Moment erkennen, der ihn zum eigenen Innen führt. Dort wird ihm Gott begegnen, der alle seine Fragen beantworten wird. Dabei wird er nicht an den Aussagen des Nazareners vorbeikommen.

    Lk 11,9 Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!

    Mit deiner Aussage kommen direkt die nächsten Fragezeichen: „Im christlichen Verständnis ist der Mensch nicht aus sich selbst heraus fähig, Heil zu erlangen. Er braucht Erlösung…“

    Da muss ich widersprechen! Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Er folgt dem eigenen Willen, der ihm von Gott gegeben wurde, damit er den Unterschied zwischen Gut und Böse an deren Folgen erlernt. Manchmal ist der Tod Erlösung. Dann ist es Gottes Gnade.

    Eine heile Seele, eine hohe Bewusstseinsstufe zu erlangen, ist ein Prozess, der sich sicherlich nicht nur auf ein einziges Leben bezieht, s. Hiob.

    Es gibt ein Gedicht von Ephides, dessen Inhalt es deutlich macht:

    Erlösung kommt von innen, nicht von außen,
    und wird erworben nur und nicht geschenkt.

    Sie ist die Kraft des Inneren, die von draußen
    rückstrahlend deines Schicksals Ströme lenkt.

    Was fürchtest Du? Es kann dir nur begegnen,
    was dir gemäß und was dir dienlich ist.

    Ich weiß den Tag, da du dein Leid wirst segnen,
    das dich gelehrt zu werden, was du bist!

  6. Gisela: „So ist auch der Satz in Lukas 17,21 zu verstehen“

    „Niemand wird sagen können: ›Hier ist es!‹ oder ›Dort ist es!‹ Denn Gottes Reich ist schon jetzt da – mitten unter euch.“

    Denn das „Reich“, von dem hier die Rede ist, ist kein Ort und auch kein REICH.

    Bereiche, Orte, Zeiten… sind Begriffe, die wir in dieser Frequenz hier auf der Erde benutzen, aber keine Substanz haben.

    🌼

    Gisela: „Gott wäre größer als er“

    Der sich aus dem Meer lösende Tropfen ist aktuell kleiner als das Meer, er mag sogar vergessen haben, dass er das Meer ist. Dennoch ist er das Meer.

    🌼

    Gisela: „Ist nicht das ganze Universum, als Gottes Reich zu verstehen?“

    Da hatte Jesus nach seiner Fastenzeit schon abgewunken: An Materiellem nicht interessiert. Das ist nicht seine Welt.

    🌼

    Gisela: „Sein „Ich bin“ ist doch in jedem Menschen, ja, in allem zu sehen!“

    Einen Winkel im Universum und darüber hinaus, in dem das Göttliche nicht ist, wird man nicht finden können. Alles was es gibt und nicht gibt, ist uns auf irgend eine Weise vertraut. Nirgends sind wir fremd.

    🌼

    Gisela: „Wir wurden von ihm erschaffen“

    Ja/aber

    Ja, aber es geschah im EINvernehmen, nicht im Sinne von Subjekt und Objekt. Da gibt es keine „zwei“.

    Die „Erschaffung“ ist nur ein Bild, eine Metapher.

    Zwischen dem WIR und dem IHM gibt es keine Distanz. Keine zwei.
    Der Verstand funktioniert bi-polar, er kann nicht in Einheit denken.

    Der Begriff Gewissheit (hat nichts mit Glauben zu tun)
    weist auf ein nicht objektivierbares Wissen,
    das kognitiv nicht zu ergründen ist.

    🌼

    Gisela: „Die Unsterblichkeit wurde dem Menschen versagt“

    Das betrifft die Körper.

    Für alle Körper, auch für einen Felsen oder das Element Titan gibt es die „Sterblichkeit“.

    Andererseits gibt es gar keine Sterblichkeit – nur Wandlungen.

    Drittens: Wir sind unsterblich.

    Kommt darauf an, womit du oder ich uns identifizieren:
    Alles was geboren wurde oder irgendwann geschaffen, wird sich wieder auflösen.

    Was aber nie geboren wurde,
    kann auch niemals sterben.

    🌼

    Gisela: „Wir mögen zwar auf einer anderen Ebene geistige Wesen sein“

    Daran kannst du aber nichts ändern, dass du schon immer ein „geistige Wesen“ und als solches unsterblich bist. Und das nicht erst zu einer anderen Zeit oder auf einer anderen Ebene. 🤗 …sondern hierjetzt.

    Lk 11,9 Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan!

    So ist es.

    Schönen Tag!

  7. Nirmalo, der Schöpfungsakt geschah im „EINvernehmen“? Die EINS ist unteilbar!
    Die Zahl 2 sucht das Gegenüber, die materielle sucht die geistige Welt etc; „Materie“ genannt, weil sie definitiv ist und die Ursache von Masse und Teilung. Es gibt keine „2“? Die Kabbala spricht von heiligen Zahlen. Die Zahl 2 trennte die Materie vom göttlichen Einen, der Zahl „1“.

    Objektivität (= intersubjektive Vergleichbarkeit) bedeutet, dass die gewonnenen Erkenntnisse unabhängig von den subjektiven Einstellungen der Forschenden überprüfbar und nachvollziehbar sein müssen.
    „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, ist ein geflügeltes Wort des Sokrates. So ist es auch mit der Wissenschaft. So lassen sich Glaube, Liebe, Hoffnung und Leben nicht ergründen.

    Schon deshalb sind Deine Ansichten kurios, weil Du Deine Ansichten über den Nazarener als Wahrheit präsentierst, z. B. Jesus wäre an materiellen Dingen nicht interessiert gewesen. Er war dazu berufen, das menschliche Bewusstsein zu wecken. Sind Menschen etwa nicht materielle Wesen aus Fleisch und Blut?
    Der Begriff „Gottes Reich“ ist nicht materialistisch zu sehen; man könnte es auch göttlichen Einflussbereich nennen.

    Hier auf Erden wurde den Menschen die Unsterblichkeit versagt. Ich habe hier nicht von dem Zustand nach dem Tod geschrieben.

    Wir werden überleben, ja, aber nicht dauerhaft in dieser Welt, denn Unsterblichkeit gehört nicht zur irdischen Existenz. Alles Materielle hat eine Frist, in der es seine Aufgabe erfüllen muss. Es muss sich auflösen, zerfallen und in die ursprünglichen Bestandteile aufgelöst werden, die seine Existenz ermöglichten.
    Der Körper wird diesem Muster als Teil eines vorherbestimmten Kurses folgen. Seele und Geist haben keine Alternative, weil ihr Überleben Teil des Naturgesetzes ist. In einigen Religionen wird gelehrt, dass es für diejenigen, die an bestimmte Lehren und Glaubensbekenntnisse glauben, eine Erlösung gibt. Aber das Überleben hat nichts mit Religion oder mit menschlichen Überzeugungen, Bestrebungen und Hoffnungen zu tun. Überleben ist ein unflexibles Gesetz, das automatisch wirkt.

    Der Geist wird überleben, denn der Geist kommt auf die Erde, um sich zu entwickeln, zu wachsen, sich zu entfalten und sich auf seine wahre Heimat vorzubereiten, nicht auf die vorübergehende Bleibe, die die Erde bietet. Wir werden dorthin zurückkehren, wo wir begonnen haben, und weiterleben, nachdem wir das verlassen haben, was die Erde zu bieten hat, damit wir unseren Teil im großen universellen Plan beitragen können.

    Ich danke meinen ‚Gesprächspartnern‘ meine Gedankenvielfalt zum Ausdruck bringen zu dürfen.

  8. Hallo Gisela…

    Gisela: „der Schöpfungsakt geschah im „EINvernehmen“?“

    Es ist kein fertiger Akt; er geschieht unentwegt
    und wir alle sind Teil dieses Unternehmens…

    🌟

    Gisela: „„Ich weiß, dass ich nichts weiß“, ist ein geflügeltes Wort des Sokrates.“

    Außer ihm weiß das kaum jemand. Wie oft es auch kolportiert wird: Es bleibt sein Geheimnis. 😉

    🌟

    Gisela: „…Jesus wäre an materiellen Dingen nicht interessiert gewesen.“

    Nach einer 40-tägigen Fastenzeit allein in der Wüste kam die Frage auf, ob er am Reichtum der Welt mit ihrer Pracht interessiert sei. (Mt 4,8) Laut der Erzählung… war er es nicht.

    Das ist nur eine bildhafte Geschichte.
    Doch die Frage geht uns alle an: Ob wir auf
    das Materielle oder auf das Geistige fokussieren?

    Ist der Mensch Körper mit einem Geist
    oder ist der Mensch Geist mit einem Körper?

    🌟

    Gisela: „Er [Jesus] war dazu berufen, das menschliche Bewusstsein zu wecken.“

    Hat es funktioniert?

    🌟

    Dir
    und dem anderen Leser
    einen schönen Tag! 🌷

    Nirmalo

  9. @Gisela

    Danke dir für diesen weiteren Beitrag – du bringst wieder sehr kraftvolle Gedanken ins Spiel, die viele spirituelle Menschen heute bewegen. Es ist schön zu sehen, wie ernst du die persönliche Verantwortung und das innere Wachstum nimmst. Ich möchte darauf gerne aus christlich-theologischer Perspektive antworten – und dabei gleichzeitig deinen Impuls würdigen und ein paar Dinge in ein anderes Licht rücken.

    „Der Mensch ist für sich selbst verantwortlich.“
    Ja – und das ist zutiefst biblisch. In der Schöpfungsgeschichte wird der Mensch als freies Wesen erschaffen, das Verantwortung trägt – für sich selbst, für die Schöpfung, für andere.
    Aber im christlichen Verständnis ist diese Freiheit immer in Beziehung gedacht: zur Welt, zu den Mitmenschen – und zu Gott.
    Freiheit ist nicht Unabhängigkeit, sondern verantwortete Freiheit in Beziehung.

    „Der Mensch folgt dem eigenen Willen, um den Unterschied zwischen Gut und Böse zu lernen.“
    Auch das erinnert an den Baum der Erkenntnis. Doch die Bibel zeigt:
    Nicht alles Lernen bringt Leben.
    Der Mensch strebte nach göttlicher Erkenntnis – und verlor dabei die unmittelbare Nähe zu Gott.
    Das Wissen allein genügt nicht. Was fehlt, ist die Verbindung zum Ursprung, zum liebenden Gott, der den Menschen nicht nur belehrt, sondern begleitet und erlöst.

    „Manchmal ist der Tod Erlösung – dann ist es Gottes Gnade.“
    Ja – das kann sein. Christlicher Glaube kennt dieses Paradox: Dass im Sterben auch Frieden liegen kann.
    Aber diese Gnade ist kein Automatismus. Sie kommt nicht vom Menschen selbst, sondern bleibt ein Geschenk Gottes, das wir nicht machen oder verdienen können.
    Hiob ist da ein gutes Beispiel: Er ringt, klagt, zweifelt – doch am Ende ist es Gott, der ihn aufrichtet. Nicht Hiobs Erkenntnis oder Bewusstsein ist die Quelle des Heils, sondern die Treue Gottes.

    Zum Gedicht von Ephides:
    Es ist poetisch und anregend, keine Frage.
    Aber aus christlicher Sicht widerspricht dieser zentrale Satz dem Kern des Evangeliums:

    > „Erlösung kommt von innen, nicht von außen, und wird erworben nur und nicht geschenkt.“

    Das ist genau umgekehrt.
    Das Evangelium sagt:

    > Erlösung kommt von außen – von Christus –, aber sie will unser Inneres verwandeln.
    Und:
    Sie wird nicht erworben, sondern geschenkt.
    Nicht unser Verdienst, nicht unsere Leistung, nicht unsere Bewusstseinsstufe rettet uns – sondern Gottes unverdiente Liebe und Gnade.
    Das ist keine Schwäche, sondern die befreiendste Botschaft, die es gibt.

    Was also bleibt?
    Dein Ringen mit Verantwortung, mit Tiefe, mit innerem Wachstum – das ist zutiefst geistlich.
    Aber christlicher Glaube sagt:
    Du musst es nicht allein schaffen.
    Gott ist kein Prinzip, keine Spiegelung deiner inneren Kraft – er ist ein Gegenüber, ein Du, das dich liebt, trägt und verändert.
    Erlösung ist Beziehung – und sie ist Geschenk.

    Danke für deine Gedanken – sie führen an die Grenzen menschlicher Weisheit, und genau dort beginnt oft der Glaube.

  10. Noch ein letztes Mal möchte ich einige Überlegungen hier lassen.
    Wir müssen uns daran erinnern, dass wir von Natur aus ewig sind und alles, was geschieht, Teil einer Pilgerreise ist. Spiritualität kann man nicht aus einem Buch lernen. Spiritualität kann einem nicht von einem Lehrer beigebracht werden. Du musst sie dir durch dein eigenes Leben, durch deine Taten verdienen. Spiritualität ist das Aufkeimen der Göttlichkeit im Individuum.

    Das meinen die Verszeilen von Ephides mit „Erlösung kommt von innen, nicht von außen“.

    Alles, was der Nazarener tun konnte, war, die Wahrheiten zu wiederholen, die für alle Zeiten gelten werden. Es liegt an uns, sie anzunehmen und unser Leben nach ihnen zu gestalten. Es ist nicht einfach, aber wenn es einfach wäre, wäre es die Mühe nicht wert. Nichts in der spirituellen Erforschung ist einfach. Der Weg des Geistes ist der schwierigste von allen. Heiligkeit, Mystik, Meisterschaft, all das kann nicht mit Leichtigkeit erlangt werden. Es ist ein langer, langsamer, mühsamer, gewundener Weg, der unter ständigen Opfern beschritten werden muss. Entsagung ist das Gesetz.

    Deshalb wäre es keine Erlösung, wenn sie von ‚außen‘ käme. Jesus wurde uns aus Gnade von Gott gesandt, damit er uns die Türe zum höheren Bewusstsein öffnen konnte. Vielleicht ist die sogenannte Erlösung demnach ein Paradoxon?! Wenn es möglich wäre, die höchsten Preise des Geistes ohne Kampf zu erlangen, wäre das eine Verhöhnung der ewigen Weisheit. So gesehen müssen wir es akzeptieren. Der Große Geist ist Urheber von Licht und Dunkelheit, von Gut und Böse. Da der Große Geist der Große Geist ist, muss er der Urheber von allem sein.

    Man kann nicht einige Aspekte der universellen Aktivität ausschließen und sagen, dass irgendetwas, irgendein Körper, irgendeine Kraft für dies und jenes verantwortlich ist. Für mich befindet sich das gesamte Universum in einem Zustand der Polarität. Man kann nichts ohne sein Gegenteil haben.

    Du weißt nur, dass es Dunkelheit gibt, weil du Licht gesehen hast. Wir wissen nur, dass es Licht gibt, weil wir die Dunkelheit gesehen haben. Du weißt nur, dass es das Gute gibt, weil du das Böse gesehen hast. Du weißt nur, dass es das Böse gibt, weil du das Gute gesehen hast. Die Macht, die das Licht und die Dunkelheit, das Gute und das Böse verursacht, ist dieselbe. Die Art und Weise, wie diese Kraft zum Ausdruck kommt, ist nicht in erster Linie die Schuld Gottes, sondern liegt im freien Willen des Einzelnen. Das ist seine Wahl, das ist seine Entwicklung.

    Mit der Theologie ist das so eine Sache. Da nehme ich es wie Friedrich von Schiller:
    „Mein Glaube: „Welche Religion ich bekenne? Keine von allen, die du mir nennst! Und warum keine? Aus Religion.“

    Ich bin ein tiefgläubiger Mensch, mystisch und von spiritueller Tiefe. Das, was zunächst Glaube war, hat sich längst in Wissen verwandelt… und das ganz ohne Kirche. 🙏🏻👼🏻🕊️

  11. Gisela, kann es sein, dass du ein
    künstlich generierter Avatar bist ❓

    Einige deiner Text-Passagen und die „Art deiner Gesprächsführung“ lassen mich das vermuten.

    Mindestens eine Passage ist 1:1 im Internet abgeschrieben – ohne als Zitat kenntlich gemacht zu sein.

  12. @Nirmalo. Hatte ich mir auch schon überlegt.

  13. Guten Morgen wünsche ich Nirmalo und dem freundlichen Schreiber, der sich hinter den Antworten von god fish verbirgt. Gerne würde ich beiden jetzt gegenüber sitzen, um zu zeigen, dass ich aus Fleisch und Blut bin. Über den „künstlich generierten Avatar“ musste ich lachen, auch über die angeblich abgeschriebenen Passagen. Ich habe viele Dinge in meinem Blog veröffentlicht, und die Gedichte von Ephides sind mittlerweile bekannt. Wenn man meinen Avatar anklickt, kann man mehr über mich erfahren, wenn man will. Ich bin nicht geheim und nicht erfunden. *lach*

    Einen schönen Sonntag und liebe Grüße, Gisela

  14. Nur, falls es mit dem Anklicken meines Avatars nicht funktionieren sollte:
    gottes-bilderbuch.de

  15. @gisela okay, schön, dass es Dich echt gibt! 🙂

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