Jesu Auferstehung – ein historisches Ereignis?

Das Grab ist leer, Jesus von den Toten auferstanden. Geschichtliche Belege für das, was sich an Ostern in Jerusalem ereignete, gibt es nicht. Theologisch entscheidend ist die Wirkung des Geschehens auf die beteiligten Personen.

An Ostern feiert die Christenheit die Auferweckung Jesu. Steht dahinter ein historisches Ereignis? Die Meinungen darüber sind geteilt. Historische Forschung und Geschichtsschreibung hat es vorwiegend mit politischen Vorgängen zu tun, die sich im Lichte der Öffentlichkeit abspielten. Was sich hinter den Kulissen, im Privatleben, in den Köpfen und Herzen der Menschen abspielte, ist von Interesse, aber weniger sicher zu ermitteln. > mehr.

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Kommentare

39 Kommentare zu „Jesu Auferstehung – ein historisches Ereignis?“

  1. Avatar von Peter Semenczuk
    Peter Semenczuk

    Ein jeder wahre Wiedergeburtschrist, der den alten Menschen der Sünde mit seinen weltlichen und fleischlichen Sünden und Begierden, verleugnet und gekreuzigt hat i der Nachfolge Jesu Christi,
    erfährt und weiß von den göttlichen Kräften der Auferstehung in seinem fleischlichen Leib durch den wahren Allerheiligsten und Alleinseligmachenden Glauben, von dem Jesus Christus der nfänger und Vollender ist.
    UNSER GLAUBE ist der Sieg,der die Welt, Sünde, Tod und Teufel überwunde hat heißt es,UND,
    „In der Hütte der Gerechten Gottes, wird von diesem Sieg gesprochen, Nie von Niederlagen, Sünde und Gräuel gegenüber Gott und seinen Geschöpfen.

  2. Mich würde ja mal die persönliche Meinung von Marc zu diesem Thema interessieren !!!

  3. @Kai

    Auf den Artikel hin willst Du meine Meinung hören, oder ?

    Ich gehe davon aus, dass Jesus auferstanden ist. Aber wie genau das vor sich gegangen ist, darüber kann ich nur spekulieren. Es gibt zb Theologen, die körperlich im Sinne von „den Menschen in seiner Person,also in seinen Beziehungen und seinem Wesen“ meinen. Sein Körper wäre dann zb eine Auferstehung oder ein Nicht-Sterben dessen, was den Menschen ausmacht.

    An dem Artikel finde ich gut, dass er auf das „DASS der Auferstehung“ wert legt. Es gab viele Menschen damals, die Erfahrungen machten dergestalt, dass Jesus tot war und nun ihnen begegnete, also nicht gestorben war. Wie aber das genau vor sich ging, ist dem Artikel weniger wichtig. Zumal sich Generationen von Theologen den Kopf drüber zerbrochen haben.

    Ich denke, es ist auch nicht lösbar für uns, denn es entzieht sich unserer innerweltlichen Logik. Wichtig ist das „DASS“ der Auferstehung, also DASS die Menschen wahrgenommen haben damals, dass Jesus nicht im Tod blieb.

    Eine in eine ähnliche Richtung gehende Erfahrung (wenn auch ganz anders) hatte ich mal hier gemacht:

    > Tote verabschieden sich von uns
    http://theolounge.wordpress.com/2008/03/03/tote-verabschieden-sich/

    Folgende Informationsstelle hielt die Angaben jedoch für typisch und für recht häufig auftretend: “Parapsychologie” an der Universität Freiburg.
    http://www.igpp.de/german/welcome.htm

    Oder hier weitere Informationen zum Thema: Ungewöhnliche Erfahrungen – oder: Was ist Parapsychologie ?
    http://theolounge.wordpress.com/2010/03/01/ungewohnliche-erfahrungen-was-ist-parapsychologie/

  4. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Die Geschichte von der Auerstehung widerspricht so eklatant geschichter wissenschafticher Erkenntnis, dass um sie fuer wahr zu nehmen, ausserordliche Beweise angefuehrt werden muessten – diese leigen nicht vor, also muss man bei nuechterne Betrachtung diese Geschichte fuer jenseits aller realistischen Wahrscheinlichkeit halten.

    Oder mit David Hume zu reden: „The plain consequence is (and it is a general maxim worthy of our attention), ‚That no testimony is sufficient to establish a miracle, unless the testimony be of such a kind, that its falsehood would be more miraculous, than the fact, which it endeavours to establish; and even in that case there is a mutual destruction of arguments, and the superior only gives us an assurance suitable to that degree of force, which remains, after deducting the inferior.‘ When anyone tells me, that he saw a dead man restored to life, I immediately consider with myself, whether it be more probable, that this person should either deceive or be deceived, or that the fact, which he relates, should really have happened. I weigh the one miracle against the other; and according to the superiority, which I discover, I pronounce my decision, and always reject the greater miracle. If the falsehood of his testimony would be more miraculous, than the event which he relates; then, and not till then, can he pretend to command my belief or opinion.“ (An Enquiry concerning Human Understanding, Sec. X, 91)

  5. Avatar von petersemenczuk
    petersemenczuk

    Christus ist gekreuzigt dem Fleisch nach, gestorben und begraben,–
    Da ER aber nach dem GEIST -GOTT war, ist ER wieder auferstanden und konnte sich als ein Lebendiger seinen Jüngern offenbaren.

    Den wahren Schöpfer- Gott und Schöpfer-Geist kann man nicht kreuzigen noch töten.

  6. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    @petersemenczuk

    Nun, dann wuerde mich aber die objektiv nachvollziehbare Beweisfuehrung fuer diese Behauptung interessieren.

  7. Die Wissenschaft hat festgestellt das Marmelade Obst enthält …

    Wir sind frei, uns unser Weltbild selbst zu konstruieren. Sagt Hans-Dieter Radecke, promovierter Physiker und Mitautor eines Buches, das an den Grundfesten der vermeintlich „objektiven“ Naturwissenschaften rüttelt. Der langjährige Mitarbeiter an verschiedenen Max-Planck-Instituten zieht mittlerweile die Tätigkeit als freier Autor vor. Denn er findet: Wer die Welt als Ganzes erklären will, kann auf das subjektive in der Betrachtung nicht verzichten – weil unsere Wirklichkeit das Ergebnis kreativer und persönlicher Erkenntnisprozesse ist. Und sich eben nicht nur an „logische“, zeitlich lineare und wissenschaftlich beschreib- und beweisbare „Fakten“ hält.

    Quelle : http://www.wdr5.de/sendungen/neugier-genuegt/s/d/30.03.2010-10.05/b/redezeit-was-zu-bezweifeln-war.html

    Ich habe die Sendung morgens früh in der Wiederholung gehört – das Buch muß ich erst noch kaufen.

    FAKT ist aber doch, das Wissenschaft nicht alles erklären kann, und es ist auch sehr offensichtlich das Wissenschaft NICHT objektiv sein kann !

    Eine Beweisführung für die Aufersteheung ist heute so gut wie ausgeschlossen – ABER die Indizienkette ist doch sehr eindeutig !

    Ein paar Indizien :

    Die römische Wache – ein Grabraub wäre nicht in Frage gekommen, und die Soldaten hätten das Grab nicht frei gegeben. Die Disziplin in der römischen Armee war doch ( auch auf Grund der Strafen ) sehr hoch.

    Zeitzeugen – es gab damals dutzende Zeugen ( die kann man heute nicht mehr befragen ).

    Verhaltensänderung der Apostel – nach der Kreuzigung ung dem Tod von Jesus waren seine Nachfolger ein verschrekter, frustrierter Haufen die sich versteckt haben, in ihre ehemaligen Berufe zurück gekehrt sind, die Angst hatten und von Zweifeln geplagt wurden.
    Nach der Auferstehung hat sich das Verhalten der Apostel gravierend, fundamental krass geändert. Freude, Mut, Offenheit, Ausstrahlung, Auftreten in der Öffentlichkeit, das Ertragen von Folter und Tod ….
    Man MUSS von einer Sache schon sehr überzeugt ( !!! ) sein, um einen solchen Sinneswandel durch zu ziehen – DAS bestätigt sogar die Wissenschaft ! 😉

    Naja, aber man hält das für wahr was man will, und nicht das was man kann. Mein Tipp allerdings : Sei mal etwas selbstkritischer mit Deiner sog. Objektivität .

    Grüße

    Kai

  8. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Nun, wir wollen doch nicht hinter Kant zurueckgehen: Unser Bild von der objectiven Wirklichkeit, unser Model, wird natuerlich von subjectiven Faktoren und kollektiver Ueberzeugung gepraegt, aber d.h. nicht, dass diese objective Realitaet („das Ding ansich“) nicht gaebe. Wir beschreiben immer besser diese objective Realitaet, ohne diese in letzter Instanz wohl wirklich erkennen zu koennen.

    Nur man Kant nicht verstehn, wenn nicht David Hume verstanden hat – Kant stellt Fragen, die ohne Hume nicht moeglich gewesen waeren.

    Etwas sarkastisch ausgedrueckt: Leute, die auf dem Dach eines Hochhauses meinen subjectiv fliegen zu koennen, finden sich oft bald ein paar Meter tiefer in einem objectiv ueblen Zustand wieder.

    Zur Auferstehung: Wir ausserhalb der „Fanberichte“, den Evangelien, keinerlei Berichte hierueber. Das eine kl. Gruppe von Menschen „verzueckt“ wird ueber einen Umstand, den sie sich einbilden ist nichts neues und kann auch heute beobachtet werden.

    Dazu kommt, dass die berichte widerspruechlich sind – man vergleiche den Bericht bei Lukas und Matth. bezueglich der beteiligten Personen und der Urseit, so Dinge beinhalten, die ausshalb des biblichen Berichtes nicht zu finden sind (Erdbeben).

    Zusammengefasst: Ein Bericht von Fans, in sich widerspruechlich und etwas berichten, was allen bekannten Natuergesetzen zuwiderlaeuft.

    Da muessten schon sehr starke Belege herangefuehrt werden, um dies zu glauben.

  9. @rheinlaender

    Ihnen würden sicherlich keinerlei Berichte reichen, um etwas zu glauben.

  10. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Nun, sagen wir es mal so ein entsprechender Bericht z.B. des Tacitus oder ein Brief des Pilatus an Tiberius ueber den Vorfall im Rahmen seiner normalen Korrespondenz mit der kaiserlichen Verwaltung in Rom (Tiberius ueberlies zu der Zeit die Verwaltung im Wesentlichen seinen Freigelassenen in Rom, sass selber auf Capri) waeren schon hilfreicher. Wenn man sich die roemsichen Quellen ansieht, dann scheint das Christentum bis zur ersten Verfolgung unter Nero weitgehend unter dem „Radar“ der roemischen Authoritaeten geblieben zu sein.

    Waere wirklich das passiert, wovon die Evangelien berichten, wie dem Erdbeben, dem Riss im Vorhang des Temples und der ploetzlichen Verdunkelung, haette doch irgentein roemischer Author vor Tacitus und seinen duerren Worten etwas dazu gechrieben.

  11. Nun, wir wollen doch nicht hinter Kant zurueckgehen

    Ah ! Ein Dogmatiker… Ich kann auf soetwas ja nicht so richtig gut. Ich habe sowohl eine christliche wie auch eine humanistische Sozialisation durchlaufen dürfen. Und ich kann für mich nur sagen, dass ich mich nicht mehr von Dogmen gefangen nehmen lasse, weder von der einen noch von der anderen Seite. Und ich lasse mir auch das Denken nicht abnehmen. Ich kann ja Paulus oder Kant lesen und mir meine Gedanken dazu machen – aber halt meine Gedanken. Diese Gedanken gieße ich dann auch nicht in Bronze und stelle sie auf einen Sockel aus Marmor.

    Einstein hat Newton über den Haufen geworfen, Gallilei das Katholische Weltbild, die Schwerkraft wurde überwunden, die Schallmauer durchbrochen … warum sollte man Kant NICHT anzweifeln dürfen.

    Aber bitte – kann ja jeder so engstirnig und dogmatisch sein, wie er will.

    Grüße

    Kai

  12. Selbstverständlich war die Auferstehung ein historisches Ereignis. Das bedeutendste dazu. Durch die Auferstehung wurden alle Probleme des Menschen gelöst: [url=http://geheimnisdesmenschen.blogspot.com/2008/10/das-urproblem-des-menschen-und-seine.html]Das Urproblem des Menschen und seine Lösung[/url].
    Wenn wir weiterhin Probleme haben, liegt es daran, dass wir die Bedeutung der Auferstehung noch nicht begriffen haben.

  13. Nun, sagen wir es mal so ein entsprechender Bericht z.B. des Tacitus oder ein Brief des Pilatus an Tiberius ueber den Vorfall im Rahmen seiner normalen Korrespondenz ( … )

    Es gibt durchaus „außerbiblische“ Belege für die Existens und das Wirken von Jesus von Nazareth.
    Cornelius Tacitus, Lucian, Flavius Josephus, Sueton, Plinius Secundus, Tertullian, Thallus …

  14. @rheinlaender

    Riss im Vorhang mag auch symbolisch gemeint sein: nun war ein direkter Zugang zu Gott möglich – und nicht mehr über den Umweg durch einen Priester.

    Naturschauspiel: möglicherweise gab es eines. Möglicherweise wurde es zur Betonung dessen, was dort geschehen war, literarisch eingearbeitet. Um die Besonderheit des Ereignisses zu betonen. Möglicherweise hat es aber auch ein Naturschauspiel gegeben und der Vorhang im Tempel riss.

  15. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Ja – aber niemand hat bisher die Bacon’sche Methode wiederlegen koennen, deren Erfolge uns umgeben und die es erst ermoeglichen, eine Maschine zu haben, auf der man das jetzt schreiben kann.

    Man Kant anzweifeln – seine Kritik der Reinen Vernunft ist ueber weite Teile ueberholt, dort wo sie sich auf die Newtonsche Physik stuetzt. Man sollte nicht hinter ihr zurueck gehen.

    Einstein waere nicht moeglich gewesen ohne Newton und hat schon seinen Grund warum den Schuelern zuerst die Newtonsche Physik beibringt und erst in der Oberstufe sie mit Einstein fuettert.

    Die Umschrift auf der £2-Muenze „Standing on the shoulders of giants“ hat schon ihre Richtigkeit.

  16. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    @Kai

    Der „Bericht“ des Josephus gilt mittlerweile als spaeterer einschub, die anderen Authore schrieben, dass es eine Gruppe gaebe, die sich auf diesen Jesus beriefen.

    Auf unsere Zeit uebertragen: Die Behauptung, dass es einen Joseph Smith gab, auf den sich die Mormonen als Propheten berufen sagt nichts ueber dessen „goettliches Mandat“ aus. Die fruehste Quelle ist Tacitus mit ein paar duerren Worten. Die christlichen Glaubensinhalte schienen noch zur Zeit des Trajan in der weiteren roemischen Oberschicht so unbekannt gewesen zu sein, dass Plinus d. J. es fuer noetig hielt ein paar Christen zu foltern, um etwas heraus zu finden. Seine Schlussfolgerungen waren wenig schmeichelhaft fuer diesen Glauben: „Ich fand aber nichts anderes heraus als minderwertigen, maßlosen Aberglauben“ (Ep. lib. X,96)

    Wir haben gesichertere Erkenntnisse ueber die Bettgeschichten Caesars als ueber Jesus.

  17. @rheinlaender

    Die übertriebene Gläubigkeit in die Naturwissenschaften ist falsch. Ich war vor kurzem auf einer Fortbildung zum Thema. Dort machte ein Physiker, der über Quantenphysik einiges erklärte, sehr deutlich, dass die Physik als Naturwissenschaft NICHT die Welt darstellt, wie sie ist – sondern eine Landkarte anfertigt, um die Welt irgendwie verstehen zu können. Die physikalischen Modelle sind in vielen Bereichen richtig. Dennoch sind sie nicht die Wirklichkeit, sondern bestenfalls ein Abbild davon, Modelle eben. Drum sollte man sehr vorsichtig sein, wenn man meint, die Naturwissenschaften hätten die Deutungshoheit über die Welt. Zudem ist es so, dass bis zur 10 oder 11. Klasse physikalische Modelle aus dem 19.Jahrhundert gelehrt werden – weil sie leichter zu verstehen sind für das jeweilige Alter und weil sie auch nicht falsch sind. Dadurch erwächst bei Schülern aber der Eindruck, die Physik könnte die Welt schlüssig in klaren Antworten formulieren – was aber nicht richtig ist. Also Vorsicht mit einem überhöhten Anspruch an die Weltdeutungshoheit der Naturwissenschaften.

  18. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    @theolounge

    Das ist genau die Einschraenkung auf die Kant hingewiesen hat, nur diese Einschraenkung ist nur zu verstehen als Reaktion auf D. Hume. Die „Landkarte“, besser gesagt: Modelle, werden staendig vereinfeinern anhand konkreter Messungen.

    Zuerst steht die empirische Beobachtung, dann die Theorie, dann die Ueberpruefung der Theorie durch weitere Messungen, bis eine Messung eine Schwaeche der Theorie zeigt und eine weitergehende Theorie entwickelt werden muss u.s.w.

    Jede naturwissenschaftliche Theorie, die durch eine einzige Messung wiederlegt wurde ist ein zureichendes Model und bedarf der Verbesserung, bzw. auch einer vollkommen neuen Theorie.

    Wenn die Quantenphysik in das endgueltig Unanschauliche abrutscht, dann zeigt nur, dass unsere Affenhirne eben nicht primaer sich dafuer entwicklet haben, die Welt zu verstehen, sondern um in der afrikanische Savanne ueber die Runden zu kommen.

    Wenn man die alleinige Deutunghoheit der Naturwissenschaften angreifen will, dann muss man Messungen oder Beobachtungen aufzeigen, die Bacon’sche Methode sprengen. Solche empirische Daten existieren aber nicht.

  19. @rheinlaender

    Die Naturwissenschaften haben de facto NICHT die alleinige Deutungshoheit über die Welt.
    Zum einen waren hochrangige Physiker durchaus sehr gläubig – und wurden umso gläubiger, je mehr sie erkannten.

    Zum anderen würde man die ganzen Geisteswissenschaften als unwesentlich abqualifizieren, wenn man sich so der naturwissenschaftlichen Sicht verschreiben wollte (einer Sicht, die nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit abdeckt).

  20. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Geisteswissenschaft ist Abstraktionsebene materieller Vorgaenge: Wenn ich sage Goethe hatte jenen oder diesen gedanken, so sage in wirklichkeit, dass in Goethes Hirn ein biochemischer Vorgang ablief, der diesen Gedanken darstellte.

    Die Geisteswissenschaft ist nicht „unwesentlich“, ermoeglich diese Abstraktionebene uns dorch ueber Dinge wie Vernunft, Gefuehle, die beste Staatsform (ich wuerde eher formulieren: die am wenigsten uebele Staatsform). etc. zu verstaendigen. Man sollte sich aber immer bewusst sein, dass dies am „nur“ Biochemie im Gehirn ist.

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