
Medien in einer Demokratie sind eigentlich dazu da, sprachliche und inhaltliche Klarheit zu schaffen und Missstände zu benennen, so dass Bürger verstehen, um was es geht.
Dennoch folgen viele Medien in Bezug auf Putin immer wieder dessen Sprachregelung. Er lässt sich von heute an bis Sonntag als sogenannter „Präsident“ wiederwählen, aber alle Umstände machen eindeutig klar, dass er in Wirklichkeit ein Diktator ist.
Dennoch scheuen sich viele Medien in Deutschland immer noch, ihn als das zu bezeichnen, was er ist, als Diktator.
Sie unterstützen damit Putins Sprachregelung und bezeichnen gewissermassen Schwarz als Weiß, weil Putin Schwarz als Weiß bezeichnet.
Das ist höchst problematisch und wird dem Auftrag der Medien in keinster Weise gerecht.
Die Macht der Sprache ist sehr stark. Putin weiss das. Nur die deutschen Medien scheinen dies nicht zu wissen, obwohl sie es ja eigentlich durchaus besser wissen.
Beim nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un sprechen die Medien immerhin von Machthaber, manchmal von Diktator. Putin jedoch bezeichnen sie euphemistisch als Präsidenten.
Die Bezeichnung aber, welche die Wirklichkeit korrekt abbildet, ist: Diktator.



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