Gestern Nacht hatte es die EU-Kommission also doch geschafft, gegen russisches Erdöl wird zumindest teilweise ein Embargo verhängt. Nicht gegen dasjenige, das über die Pipelines in die EU gelangt, weil ganz besonders Ungarn noch von diesem Erdöl abhängig ist, aber doch zumindest das Erdöl, das mit dem Schiff in die EU gelangt. Damit fällt Russland auf Dauer zwei Drittel seiner Einnahmen aus dem Erdöl weg.
Nun befinden wir uns in der 14. Kriegswoche und das Embargo kann nicht übereilt, aber immerhin, es kam. Da ist zwar noch Luft nach oben, aber dennoch dürfte Russland so die finanzielle Luft auch schon dünner werden. Da macht es für Putin wahrscheinlich doch gleich viel weniger Spaß, seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg in der Ukraine weiterzuführen, wenn die russischen Geldreserven schwinden. Eigentlich, so steht zu vermuten, möchte Putin ja finanziell auch gewinnen durch diesen Krieg, nicht verlieren. So sehen Verlierer aus, schalalalala.



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