Glaube, Macht und Kinder

Erobern religiöse Menschen mit vielen Nachkommen die Welt ?

Mindestens ein halbes Jahrhundert lang war die Religion in Europa auf dem Rückzug. Glaubten um das Jahr 1950 in vielen Ländern Europas noch rund 80 Prozent aller Menschen an Gott, so ging dieser Wert bis etwa 1990 überall deutlich zurück. Doch vor dem Hintergrund der niedrigen Geburtenraten in nahezu allen hoch entwickelten Industrieländern vermuten nun einige Wissenschaftler, der Anteil religiöser Menschen an der Bevölkerung nehme wieder zu. Nicht wegen einer Renaissance der Religiosität aus innerem Antrieb, sondern weil Gläubige deutlich mehr Kinder haben als Atheisten. Das Diskussionspapier „Glaube, Macht und Kinder“ des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung beleuchtet dieses Thema. > mehr.
foto:hannaclark,flickr.com


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Kommentare

3 Kommentare zu „Glaube, Macht und Kinder“

  1. Avatar von rheinlaenderinlondon
    rheinlaenderinlondon

    Aus dem Artikel: „Je geringer Wohlstand und soziale Sicherheit sind, desto unentbehrlicher erscheint den Menschen offenbar der Glaube an eine höhere Macht – folglich glauben viele Menschen in den armen Ländern an Gott.“

    Das liest sich wie Marx‘ These im klassisch-dialektischen Umkehrschluss: „Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.“

    Laest das Elend nach, braucht man auch kein Opium, aka Religion, mehr.

  2. Erobern religiöse Menschen mit vielen Nachkommen die Welt ?

    Hmm… da gehen einem ( mir zumindestens ) so verschiedene Gedanken durch den Kopf.

    „Geburtendjihad“ – „Kosovo“- „Überfremdung“ …. hallo Marc, solche Gedanken wollest Du doch wohl nicht bezwecken oder ?

    Dann fallen mir ja auch noch die Atheisten ein. Ich meine Atheismus ist auch eine Religion – halt nur eine ohne oder gegen Gott. Und der Atheismus hat schon oft versucht Macht an sich zu reißen, und hat auch schon Millionen von Menschenleben auf dem Gewissen.

    Und wo wir schon bei Marx sind : Kommunismus ist doch auch eine Religion – und weiviele Menschenleben kostet das heute noch ?

    Religionen, politische Weltanschauungen … das tut sich alles nicht viel. Und eins haben sie auf jeden Fall gemeinsam : Sie funktionieren NICHT !

    Armut mag ein Nährboden für Religiösität sein – und ebenfalls für politische Rattenfänger !
    Mein Gott will und braucht keine Armut ! Das viele Menschen NICHT in Kontakt zu diesem Gott kommen liegt weder an Reichtum noch an Armut – sondern an mangelnder Demut !
    Auch der Arme kann stolz und überheblich sein – und religiösität ist dann der stolze und überhebliche Versuch „einen Gott“ durch religiösität milde oder wohlwollend zu stimmen. >>Gott – Du musst jetzt gut zu mir sein ICH habe doch das und das gemacht…<<

    Grüße

    Kai

  3. @Kai

    Nein, das was Du mit dem Jihad da schreibst, habe ich sicher nicht sagen wollen, zumal der Artikel das auch gar nicht ausdrückt.

    Atheismus und Kommunismus sehe ich nicht als Religionen, wenngleich man ihnen vielleicht eine Art religiöser Elemente anhängen kann.

    Ich denke auch nicht, dass es um Armut geht bei Gott. Ich würde eher sagen: Vertrauen auf und in Gott (der sich den Christen in Jesus gezeigt hat – und anderen Gläubigen vielleicht in anderer Weise (zb Juden und Muslimen)).

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