So klug als wie zuvor – Die Liebe Jesu bleibt ein Rätsel

Fabian Maysenhölder. Es ist ein Sensationsfund, sagen die Medien: Ein Papyrusfetzen, der eine Ehe Jesu bezeugt. Doch bei genauem Hinschauen ist das Dokument alles andere als ein Beweis. Als historische Quelle über Jesus steht der Fund auf einer Stufe mit Dan Browns Verschwörungstheorien.

Jesus war verheiratet. Das zumindest verkündet ein kleiner, unscheinbar wirkender Papyrusfetzen. Dort steht in koptischer Sprache geschrieben: „Jesus sagte zu ihnen: ‚Meine Ehefrau …’“. Forscher halten den Fund für echt und datieren ihn zurück ins vierte Jahrhundert. In den letzten Tagen konnte man viel über diesen „Sensationsfund“ lesen – und eines ist sicher: was auch immer seriöse wissenschaftliche Forschung dazu sagt und sagen wird, der Fund des „Evangeliums von der Frau Jesu“ ist Wasser auf den Mühlen der Verschwörungstheoretiker und Pseudowissenschaftler. Denn nicht erst seit der Veröffentlichung durch die Harvard-Professorin Karen L. King kursiert die These, Jesus sei verheiratet gewesen.>mehr.

foto: Elliott Brown, ell brown,flickr.com


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Kommentare

Ein Kommentar zu „So klug als wie zuvor – Die Liebe Jesu bleibt ein Rätsel“

  1. Avatar von Konrad Kugler
    Konrad Kugler

    Der Gottmensch braucht eine Frau?
    Wo sind seine Kinder? War er unfruchtbar? Hätten die nicht die gleichen Probleme in die Kirche eingebracht, wie die Spaltung der Muslime in Schiiten und Sunniten durch verwandtschaftliche Beziehungen?

    Wer war der Verfasser? Ist er ein Fälscher oder ein von einem Dämon getäuschter?

    Wie wissenschaftlich arbeit eine Wissenschaftlerin, die von einer Ideologie besessen ist?

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