To Wiesn or not to Wiesn

That’s the question. Während Hamlet es noch leicht hatte und nur entscheiden musste über Existenz oder Nichtexistenz, scheiden sich an der Wiesn, dem Münchner Oktoberfest, die Geister. Hingehen oder nicht, that’s the question.

Die einen sind der Meinung, die Wiesnwirte müssten ja auch von irgendwas leben, deshalb müsse man sie unterstützen und ein paar Maß Bier trinken. (Für alle Fischköppe und Leute aus dem Ausland, eine Maß Bier, das ist ein Liter. Kleinere Gläser gibt es dort nicht, zumindest nicht für Bier.) Zudem sei es auch völlig legitim, dass der Bierpreis jedes Jahr aufs Neue explodiert und nun schon fast bis zum Mond reicht.

Die anderen sind der Meinung, es ist schon viel gewonnen, wenn man mit dem Fahrrad an der Wiesen vorbeifährt und dort einigermaßen unbehelligt vorbeikommt, ohne mit irgendwelchen angeschwipsten und alkoholgeschwängerten Leuten irgendwelche unsinnigen Diskussionen führen zu müssen.

Und dann gibt es noch die Leute, die eigentlich gar nicht auf die Wiesn wollen, es dann aber doch tun und nach dem ersten Bier im Bierzelt denken, okay, so schlimm ist es ja gar nicht. Nach dem zweiten Bier festigt sich diese Meinung, das dritte Bier gibt ihnen definitiv recht dann. Nur das vierte Bier, das dann unkontrolliert den Körper verlässt, macht schließlich klar, dass das Ganze doch keine so gute Idee war. Man schließt sich dann für diesen Abend der zweiten Gruppe an, gedanklich zumindest. Sofern man noch denken kann.

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