Unvorstellbar

Irgendwann im Spätherbst 2020 gab es die ersten Prognosen, dass es bis Weihnachten in Deutschland 50.000 Tote in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus geben könnte. Eine Zahl, die sich damals außer ein paar Virologen wohl noch keiner vorstellen konnte. Und in der Tat, bis Weihnachten wurde diese Zahl auch nicht erreicht.

Doch jetzt, keine zwei Monate später, am 11. Februar 2021, liegt die Zahl der infolge einer Coronainfektion verstorbenen Menschen in Deutschland bei 64.253.

Nur, weil etwas unvorstellbar ist, bedeutet das also nicht, dass es nicht genauso eintritt.

Der Shutdown in Deutschland soll nun bis zum 7. März verlängert werden, und wir werden sehen, wie es dann aussieht.

Mittlerweile sind hochansteckende Mutationen des Coronavirus‘ im Umlauf, die in wesentlich kürzerer Zeit ein stärkeres exponentielles Wachstum der Neuinfektionen verursachen könnten.

Die Impfungen in Deutschland verlaufen schleppend und es gibt Kritik an der Politik diesbezüglich. Sicherlich nicht ganz zu Unrecht, allerdings muss man der Bundesregierung auch zu Gute halten, dass sie bisher insgesamt durchaus ziemlich umsichtig durch diese Pandemie gefahren ist, oft auch gegen den Widerstand der Ministerpräsidenten aus den einzelnen Bundesländern. Und man muss der Politik in Deutschland auch zu Gute halten, dass dies die erste Pandemie ist, die auch die Politiker miterleben. Hoffentlich die letzte. Aber das ist noch keine ausgemachte Sache. Denn gewissermaßen entsteht gerade eine neue Pandemie, durch die Mutationen des Virus‘ nämlich. Das alte Virus wird weniger, die neuen Mutationen nehmen stark zu. Nach der Pandemie ist vor der Pandemie. Hoffentlich wird irgendwann tatsächlich der Punkt erreicht sein, der nach der Pandemie ist.


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Kommentare

6 Kommentare zu „Unvorstellbar“

  1. Wer war umsichtig? Die Regierung? Habe ich etwas verpasst? Und nein, es wird immer Pandemie sein, weil es dass ideale Mittel ist, Macht auszuüben. Und bis dahin hat sich Big Pharma – ja, das sind die, über die die ZEIT, der SPIEGEL und die SZ sich bis vor ein paar Jahren immer als „pöse“ Abzocker aufgeregt haben – eine goldene Nase verdient. Eine Impfung, die eigentlich keine ist, wenn man sich alle paar Monate nachimpfen lassen muss, u. U. mit anderen Wirkstoffen, weil sie rapide an Wirkung verliert, ist schon eine tolle Möhre, die man dem Dummvolk vor die Nase halten kann. Zudem steigt die Zahl der Impfdurchbrüche, immer mehr Geimpfte liegen im KH und die Politik überbietet sich in immer radikaleren und faschistoideren Forderungen. Es werden gesetzliche(?) Grundlagen geschaffen, die man wunderbar auch bei anderen Gelegenheiten (Klima?) aus dem Hut zaubern kann, um die Schrauben anzuziehen. Nächstes Jahr wird zudem die nächste Pleitewelle übers Land rollen, wenn die Menschen feststellen, dass die Corona“hilfen“ ihr Leiden nur verlängert haben, weil viele nicht dazu in der Lage sind, das Geld zurückzuzahlen. Deu gespalten, Wirtschaft im Arsch……und Corona gibts immer noch. Ja, unsere(?) „Regierung“ hat alles richtig gemacht. Dann können wir nochmal 2000 Intensivbetten abbauen und den Pflegenotstand noch ein bißchen ankurbeln, um bei der nächsten Welle noch mehr drastische Massnahmen gegen die Bevölkerung einzufordern. Wir müssen mit Corona leben wie mit der Grippe oder Ebola. PS: Ohne Totimpfstoff läuft da nix.

  2. Die Gesellschaft wird tatsächlich auf Dauer mit Corona leben müssen. Dafür ist es aber essentiell, dass möglichst viele Menschen geimpft sind. Immer mehr von ihnen infizieren sich natürlich auch, allein schon deswegen, weil die Infektionszahlen so hoch sind, manche symptomfrei, manche symptomatisch, aber die meisten von ihnen erkranken eben aufgrund ihrer Impfung nicht schwer an der Infektion, das ist das Wesentliche. In einem Interview in der ZEIT hat Herr Drosten deutlich gemacht, dass Menschen, die sich infiziert haben und sich vielleicht noch ein zweites und drittes Mal infizieren, wahrscheinlich nach und nach eine eigene Immunabwehr entwickeln, die auf Dauer besser ist, als der Impfschutz, der ja immer wieder nachgeimpft werden muss. Allerdings ist es, wie oben schon erwähnt, eben äußerst wichtig, dass Menschen, die sich mit dem Virus infizieren, nicht schwer daran erkranken oder gar sterben, und dafür ist die Impfung sehr gut und sinnvoll. Sie schützt also den einzelnen Menschen und zudem auch die Gesellschaft insgesamt, weil die Impfung verhindert, dass die Intensivstationen überfüllt und somit handlungsunfähig werden.

  3. Grundsätzlich ist gegen Impfungen ja auch gar nichts zu sagen. Im Falle von Grippe oder Masern ist das durchaus sinnig, weil es sich um erprobte Totimpfstoffe handelt, deren Wirksamkeit, aber auch Nebenwirkungen bekannt sind (übrigens wird mit einem Anstieg der Masernerkrankungen gerechnet, weil sich alles auf Corona konzentriert, gleiches gilt für andere Infektionen. Zudem wird die Vorsorge aus vernachlässigt. In ein paar Jahren werden wir feststellen, dass die Kollateralschäden möglicherweise grösser sind als die Coronafolgen.) Die jetzigen Impfstoffe sind wenig wirksam (die Zahl der Todesfälle Geimpfter steigt), es wird bei aufeinanderfolgenden Impfungen der Impfstoff gewechselt (was unüblich ist), es werden gentechnisch veränderte Mittel benutzt, die Bevölkerung wird im Rahmen eines riesigen Freilandversuchs als Horde von Testkaninchen nissbraucht, es werden Zahlen unterschlagen, die Organisation ist mangelhaft. Leider muss man den Eindruck gewinnen, dass diese Pandemie dafür benutzt wird, um Chaos und Unfrieden zu stiften und die rechtlichen Grundlagen zu schaffen, Herrschaft zu festigen. Ich bin einmal geimpft (mit J&J) auf die Versicherung hin, dass er sicher und wirksam sei. Nach 6 Monaten….Pustekuchen. Nächste Impfung mit einem anderen Wirkstoff, nur um in 6 Monaten nochmal eine „Auffrischung“ zu erhalten, die dann auch nicht sicher ist? Und dann landet doch in der Klinik, nur damit einem erzählt wird, sehen Sie, ohne Impfung wäre das viel schlimmer geworden. Gleichzeitig sterben Leute mit zweifacher Impfung. Gleichzeitig wird mit der Keule auf Impfkritiker draufgehauen. Die Folgen dieser kranken Politik werden von längerer Wirkung sein als Corona, da gebe ich Ihnen Brief und Siegel drauf. Man wird die Pandemie am Laufen halten, weil es genügend Leute gibt, denen sie nützt.

  4. Ich vermute, dass Sie ohne die beiden Impfungen hier den Text möglicherweise gar nicht mehr hätten schreiben können.

    Die Impfungen, die es in der EU gibt, sind äußerst wirksam. Sie verhindern allerdings nicht zu 100% eine Infektion. Man kann sich also infizieren und auch erkranken, einige wenige Leute erkranken auch schwer an einer Infektion, allerdings sind es meistens Leute, die bereits gewisse Risikofaktoren haben. Für die große Mehrheit der Geimpften bietet die Impfung einen sehr guten Schutz.

    Ihrer Theorie, dass angeblich die Regierung oder Regierungen durch die Pandemie einen Vorteil hätten, muss ich widersprechen. Die Pandemie ist unglaublich teuer und es droht nach wie vor, die Wirtschaft zu kollabieren. Das ist sicher nicht im Interesse irgendeiner Regierung.

  5. Für eine Regierung ist gar nichts teuer. Der Nomenklatura geht es immer gut, denn sie lebt vom Steuerzahler. Dem Bürger geht es schlecht. Ich bin Kleinunternehmer, Corona war ein Schlag in die Fresse. Und die sogenannte Corona“hilfe“ ist es auch, denn wie soll man mit stark reduzierten Einnahmen mehrere tausend Euro zurückzahlen? Beamte, öffentliche Angestellte, etc. bekommen ihre Kohle ohne Einschränkungen, erdreisten sich sogar noch zu streiken, beschimpfen aber andere als „Sozialschädlinge“. Sorry, aber ich bin mit diesem Staat durch. Da zieht auch die Impfgeschichte nicht. Erst bauen sie jahrelang Intensiv- und KH-Betten ab, ignorieren die Pflegekrise und jammern jetzt rum und beschuldigen die Ungeimpften als Brunnenvergifter. Sorry, geht gar nicht. Und genau dieses asoziale Verhalten unserer politisch Verantwortlichen führt allein schon aus Protest dazu, dass viele sich nicht impfen lassen werden. Abgesehen von der nicht kleinen Gruppe, für die das gesundheitsbedrohend wäre. Es gibt nämlich auch noch andere Krankheiten als Corona. So eine Ebola-Epidemie wäre doch mal ein ordentlicher Testlauf für unsere Generalversager in den Behörden.

  6. Also für einen Staat kann es natürlich durchaus teuer werden. Das Geld in der EU wird durch die Notenbank der EU verwaltet. Ein Staat kann sich nicht einfach Geld nachdrucken.

    Es tut mir leid, wenn die Coronahilfen bei Ihnen nicht gut angekommen sind. Da scheint manches politisch nicht optimal gelaufen zu sein. Es gibt aber Länder, da ist das noch mal ganz anders gelaufen, wesentlich schlechter, als in Deutschland.

    Die Betten in den Krankenhäusern wurden in den letzten Jahren vermutlich deswegen reduziert, um die Krankenhäuser rentabler zu machen. Einige von ihnen sind ohnehin schon privatisiert. Zum anderen geht es darum, Krankenkassen und Krankenversicherungen nicht zu teuer werden zu lassen. Das hat eigentlich weniger mit der Regierung zu tun, als mit den Versicherten, die dann, solange sie gesund sind, nicht allzu viel Geld für ihre Versicherung ausgeben wollen.

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