Josef Bordat. Oder: Warum es vielleicht doch nicht so gut ist, wenn man meint, Religion gehöre nicht dazu.
In Berlin will ein Bezirk Menschen, die sich in religiösen Kontexten engagieren, bei der symbolischen Anerkennung ihrer Leistung durch Auszeichnungen künftig nicht mehr berücksichtigen. Religiös motiviertes Handeln zugunsten der Gemeinschaft (oft weit über die Gemeinde hinaus) soll damit in der Gesellschaft nur mehr noch toleriert, nicht aber respektiert werden. Damit kein falscher Eindruck entsteht: Menschen, die in der Nachfolge Christi stehen, brauchen keine Ehrennadel vom Bezirk. Das wäre ein grundlegendes Missverständnis, sowohl, was das Wesen des Christentums, als auch, was die Aufgaben der Kommunalverwaltung anbetrifft. Auch das mehr als 5000 Jahre alte Judentum ist seinem Selbstverständnis nach bisher ohne Orangensaftempfang im Bürgeramt ausgekommen…>mehr.
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foto: Carlosh / pixelio.de



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