Russland hat Iskander-Raketen in Kaliningrad, also dem ehemaligen Königsberg, stationiert, offenbar dauerhaft. Bisher waren dort zwar derartige Raketen schon gesichtet worden, jedoch temporär.
Diese Raketen haben eine Reichweite von bis zu 500 km und können atomar bestückt werden. Sie können Berlin oder Warschau erreichen.
Um jedoch die Nachbarn beispielsweise in Polen nicht zu erschrecken, wolle man diese Raketen nicht zu Testzwecken starten, hört man von russischer Seite. Wie rücksichtsvoll.
Da die Bundeswehr derzeit, sagen wir mal, nicht allzu perfekt ausgestattet ist, will man dort vor allem mit verbaler Aufrüstung reagieren und eine semantische Flugverbotszone von Iskander-Raketen über Berlin einrichten.
Sollte doch eine solche Rakete einmal versehentlich oder vielleicht auch absichtlich in oder über Berlin explodieren, werde man verbal äußerst scharf reagieren, so ein Sprecher der Bundesregierung. Die russische Seite müsse auf ein noch nie dagewesenes rhetorisches Feuerwerk gefasst sein. Atomare Angriffe auf deutsche Hauptstädte gingen unter Freunden ja gar nicht, wird eine namentlich nicht näher genannte, ranghohe deutsche Bundeskanzlerin zitiert.



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