„Islamfeindlichkeit ist Rassismus“ (+VIDEO)

Das Zitat der Überschrift stammt vom interkulturellen Rat in Deutschland aus dem letzten Jahr.

Islamfeindliche Deutsche ?  – Nach der tödlichen Messerattacke auf eine Ägypterin im Dresdner Landgericht wurde der Täter Alex W. zu lebenslanger Haft verurteilt. Sein Motiv: Hass auf Muslime. Abdul-Ahmad Rashid spricht mit dem Autor Thorsten Gerald Schneiders, der ein Buch zum Thema „Islamfeindlichkeit“ veröffentlicht hat. > mehr.
foto: reclabox,flickr.com


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Kommentare

10 Kommentare zu „„Islamfeindlichkeit ist Rassismus“ (+VIDEO)“

  1. Avatar von Bettina
    Bettina

    Ich halte die Behauptung „Islamfeindlichkeit ist Rassismus“ für äußerst fragwürdig und gefährlich.
    Man stellt eine Ideologie auf die gleiche Stufe wie den Menschen – und das kann und darf nicht sein.
    Rassismus bedeutet, das ich einen Menschen ablehne. Eine Ideologie abzulehnen ist mein gutes Recht !

    „Moslemfeindlichkeit ist Rassimus“ da würde ich dann zustimmen.

    Aber die internationalen Bemühungen den Islam für Kritik unantastbar zu machen sind doch total daneben. Das kann und darf nicht sein.

    Verbietet man denn dann im Gegenzug auch die „Westen Feindlichkeit“ ? Ist es dann verboten westliche Touristen in Indonesien, auf den Philpinen, in Indien, in Ägypten oder Tunesien in die Luft zu jagen weil sie westlich sind ?
    Ist es dann auch endlich verboten das muslimische Väter ihre Töchter abmurksen, weil diese westlich leben wollen ?

    So sehr ich das Urteil gegen den Messerstecher von Dresden gutheiße, sosehr vermisse ich die gleiche deutliche Haltung wenn z.B. westlich denkende / lebende Menschen von Muslimen getötet werden.

    Die Reaktion auf Dresden : Deutschland ist islamfeindlich.
    Die Reaktion auf van Gogh : Islam ist Frieden.

    Da passt was nicht !

  2. @Bettina

    Der Islam ist sicher in manchen Auslegungsformen kritikwürdig, genauso wie auch das Christentum und das Judentum.

    Zum Thema Christen und Judentum:

    Unter der (ursprünglich) politischen Idee des Zionismus beispielsweise und aufgrund hegemonialen Vormachtstrebens zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Staat Israel gegründet, um der Katastrophe des Holocaust etwas entgegenzusetzen (zu Recht). Allerdings leiden seitdem die Palästinenser. Eine gut gemeinte Idee, aber schlecht ausgeführt. Und unter den Deckmantel der Religion gestellt.

    Der Angriffskrieg auf den Irak unter George W. Bush war auch eine zweifelhafte Sache, zumal Bush als evangelikaler Christ noch eine sehr einseitige Rhetorik verwendete: Achse des Bösen, etc.
    Auch ein (unter anderem) religiös motivierter Krieg (aber auch einer, bei dem es sicher um machtpolitische Interessen in Nahost geht).

    Hierbei sei noch angemerkt, dass seit dem 11.September 2001 die Moslemfeindlichkeit stark zugenommen hat.
    Ein Dokumentarfilm hierzu, den Du Dir mal ansehen solltest: 900 Bauingenieure und Architekten haben sich zusammengeschlossen, weil sie der Ansicht sind, dass die Zerstörungen vom 9/11 womöglich nicht allein durch die Flugzeuge zustande kamen. Sie sagen, dass zb das Gebäude Nr. 7 in New York, 42 Stockwerke hoch, das gar nicht von den Flugzeugen getroffen wurde, keinen Grund hatte einzustürzen. Vor allem nicht in Freifall-Geschwindigkeit. Sie sind der Meinung, dass es professionell gesprengt wurde.

    Was aber hieße das, wenn sie recht hätten ? Eine Verschwörungstheorie ? Möglicherweise.
    Man denke in diesem Zusammenhang aber daran, dass in Moskau vom russischen Geheimdienst ganze Wohnblöcke in die Luft gesprengt wurden, um einen Grund zu haben, den Tschetschenienkrieg zu beginnen.
    Möglicherweise geschah am 9/11 etwas ähnliches, denn dieses Ereignis war der Startpunkt des Einmarsches nach Afghanistan und in den Irak. Und demnächst kann es vermutlich auch noch einen Irankrieg geben.
    Die Doku zum 9/11, die Du Dir mal ansehen solltest:

    Was geschah wirklich am 9/11 ? – (VIDEO)
    http://theolounge.wordpress.com/2009/10/31/was-geschah-wirklich-am-911-video/

    Zum Thema Islam nochmal:

    Selbstmordattentate von radikalen Moslems sind natürlich strikt abzulehnen. Man muss aber auch sehen, woher diese Gewaltbereitschaft kommt. Ein wesentliches Motiv dabei mag sein: Auflehnung gegen die als solche empfundene Unterdrückung durch westliche Macht – und das Gefühl der Machtlosigkeit und das Gefühl, dass man rechtlos ist.

    Dazu habe ich den Artikel über Todenhöfer heute noch einmal veröffentlicht, schau mal rein (siehe ganz unten).

    Dann:

    Islam als Ideologie ?
    Du vermischt hier Religion und Ideologie.

    Der Islam ist – genauso wie das Christentum und das Judentum – eine Religion, die primär erstmal als Brücke zu Gott gedacht ist.
    Das ist das Wesen der Religionen.

    Sofern in diesen Religionen die Gewaltstellen – die alle 3 enthalten – betont werden, wird der Kern der Religionen verlassen und für machtpolitische Zwecke instrumentalisiert.

    Sicher muss im Islam an einer Auslegung gefeilt werden, die gewaltbereiten Moslems die Grundlage entzieht.
    Aber deswegen ist er noch längst keine „Ideologie“, sondern trotzdem eine Religion.

    Auch die christliche Religion wurde einst zu machtpolitischen Zwecken mißbraucht: Kreuzzüge, Hexenverbrennungen. Auch Sekten haben eine sehr einseitige Auslegung des Christentums und eine, die Menschen versklavt.

    Es geht deshalb nicht darum, den Islam „abzuschaffen“, sondern es muss ein Ringen um eine möglichst allgemeingültige Auslegung der Schrift einsetzen.
    Aber auch in den christlichen Kirchen bei der christlichen Lehre gibt es unterschiedliche Auslegungen. Dennoch wird wohl niemand der Christen zb einen Homosexuellen umbringen, auch, wenn das so im Alten Testament steht.

    Ebenso gilt das für den Islam: radikalen Stellen sind diejenigen gegenüberzustellen, die für das Leben und für die Menschen sind – und da gibt es doch einige.

    Hier zu Todenhöfer, lies es mal:
    Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt.
    http://theolounge.wordpress.com/2009/11/18/der-westen-ist-viel-gewalttatiger-als-die-muslimische-welt-2/

  3. Avatar von leuchtfeuer
    leuchtfeuer

    Bettina, am November 17th, 2009 um 10:25 sagte:
    „Ich halte die Behauptung „Islamfeindlichkeit ist Rassismus“ für äußerst fragwürdig und gefährlich.
    Man stellt eine Ideologie auf die gleiche Stufe wie den Menschen – und das kann und darf nicht sein.“

    Zustimmung, man sollte diese 2 Begriffe nicht vermischen:
    Es gibt Moslems in der westlichen Rasse, in der semitischen Rasse, in der Rasse der Schwarzen usw., der Islam ist also garnicht an eine einzige Rasse gebunden.
    Ebenso gibt es ja auch Christen in allen Rassen.

    “ ‚Moslemfeindlichkeit ist Rassimus‘ da würde ich dann zustimmen.“

    Damit stellst du deine vorige richtige Aussage auf den Kopf, denn Moslems sind ja Anhaenger des Islam, der islamischen Religion.
    Moslemfeindlichkeit und Islamfeindlichkeit ist ein und das selbe, und beides ist also kein Rassismus.

    „Aber die internationalen Bemühungen den Islam für Kritik unantastbar zu machen sind doch total daneben.“

    Das ist eine Unterstellung, da es diese Bemuehungen m.W. garnicht gibt, Kritikwuerdiges im Islam wird selbstverstaendlich weiter kritisiert.

    „Verbietet man denn dann im Gegenzug auch die ‚Westen Feindlichkeit‘?

    Falscher Vergleich, im Gegenzug zur ‚Islamkritik‘ muesste es heissen ‚Christentumkritik‘, also Kritik an der christlichen Religion. Und die gibt es m.W. nicht, Christus wird vielmehr im Islam sogar als wichtiger Prophet Gottes verehrt.

    Ansonsten bist du offenbar sehr einseitig auf eine sog. ‚Westenfeindlichkeit‘ fixiert.
    Die gibt es auch nicht generell. Deutschland war z.B. traditionell mit vielen moslemischen Staaten befreundet.

    Allerdings gibt es Reaktionen, Rache von Moslems gegen die fuerchterlichen Uebergriffe des Westens, z.B. Angriffskriege gegen Irak, Afghanistan, Libanon, Gaza, ferner gegen den fortgesetzten Landraub Israels in Palaestina.
    Schreckliche Statistik zu Palaestina:
    http://www.palaestina.org/news/beitraege/zeigeBeitrag.php?ID=620

    Ansonsten hat Obama erfreulicher Weise bei seinem Auftreten am 7. 4. 09 in der Tuerkei betont, dass die USA bzw. der Westen keinen Krieg gegen die Moslems fuehre, vorher war bekanntlich sogar von einem Religions-Weltkrieg die Rede.
    Den Terminus ‚war on terror‘ verwenden die USA auch nicht mehr, sie sprechen ehrlicherweise inzwischen von Krieg in Irak und Afghanistan.

  4. Avatar von Bettina
    Bettina

    Tut mir leid Jungs, aber im Großen und Ganzen kann ich euch NICHT zustimmen. Woran das liegt ? Ganz einfach – ihr blendet entweder gewisse Informationen aus, oder ihr verfügt nicht über selbige.

    Religion und / oder Ideologie

    Der Islam ist zweifelsfrei beides. Man kann das eine nicht von dem anderen trennen. Die Ursache liegt einfach in der Grundlage. Der Islam beschäftigt sich NICHT ausschließlich mit der Beziehung zwischen Gott und dem Menschen – er schreibt auch vor in welcher Form die Menschen miteinader leben sollen undzwar in einer Art Gottesstaat. Und Staat ist halt nicht mehr Religion, Staat bedeutet System, Macht, Gesetze. Wie dieses System zu funktionieren hat erläutert der Koran, die Macht liegt bei Allah und seinem Gesanden ( und seinen Nachfolgern … ) und die Gesetze sind auch klar formuliert und bauen auf den religiösen Schriften auf. DAS kann man nicht übersehen – nur ausblenden.

    Dann noch zu den Gewaltaufrufen / -grundlagen in angeblich allen drei monotheistischen Religionen.

    Im Judentum kenne ich mich jetzt nicht so aus. So weit wie ich das weiß gibt es in deren Schriften durchaus Befehle ihres Gottes Lan einzunehmen, Menschen zu töten. Das fließt auch in die Gesetzgebung ein – Todesstrafe für festgelegte „Verbrechen“.
    Festhalten kann man meiner Meinung nach allerdings, das sich die Aufforderungen zu Tötungen entweder auf juristische Fragen beschränken – oder aber zeitlich und räumlich beschränken. Mag nur ein gradueller Unterschied sein – aber deswegen nicht unwesentlich.

    Der Islam kennt ebenfalls den Aufruf zur Gewalt, Mord und Totschlag. Auch hier hat es teilweise etwas mit der Rechtsprechung zu tun. Darüber hinaus strebt der Islam nach Frieden – allerdings einem Frieden unter islamsichen Bedingungen. Dort wo der Islam herrscht ist Frieden ( früher nannte man das mal den römsichen Frieden : Frieden ist, wenn alle Feinde besiegt sind ) – wo er allerdings nicht herrscht ist es die Pflicht des Moslems sich nach möglichkeiten dafür anzustrengen, das auch diese Teile der Erde „befriedet“ werden.
    Und wenn die Möglichkeit zu einem militärischen Unterwerfen fremder Länder besteht, dann hat und dann nutzt der Islam diese Möglichkeit auch – Geschichte und Gegenwart sprechen da für sich.

    Das Christentum hingegn ist follkommen „pazifistisch“. Der „Gründer“ war friedlich, seine Botschaft war friedlich und das „Reich“ das er errichtet ist kein weltliches Reich, sondern findet in Herzen statt. Das mag auch soetwas wie politische Folgen haben, und das mag auch zu Spannungen führen – aber as geschiet dadurch, das die Ablehnung dieser Botschaft teilweise gewalttätig ausgeführt wurde und wird. Der christliche Märtyrer unterscheidet sich vom muslimischne dadruch das er getötet wird, OHNE selber zu töten.

    Die Regieme die versucht habe sich des Christentums zu politischne Zwecken zu bedienen hat es zweifelsfrei gegeben ( und gibt sie wohl noch ) – mit dem Grundgedanken und der Grundlage des Christentums bleibt es aber UNVEREINBAR !

    So. Dann wäre da noch der Unterschied zwischen Islamfeindlichkeit und Moslemfeindlichkeit, womit wir auch wieder zum Thema zurück finden.

    Meiner Meinungnnach ist das ein großer Unterschied ! Das magst Du anders sehen, darfst Du auch 😉
    Für mich steht „Islam“ für die Religion / Ideologie – „Moslem“ ist aber in erster Linie der Mensch ! Und ich halte es für falsch einen Menschen z.B. auf seine religiöse Ansicht zu reduzieren ( genau so faslch wie z.B. einen Homosexuellen auf seine sexuelle Ausrichtung zu reduzieren ). In erster Linie ist der Mensch ein Mensch und als solcher zu behandeln und wert zu schätzen.
    Wenn jemand nun Moslemfeindlich ist, dann trennt er halt den Menschen nicht von seiner religiösen Überzeugung, und lehnt den Menschen zusammen mit seiner Religion ab – meiner Meinung nach ein rassistischer Vorgang.

    Ist jemand Islamfeindlich ( wobei ich feindlich ein zu starkes Wort finde ) so kann er das nur sein, wenn er / sie die Religion / Ideologie ablehnt – trotzdem dem Menschen / Moslem freundlich, wertschätzend … begegnet.

    DAS ist meiner Meinung nach der Unterschied.

    Und zu guter letzt noch etwas zum Hass auf den Westen.
    Der Hass auf den Westen ist im Islam so alt wie der Islam selber. Der „Kreuzzug“ gegen das Ost-Römische Reich, die Eroberung von Spanien ( vorher Nord-Afrika ), der Balkan bis nach Wien, bis ins hier und heute mit den „Bemühungen“ in Indonesien, auf den Philipinen, in Indien ( na gut alles nicht „der Westen“ ), aber auch der Krieg gegen Israel hat seine Ursache z.T. im Krieg gegen den Westen. Madrid, London, Theo van Gogh, Fort Hood …

    Aber schauen wir doch mal auf den Anfang. WAS hat Europa auf der arabsichen Halbinsel angestellt ( so um 640 u. später ) das die kriegstreiberischen Bestrebungen der islamsiche Expansion erklären würde ?
    Selbstverständlich hilft es keinem heute mehr weiter, wenn man fragt „wer hat angefangen“ – aber es belegt sehrwohl, das sich der islam militant ausbreitet, von Anfang an, schon von Mohammed an und OHNE angegriffen worden zu sein. Dieser „Wesenszug“ ist bestandteil der Ideologie !
    Dafür finden sich zahlreiche Belege im Koran, in der Geschichte und in der Gegenwart.

    Der „Umkehrschluss“, dass deshalb auch jeder Mohammedaner gewalttätig ist – ist selbstverständlich absurd ! Nicht der Mensch ist das Problem – die Ideologie ist es. Und wie jeder Mensch mit der Ideologie umgeht, ist ihm mehr oder weniger selbst überlassen.
    WAS die friedliebenden Mohammedaner aber mit den Belegen aus dem Koran und der Sunna machen die zur Gewalt aufrufen – DAS konnte mir noch niemand so richtig erklären …

  5. @Bettina

    Kann es gar sein, dass Du ursprünglich unter dem Pseudonym „Legat“, „Kurt“, „Klaus“ u.ä. hier tätig warst ?

    Zu Deinen Thesen:

    >>> Und wenn die Möglichkeit zu einem militärischen Unterwerfen fremder Länder besteht, dann hat und dann nutzt der Islam diese Möglichkeit auch – Geschichte und Gegenwart sprechen da für sich.

    Belege, bitte, für Deine These !

    >>>Dort wo der Islam herrscht ist Frieden ( früher nannte man das mal den römsichen Frieden : Frieden ist, wenn alle Feinde besiegt sind ) – wo er allerdings nicht herrscht ist es die Pflicht des Moslems sich nach möglichkeiten dafür anzustrengen, das auch diese Teile der Erde „befriedet“ werden.

    Lies mal De civitate Dei von Augustinus zu dieser These von Dir: http://de.wikipedia.org/wiki/De_civitate_Dei

    >>> Und wenn die Möglichkeit zu einem militärischen Unterwerfen fremder Länder besteht, dann hat und dann nutzt der Islam diese Möglichkeit auch – Geschichte und Gegenwart sprechen da für sich.

    Belege, bitte !

    >>> Das Christentum hingegn ist follkommen „pazifistisch“. Der „Gründer“ war friedlich, seine Botschaft war friedlich und das „Reich“ das er errichtet ist kein weltliches Reich, sondern findet in Herzen statt.

    Stimmt nur zum Teil. Jesus wurde unter anderem schon mal auch als Sozialrevolutionär gesehen:
    http://www.zeit.de/1970/52/War-Jesus-ein-Revolutionaer?page=1

    >> Der christliche Märtyrer unterscheidet sich vom muslimischne dadruch das er getötet wird, OHNE selber zu töten.

    Stimmt. Allerdings muss man die Kriege Mohammeds auch im historischen Zusammenhang sehen.

    >>>Wenn jemand nun Moslemfeindlich ist, dann trennt er halt den Menschen nicht von seiner religiösen Überzeugung, und lehnt den Menschen zusammen mit seiner Religion ab – meiner Meinung nach ein rassistischer Vorgang.

    Stimme ich zu.

    >>>st jemand Islamfeindlich ( wobei ich feindlich ein zu starkes Wort finde ) so kann er das nur sein, wenn er / sie die Religion / Ideologie ablehnt – trotzdem dem Menschen / Moslem freundlich, wertschätzend … begegnet.

    Soweit nachvollziehbar.

    >>>DAS ist meiner Meinung nach der Unterschied.

    Ist nachvollziehbar. Allerdings würde ich den Islam nicht als Ideologie bezeichnen. Denn dann könnte man mit gleicher Begründung das Christentum als Ideologie bezeichnen. Es gibt hier diesbezüglich keinen Unterschied bei der Bewertung.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ideologie

    >>>Aber schauen wir doch mal auf den Anfang. WAS hat Europa auf der arabsichen Halbinsel angestellt ( so um 640 u. später ) das die kriegstreiberischen Bestrebungen der islamsiche Expansion erklären würde ?

    So so. Was hat dann Deiner Meinung nach Alexander der Große gemacht ? Immerhin ist Griechenland, die griechische Philosophie, einer der Grundpfeiler Europas. Fing auch an mit: Expansion, und zwar militärischer.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_der_Gro%C3%9Fe

  6. Avatar von Bettina
    Bettina

    Belege, bitte, für Deine These !

    Hast Du keine Geschichtsbücher ?

    Stimmt nur zum Teil. Jesus wurde unter anderem schon mal auch als Sozialrevolutionär gesehen:
    http://www.zeit.de/1970/52/War-Jesus-ein-Revolutionaer?page=1

    Selbst wenn die Wochenzeitung „die Zeit“ in einem Artikel diese Meinung vertritt / aufwirft ändert das noch lange nichts daran, das Jeus „friedlich, seine Botschaft war friedlich“ !

    Allerdings muss man die Kriege Mohammeds auch im historischen Zusammenhang sehen.

    So,so. Ändet aber auch nichts daran, das islamische Märtyrer töten. Der historische Zusammenhang definiert nebenbei die gültige Auslegung des Koran.

    Was hat dann Deiner Meinung nach Alexander der Große gemacht ? Immerhin ist Griechenland, die griechische Philosophie, einer der Grundpfeiler Europas.

    Das heißt jetzt das Mohammed rache für die Eroberungen durch Alexander den Großen genommen hat ??? 😉
    Was ist mit Persien, Assyrien, Babylonien oder den Mongolen… ?

    Mohammed war nicht durch Europa bedroht – seine Lehre beinhaltet die militärische Expansion ! Fakt !

  7. Bitte Belege dafür: „Mohammes(s) …Lehre beinhaltet die militärische Expansion“

  8. Liest Du mal hier:

    Die Geschichte des muslimischen Antisemitismus
    Ein Phänomen der Neuzeit

    http://www.forumamfreitag.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,7534543,00.html

  9. Avatar von Bettina
    Bettina

    Den Beleg findest Du im Koran.

    Und Dein ZDF link … der Inhalt stimmt einfach nicht. Schon Mohammed hat gegen Juden gekämpft und dem entsprechend auch „göttliche Offenbarungen“ empfangen die im Koran niedergeschrieben wurden.
    Der Inhalt auf der ZDF Seite stimmt – wie so oft – halt deshalb nicht, weil er nur eine Seite des Korans beleuchtet. Diese Seite stelle ich NICHT in Abrede ! ABER es gibt auch andere Stellen im Koran !
    Das Problem liegt in der Wiedersprüchlichkeit des Korans selber. Auch Muslime sind sich dieser Weidersprüche bewußt – die Regelung die man gefunden hat ist sehr einleuchtend : Die „neuere“ Aussage toppt die „ältere“.
    Beispiel : Zuerst hat Mohammed Alkohol erlaubt und nur davor gewarnt – später hat er ihn ( den Alkohol ) aber ganz verboten. Und was gilt jetzt ? Das strikte Verbot – der letzte Befehl.

  10. Quellenangabe: wo im Koran ?

    Quellenangabe: welche „göttlichen Offenbarungen“, wo im Koran ?

    Diese Seite stelle ich NICHT in Abrede ! ABER es gibt auch andere Stellen im Koran !

    Ja, es gibt auch andere Stellen in der Bibel, auch im NT:

    Der erste Reiter

    Die vier Reiter der Apokalypse, 11. Jh., Beatus-von-Osma-Codex
    Die weiße Farbe des ersten Pferdes in Offb 6,2 symbolisiert den Sieg, Reinheit und Gerechtigkeit. Die Generäle jener Zeit ritten häufig weiße Pferde, nachdem sie eine Schlacht oder einen Krieg gewonnen hatten. Die Krone des Reiters ist als Preis zu verstehen für Erfolge im Krieg. Der mitgeführte Bogen steht für das Symbol einer weitreichenden Waffe jener Zeit. Der Aufbruch des weißen Reiters zeigt einen Kriegsausbruch an, auf den in der Offenbarung mehrfach hingewiesen wird (Offb 12,7; 16,14.16; 19,11.16).
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Apokalyptische_Reiter

    Das Problem liegt in der Wiedersprüchlichkeit des Korans selber. Auch Muslime sind sich dieser Weidersprüche bewußt – die Regelung die man gefunden hat ist sehr einleuchtend : Die „neuere“ Aussage toppt die „ältere“.
    Beispiel : Zuerst hat Mohammed Alkohol erlaubt und nur davor gewarnt – später hat er ihn ( den Alkohol ) aber ganz verboten. Und was gilt jetzt ? Das strikte Verbot – der letzte Befehl.

    Ja, und ? Die Bibel ist ebenfalls widersprüchlich. 2 Schöpfungsberichte beispielsweise.

    Homosexualität im Alten Testament:

    Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein Gräuel. (Lev 18,22 EU);
    Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Gräuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen. (Lev 20,13 EU).
    Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualit%C3%A4t_im_Alten_Testament#Verbot_im_Levitikus

    Es kommt auf die Auslegung an. Z.B. hier:
    die EKD zum Thema:

    Mit Spannungen leben

    2. Die biblischen Aussagen zu Sexualität und Homosexualität
    2.1 Hermeneutische Vorüberlegungen

    Christlicher Glaube ist Glaube an Jesus Christus, genauer: Glaube an Gott, wie er sich in Jesus Christus geoffenbart hat. Deshalb ist „der Grund“ (I Kor 3,11) des christlichen Glaubens diese Person und nicht etwa das Buch der Bibel. Letztere bezeugt Gottes Heilshandeln an Israel und seine Selbsterschließung in Jesus Christus. Ohne die Bibel hätten wir keine Kunde von diesem Geschehen; deswegen kommt ihr eine unersetzliche Bedeutung zu. Dabei ist sie nicht nur historische Quelle, sondern Glaubenszeugnis, das seinerseits vom Geist Gottes bestimmt und durchdrungen ist. Nicht als eigenständige Offenbarungsquelle neben Jesus Christus, sondern als geistgewirktes Glaubenszeugnis von der Offenbarung Gottes in Jesus Christus ist die Bibel Wort Gottes und wird es immer wieder dort, wo sie als solches gelesen, verstanden und geglaubt wird…..

    Mehr hier: http://www.ekd.de/familie/spannungen_1996_2.html

    Alles eine Frage der Auslegung. In der Bibel wie auch im Koran wie auch in der Tora.

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