
Offenbar gibt es neuere Erkenntnisse zur Explosion der Nord Stream Pipelines.
Um diese Operation durchzuführen, wurde offensichtlich bei einer einer ukrainischen Firma ein Boot gechartert.
[…] Die Geheimoperation auf See soll den Ermittlungen zufolge von einem Team aus sechs Personen durchgeführt worden sein. Es soll sich um fünf Männer und eine Frau gehandelt haben. Demnach bestand die Gruppe aus einem Kapitän, zwei Tauchern, zwei Tauchassistenten und einer Ärztin, die den Sprengstoff zu den Tatorten transportiert und dort platziert haben sollen. […]
Quelle ZEIT ONLINE
Unklar ist allerdings, welche Nationalität die Täter hatten.
Denkbar ist eine false flag Operation, die eine Spur in die Ukraine legen soll. Dafür wurden bislang allerdings keine Hinweise gefunden. Hinter der Aktion könnten proukrainische Aktivisten stecken. Unklar ist zudem, wer die Aktion beauftragt haben könnte.
[…] In der Nacht zum 26. September 2022 waren drei der insgesamt vier Stränge der Pipelines Nord Stream 1 und 2 auf dem Grund der Ostsee durch Explosionen zerstört worden. […]
Quelle ZEIT ONLINE
Zum Zeitpunkt der Explosion war Nord Stream 2, die nie in Betrieb genommen worden war, allerdings aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ohnehin dauerhaft stillgelegt worden ohne Aussicht auf Aktivierung und durch Nord Stream 1 sollte auch kein Erdgas aus Russland mehr importiert werden.
Insofern hat die Zerstörung an den Nord Stream Pipelines gewissermaßen den politischen Willen des Westens durch Fakten zementiert und verhindert, dass dieser Wille auf Dauer wieder ins Wanken geraten könnte.
Ob nun tatsächlich Ukrainer*innen hinter der Aktion stecken, ist aber ungewiss.
[…] US-Beamte sagten, sie hätten keine Beweise dafür, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj oder seine obersten Leutnants an der Operation beteiligt waren oder dass die Täter auf Anweisung eines ukrainischen Regierungsbeamten handelten. […]
Beamte sagten, es gebe immer noch enorme Lücken in dem, was die US-Geheimdienste und ihre europäischen Partner über das Geschehene wüssten.[…]
US-Beamte, die über die Geheimdienstinformationen informiert wurden, sind uneins darüber, wie viel Gewicht sie den neuen Informationen beimessen sollen. […]
Quelle New York Times
Zusammenfassung: Nichts genaues weiß man nicht. Man hat aber mal Schlagzeilen produziert.
Was allerdings doch für einen false flag spricht, ist die unglaubliche Unbedarftheit, mit der dann angeblich Sprengstoff in dem Boot, mit dem der Anschlag durchgeführt worden sein soll, zurückgelassen worden sein soll.
[…] Die Jacht sei dem Eigentümer im Anschluss in ungereinigtem Zustand zurückgegeben worden. Auf dem Tisch in der Kabine haben die Ermittler den Recherchen zufolge Spuren von Sprengstoff nachweisen können. […]
Jeder Amateur könnte seine Spuren besser verdecken.
Und wem könnten diese aktuellen Spekulationen nutzen?
[…] Alle Erkenntnisse, die Kiew oder ukrainischen Stellvertretern die Schuld geben, könnten eine Gegenreaktion in Europa auslösen und es dem Westen erschweren, eine geschlossene Front zur Unterstützung der Ukraine aufrechtzuerhalten.[…]
Quelle New York Times
Cui bono? Russland.



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