Ungarn will jetzt doch nicht Embargo

Jetzt war die EU mit ihrer geforderten Einstimmigkeit endlich soweit, ein Öl-Embargo gegen Russland zu verhängen, welches das mit dem Schiff transportierte Erdöl betraf, aber mit Ausnahme der Pipelines, weil Ungarn unbedingt Öl aus der russischen Pipeline brauche. Man kam Viktor Orban damit also massiv entgegen.

Nun hat es sich Herr Orban noch mal anders überlegt, wie BR24 berichtet, und möchte das Embargo doch erstmal wieder boykottieren, solange auch das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Kyrill, welcher den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine gutheißt und die Waffen für den Angriff segnet, auf einer Sanktionsliste stehe.

Frei nach dem Motto: Nur weil eine Kirche einen Vernichtungskrieg gutheißt und protegiert, müsse man ihr Oberhaupt doch nicht gleich sanktionieren.

Auf welcher Seite steht Orban eigentlich? Auf Seite der EU scheinbar nicht.


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