
Weihnachten ist nun nicht mehr weit,
die Menschen freu’n sich auf die Zeit.
Winter zieht ein in Wald und Flur,
in Weiß gehüllt Mutter Natur.
In der Stadt buntes Gewimmel,
gut beleuchtet auch der Himmel.
Der Weihnachtsstern am Firmament
ist der Vorbote zum Event.
WEIHNACHTSSTERN UND STERNENWELT
Die Sonne, unser Heimatstern,
sendet Licht und Wärme von fern.
Sonst gäb es Homo sapiens nicht,
und wohl auch kein Sternengedicht.
Der Weihnachtsstern, in seiner Pracht,
leuchtet uns zur Heiligen Nacht.
Es grüßt uns hoch vom Himmelszelt
das ganze Jahr die Sternenwelt.
Deklination und Rektaszension
bestimmen die Sternposition.
Die Parallaxe indessen
hilft uns beim Entfernung messen.
Wir sehen Sterne blau und rot,
neugeboren, auch kurz vorm Tod;
oder uns’rer Sonne ähnlich,
mittelalt und leuchtend gelblich.
Da gibt es Riesen und Zwerge
verschiedenster Leuchtstärke.
All dieser Sterne Profession
ist im Innern die Kernfusion.
Sternenheimat sind Galaxien,
die mit ihnen durchs Weltall zieh’n.
Meist von Planeten umgeben,
gibt’s ohne Sterne kein Leben.
Die Sterne sind bis zum Ende
Geburtsort der Elemente.
Nach dem Eisen ist damit Schluss,
von den Sternen ein letzter Gruß.
Für Elemente superschwer
muss eine Supernova her.
Der Mensch, ein Kind der Sterne,
betrachtet’s aus der Ferne.
Rainer Kirmse , Altenburg



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