Der hybride Krieg unter der Wasseroberfläche

Der Artikel Hybride Kriegsführung: Wenn der Anker zur Waffe wird“ von Steffen Richter und Dr. Hauke Friederichs, veröffentlicht am 18. Januar 2025 auf ZEIT ONLINE, analysiert eine beunruhigende Entwicklung in der internationalen Sicherheitslage. Er beschreibt, wie Frachter aus China und Russland gezielt Unterseekabel und Pipelines beschädigen, vermutlich als Teil einer hybriden Kriegsführung. Besonders betroffen sind die Ostsee und der Indopazifik, wo kritische Infrastruktur durch das absichtliche Schleifenlassen von Ankern zerstört wird. Der Artikel setzt diese Sabotageakte in den geopolitischen Kontext der russischen Aggression und Chinas wachsender Bedrohung gegenüber Taiwan, beleuchtet Reaktionen des Westens und diskutiert mögliche Gegenmaßnahmen.

Darum geht es:

  • Schiffe als Sabotagewerkzeuge: Frachter aus China und Russland stehen im Verdacht, gezielt Unterseekabel und Pipelines durch das Schleifenlassen ihrer Anker zu beschädigen.
  • Beispiele für Sabotageakte:
    • Der chinesische Frachter Shunxing-39 soll Anfang 2025 ein Transpazifik-Kabel bei Taiwan beschädigt haben.
    • Die Yi Peng 3 zerstörte im November 2024 zwei Glasfaserkabel in der Ostsee.
    • Die Newnew Polar Bear beschädigte 2023 eine Gaspipeline und ein Kabel in der Ostsee.
    • Die russische Eagle S beschädigte Weihnachten 2024 mehrere Glasfaserkabel und ein Stromkabel.
  • Chinas Rolle und geopolitischer Kontext:
    • Die Attacken fügen sich in Chinas Strategie ein, Taiwan militärisch und wirtschaftlich unter Druck zu setzen.
    • Der Verdacht besteht, dass China Russland aktiv unterstützt oder von dessen Taktiken lernt.
  • Russlands hybride Kriegsführung:
    • Russische Frachter und Tanker der Schattenflotte werden verdächtigt, systematisch kritische Infrastruktur im Meer zu zerstören.
    • Ziel ist es, westliche Staaten zu destabilisieren und strategische Vorteile zu erlangen.
  • Schwierigkeiten bei der Strafverfolgung:
    • Viele dieser Attacken geschehen in internationalen Gewässern, wo keine Marine oder Polizei eingreifen darf.
    • China verhindert Ermittlungen durch Nato- oder EU-Staaten.
  • Reaktionen des Westens:
    • Nato und EU verstärken die Überwachung kritischer Infrastruktur mit Schiffen, Flugzeugen und Drohnen.
    • Verteidigungsminister Pistorius warnt vor täglichen hybriden Angriffen in der Ostsee.
    • Experten fordern mehr Redundanz durch zusätzliche Kabel, verstärkte Satellitenkommunikation und schnellere Reparaturkapazitäten.
  • Zunehmende Spannungen mit China:
    • Geheimdienste und Regierungen warnen zunehmend vor Chinas aggressiver Strategie.
    • Nato-Generalsekretär Mark Rutte spricht von systematischer Sabotage durch Russland und China.
  • Zukunftsaussichten:
    • Die Sabotageakte zeigen die Verwundbarkeit der globalen Infrastruktur.
    • Der Westen muss effektive Gegenmaßnahmen entwickeln, um die Sicherheit von Kommunikations- und Energieverbindungen zu gewährleisten.

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Kommentare

Ein Kommentar zu „Der hybride Krieg unter der Wasseroberfläche“

  1. Aber sie erregen Emotionen 😅

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