Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden wirft deutschen Medien antisemitische Tendenzen vor. Die betroffenen Chefredakteure wehren sich.
Es passiert nicht oft, dass die taz diplomatische Töne anstimmt. Nein, sagte Chefredakteurin Ines Pohl an diesem Montag. Sauer sei sie nicht. Eher „grundsätzlich froh, dass diese Debatte angestoßen wurde“. Andere sind weniger versöhnlich.
„Absurd“, schimpfte Stephan-Andreas Casdorff, Chefredakteur des Tagesspiegels. Zwei Reaktionen, ein Vorwurf: Beide Blätter – linksalternativ das eine, liberal das andere – sollen antisemitische Ressentiments bedient haben und weiter bedienen. Und nicht nur sie. > mehr.
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