Für ein Europa ohne Luft-Terror

Die Zeit der harmlosen Beschwichtigungen ist endgültig vorbei. Wir haben die Bedrohung zu lange ignoriert, sie als saisonale Unannehmlichkeit abgetan. Doch die jüngsten Berichte von der Front der Gartentische sprechen eine entsetzlich klare Sprache. Es gibt jetzt Wespen, die im gezielten Vorbeiflug angreifen, die ihre Stachel wie Präzisionswaffen einsetzen und sogar Augenlider nicht verschonen, nur um danach fröhlich und ungestraft weiterzufliegen. Das ist kein Zufall mehr. Das ist geplanter Luft-Terrorismus.

Die Fakten liegen auf dem Tisch, oder besser gesagt, auf dem Kuchenteller. Die schwarz-gelbe Gefahr hat eine neue Eskalationsstufe erreicht. Es geht nicht mehr nur um die Annexion von Zuckerwaren oder die Belagerung von Limonadengläsern. Es geht um körperliche Unversehrtheit. Um das Recht, blinzeln zu können, ohne einen heimtückischen Angriff aus der Luft fürchten zu müssen.

Deshalb muss die Forderung lauter und unerbittlicher werden als je zuvor: Wir brauchen eine hermetisch abgeriegelte Flugverbotszone für das gesamte Geschwader der Vespinae über und innerhalb der Europäischen Union. Dies ist keine Bitte mehr, dies ist eine sicherheitspolitische Notwendigkeit.

Stellen wir uns eine neue europäische Sondereinheit vor: die „Wasp Tactical Air Command“ (WTAC). Ausgestattet mit Laser-Pointer-basierten Zielerfassungssystemen und unterstützt durch ein europaweites Netz von Radaranlagen an jedem Kiosk, würde diese Einheit jeden illegalen Tiefflug sofort unterbinden. Protokoll bei Sichtung: Identifizieren, warnen und im äußersten Fall mit einem Wasserpistolen-Strahl zur Umkehr zwingen.

Die Argumente der sogenannten „Naturexperten“ über das ökologische Gleichgewicht sind angesichts solcher feiger Attacken vollkommen hinfällig. Welche Bestäubungsleistung kann einen unprovozierten Stich ins Augenlid aufwiegen? Keine! Es ist eine Frage der Prioritäten, und die Priorität muss der Schutz des europäischen Bürgers vor diesen unberechenbaren, summenden Aggressoren sein.

Lassen Sie uns dieses Projekt zur Chefsache machen. Ein Europa, in dem man furchtlos ein Nickerchen im Freien halten kann. Ein Europa, in dem der Kuchen uns allein gehört. Ein Europa, in dem unsere Augenlider sicher sind. Die Zeit zu handeln ist jetzt.

Und Wespen, die sich durch dieses Vorgehen empfindlich gestört fühlen, können ja auch umschulen auf Biene.


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