Die christliche Begründung der Menschenwürde

Die Würde des Menschen ist unverletzlich, so heißt es gleich ganz zu Beginn des deutschen Grundgesetzes.

Wie aber begründet sich die Menschenwürde?

Christlich gesehen ist es egal, welches Aussehen man hat, welche Hautfarbe, welches Geschlecht, auch die persönlichen Ansichten sind erst einmal egal.

Christlich gesehen besitzt der Mensch nur deshalb seine besondere Würde, weil Gott sie ihm zuspricht: Zum Ebenbild Gottes wurde der Mensch geschaffen, so der Gedanke gleich zu Beginn der Bibel in der Genesis. Aus diesem Grund besitzt der Mensch seine besondere Menschenwürde, die ihm auch niemand nehmen kann.

Dass sich aus dieser christlichen Sicht heraus natürlich ethische Handlungsaufforderungen ergeben, ist offensichtlich. Weil der Mensch seine Menschenwürde besitzt, sollen andere Menschen, die Gesellschaft, natürlich auch alles daran setzen, diese Menschenwürde zu respektieren und jeden Menschen respektvoll behandeln. Dazu gehört in unserer Gesellschaft auch, dass jeder Mensch menschenwürdig leben können sollte.


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Kommentare

101 Kommentare zu „Die christliche Begründung der Menschenwürde“

  1. Ein Fisch sagt: „Christlich gesehen ist es egal, welches Aussehen man hat, welche Hautfarbe, welches Geschlecht, auch die persönlichen Ansichten sind erst einmal egal.“

    Gibt es den Begriff des HEIDEN denn nicht mehr, mit Anders- und Nichtgläubige bezeichnet werden? Menschen, die sich nicht dem „wahren Glauben“ angeschlossen haben?

  2. Ich stelle ja hier die christliche Sicht dar. Es gibt auch humanistische Begründungen der Menschenwürde.

  3. Ein Fisch fragt: „Wie aber begründet sich die Menschenwürde?“

    Gar nicht.

    Die niederen Werte begründen sich
    meist schon über ihre Nützlichkeit.

    Die höheren Werte…
    bedürfen keiner Begründung.

    Begründung ist ein
    Element der Logik.

    Die Würde des Menschen, des Tieres,
    der Natur ist größer als unsere Logik.

    Es bedarf einer gewissen Geistigen Reife,
    um würdigen zu können und um Würde
    überhaupt erkennen zu können. 🌾

  4. Fisch: „Ich stelle ja hier die christliche Sicht dar. Es gibt auch humanistische Begründungen der Menschenwürde.“

    Die Würde ist nicht eine Sache einer
    Religion oder einer Weltanschauung.

    Würdigung ist
    kein Verhalten.

    Niemand muß erst eine Bibliothek oder einen
    Tempel betreten.., um würdigen zu können.

    Würdigung ist kein tun,
    also nicht antrainierbar.

    Verhalten ist trainierbar – Würdigung nicht.

  5. Wenn man erklären möchte, was Menschenwürde bedeutet, muss man sie natürlich begründen können. Da kann man sich nicht darauf herausreden, dass man angeblich eine herausragende Weisheit besitze und nichts erklären müsse.

  6. Ob man einer Sache eine Würde und einen Wert beimisst, hat natürlich schon etwas mit Erziehung und Sozialisation zu tun.

  7. Fisch: „…was Menschenwürde bedeutet, muss man sie natürlich begründen können.“

    O.K., dann gib dein Bestes. Ich bin gespannt, wie du das machst.
    (ohne zu spicken, versteht sich. Es geht um DEINE Begründung)

    🌱

    Fisch: „…dass man angeblich eine herausragende Weisheit besitze“

    Wer gibt das denn an?

    Mit dem Wissen sind wir sehr vertraut, aber nicht mit
    der Weisheit. Ist bei uns so etwas wie ein „Fremdwort“.

    Wer mit Weisheit vertraut ist weiß aus eigener
    Erfahrung, daß… Weisheit nicht besitzbar ist.
    Weisheit kennt kein Possessivpronomen.

    Weisheit hat auch nichts „Herausragendes“.
    Weisheit hat nicht einmal etwas Attraktives.

    ◾ Mit EIGENER Weisheit kannst du nicht angeben.
    ◾ Mit FREMDEM Wissen kriegst du sogar einen Hut.

  8. Fisch: „Ob man einer Sache eine Würde und einen Wert beimisst, hat natürlich schon etwas mit Erziehung und Sozialisation zu tun.“

    Wert und Würde sind zweierlei.

    Einen WERT messen wir Dingen unter
    dem Aspekt der NÜTZLICHKEIT bei.

    Die Werte verleihen wir auf der Horizontalen.

    Im Feld dessen was wir Würde nennen,
    befinden wir uns in der Vertikalen.

    Beispiel:

    Wenn wir uns beim Anblick eines Kalbes vorstellen, was es als Ganzes auf dem Markt bringt, oder der Nacken, das Schulterstück, usw, befinden wir uns auf der HORIZONTALEN: Wir bewerten die einzelnen Teile auf der gesellschaftlichen Ebene unter verschiedenen Gesichtspunkten (Geld, Geschmack, Aufwand…) der Nützlichkeit.

    Befinden wir uns aber in der Schwingung der Liebe, des Mitgefühls, der Würdigung, der Achtung, des Respekts, der Achtsamkeit, der Ehrfurcht…, haben wir die Ebene der Waren-Einschätzung verlassen. Wir öffnen uns der VERTIKALEN.

    Es gibt eine Anekdote aus dem Leben Jesu, wo er dies klar unterscheidet: Mit einschneidenden Peitschenschlägen weist er auf die Trennung von Tempel und Marktplatz.

    Der Marktplatz ist ok, aber in der Kirche
    müssen wir ihn komplett draußen lassen.

  9. Also du kommst immer wieder auf den Begriff der Weisheit zurück, den man scheinbar einfach so geschenkt bekommt, wenn man nach innen schaut. Ich weiß nicht, ob du es dir da nicht ein bisschen einfach machst.

  10. Von Peitschenhieben steht nichts im Evangelium. Das hast Du vermutlich reininterpretiert.

  11. Fisch: „Weisheit … den man scheinbar einfach so geschenkt bekommt, wenn man nach innen schaut … ob du es dir da nicht ein bisschen einfach machst“

    Was hindert dich, es auszuprobieren?

    „Wenn es jemandem unter euch
    an Weisheit mangelt,
    so bitte er Gott,
    der jedermann gern gibt
    und niemanden schilt,
    so wird sie ihm gegeben werden.“

    ~ Jakobus 1,5

    Macht es sich der Jakobus zu einfach?

    ◾ Liebe ist einfach.
    ◾ Weisheit ist einfach.

    Bedeutendes ist einfach.
    Bildung wird dazu nicht gebraucht.

    Wissen aneignen ist kompliziert ― Weisheit ist einfach.
    Eifersucht und Mißtrauen sind kompliziert ― Liebe ist einfach.

  12. Fisch: „du kommst immer wieder auf den Begriff der Weisheit zurück“

    Meine Blogs haben die Philosophie im Namen.

    Philosophie = ist die „Liebe zur Weisheit“.
    Da könnte ein Zusammenhang bestehen.

    Doch die Philosophie (in ihrem Wortsinn)
    schließt nichts von ihrer Beleuchtung aus.

  13. Avatar von Gerd Zimmermann
    Gerd Zimmermann

    @ Begründung ist ein
    Element der Logik.

    Nirmalo

    die Logik kann man erst aus der Sicht, den Focus der Unlogik
    verstehen.

    Unlogisch wäre es wenn eine Person an zwei Orten, oder drei
    oder vier oder n Orten gleichzeitig sein kann.
    Quanten wird so etwas nachgesagt.

    Das ist vollkommen logisch, weil es uns als unlogisch erscheint.

    Warum ist das so, also logisch, weil jeder Ort im Raum der selbe
    Punkt im Raum ist.
    Nur der rationalen Wissenschaft erscheint das unlogisch, was
    schon wieder logisch sein muss.

    Alle Logik baut auf der Unlogik auf.
    Der Mensch oder dessen Verstand liebt die Ordnung der Logik.

    Er wurde dazu erzogen.

    Würde die Sonne im Westen aufgehen, was wäre daran
    unlogisch.

  14. Na, ich weiß nicht. Weise zu werden ist glaube ich kein so einfacher Prozess, sondern ein Lernprozess, nach dem man auf unterschiedliche Erfahrungen zurückgreifen kann und sie einordnen und bewerten kann. Mit diesem Hintergrund kann man dann neu auf die Welt schauen und aktuelle Ereignisse und Begebenheiten neue und weise einschätzen. So fände ich das einleuchtend.

  15. Avatar von Gerd Zimmermann
    Gerd Zimmermann

    @ Weise zu werden ist glaube ich kein so einfacher Prozess, sondern ein Lernprozess,

    Fisch

    es gibt Wissen das an keiner Universität der Welt gelehrt wird.
    Ein Lernprozess ist also ungeeignet um Wissen erlernen zu können.

    Weise zu werden ist glaube ich kein so einfacher Prozess

    Du musst nirgendwo hingehen, du bist immer schon da.

    Laotse ?

    Alles Wissen trägst du bereits in dir.
    Das wussten schon unsere Altvorderen vor Jahrtausenden.

    Wie hätten sie sonst Hochkulturen hervorbringen können
    oder Pyramiden weltweit errichten können.

    Die grosse Pyramide in 20 Jahren errichten ?
    Wie lange brauchen wir für einen Flughafen auf den keine
    Flugzeuge starten oder landen.

    Wissen setzt die Bereitschaft voraus Wissen empfangen zu
    wollen.
    Dafür ist es notwendig alles aufgeklaubte Wissen über Bord zu
    werfen.

    Schon die erste Hürde schaffen nur wenige Menschen.

  16. Dass die Voraussetzung für Wissen sein soll, altes Wissen über Bord zu werfen, stimmt wahrscheinlich nur zu einem Teil. Natürlich wird Wissen immer aktualisiert und alte Modelle verworfen, dennoch greifen wir Menschen natürlich sinnvollerweise auf unser Wissen und unsere kulturell erworbenen Erfahrungen zurück, denn sonst müsste jeder einzelne Mensch immer wieder komplett von Null anfangen. Eine kulturell geprägte Hochzivilisation gäbe es so in dieser Art wohl nicht.

  17. Avatar von Gerd Zimmermann
    Gerd Zimmermann

    @ altes Wissen über Bord zu werfen, stimmt wahrscheinlich nur zu einem Teil.

    Das kommt ganz auf dein Weltbild an.
    Ein Professor für theoretische Physik wird sein Weltbild auf
    übernommene Theorien aufbauen.

    Urknalltheorie
    Lichttheorie
    Gravitationstheorie
    Evolutionstheorie
    Atommodelltheorie
    Quantentheorie usw.

    Für ihn stellen Theorien ein unumstössliches Fundament
    seines Weltbildes dar.
    Was war vor dem Urknall
    wie entsteht Licht aus der Singularität
    warum erzeugen Nullleiter Antigravitation
    wieviele Atommodelle gibt es
    warum können Quanten an verschiedenen Orten über die
    selbe Information verfügen

    wird diesen Menschen niemals interessieren.

    Sein Wissen ist und bleibt begrenzt auf empirische Beobachtung
    von Bewegungen.

    Hätte Einstein beobachtet das in einen leeren Raum ohne
    Bewegung keine Zeit vergehen kann, er hätte niemals ein
    Raum-Zeit Kontinuum postuliert.Was macht Einstein ? Er raucht
    und stellt fest das der leere Raum sich krümmt und damit die Zeit.

    Ein leerer Raum lässt sich nicht krümmen, ist ja leerer Raum,
    was soll man darin krümmen ?

    Die Zeit, die erst durch Bewegung entsteht ?

    Von Weisheit sind solche kurzen Würfelspiele weit entfernt.

    Wenn ich die Hauptsätze der Thermodynamik nicht kommplett
    über Bord werfe, bleibe ich für immer in der Isochoren gefangen.

    Die Thermodynamik betrachtet alle energetischen Vorgänge
    in einen geschlossenen System.

    Ist das Universum ein geschlossenen System mit Mauern oder
    ein offenes System.

    In einen offenen System sind die Hauptsätze der Thermodynamik
    nicht das Papier wert auf das sie gedruckt werden.

    Zwischen empirschen Wissen und wirklichen Wissen, Weisheit,
    sollte man schon unterscheiden.

    Wissenschaft, Philosophie und Theologie können ein einheit-
    liches gemeinsames Weltbild formen,
    einzigste Bedingung, alle Doktrinen aufgeben.

  18. Avatar von Gerd Zimmermann
    Gerd Zimmermann

    http://www.zurwahrheit.de/Bewusstsein%20und%20Logik.pdf

    fish

    wenn Du an Wahrheit, Wissen und Weisheit interessiert bist,
    empfehle ich dir diese Lektüre.

    Hier ist die Wirklichkeit und die Realität EINS geworden.

    Falls Du das liest, wirst Du gezwungen alles erlernte Wissen
    über Bord zu werfen.

    Wenn Du das nicht tust, wirst Du das Buch lesen wie tausende
    vor dir und nicht das geringste Wissen herausziehen können.

    Rudi Berner, die Logik, spricht hier mit Gott, Bewusstsein,
    „persönlich“.

  19. @Gerd naja, aber wenn man alle Doktrinen aufgibt, ist man vielleicht in der Philosophie angelangt. Man kann dann aber nichts mehr berechnen. Die Physik funktioniert innerweltlich ja durchaus.

  20. Danke für den Link, aber ich weiß nicht, ob ich es jetzt schaffe, mir die 86 Seiten mal schnell so nebenbei durchzulesen. Und wer ist denn dieser Rudi Berner eigentlich?

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