Der Klang des Ramadan

ramadan vit hassanRamadan – das ist für mich ein Wort, das klingt. Während des Fastenmonats Ramadan dürfen Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder essen noch trinken, so will es unsere Religion. Ramadan, das bedeutet aber auch: Besinnung, Abende mit Familie und Freunden, besondere Mahlzeiten. Ramadan hat den Klang von fröhlichen Kindern, gemeinsamem Koran lesen, Feierlichkeit. Ein wunderbarer Klang. > mehr.

foto: vit hassan,flickr.com


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Kommentare

68 Kommentare zu „Der Klang des Ramadan“

  1. Avatar von Leuchtfeuer
    Leuchtfeuer

    Nun, der Klaus hat sich ja mit seinen Beleidigungen und jetzt der verKLAUSolierten perfiden Unterstellung selbst disqualifiziert.

    Eine Sehnsucht der Juden nach Zion (Identität des ursprünglichen Zion mit der biblischen Davidsstadt ist durch Ausgrabungen bestaetigt) hat sicherlich einen berechtigten Grund.
    Verlogen ist aber die zionistische Rhethorik, die das Gebiet aller 12 Staemme beansprucht obwohl die Judaeer, die Vorfahren der Juden, lediglich im kleinen Stammesgebiet Juda mit Hauptstadt Jerusalem siedelten!
    Auch ist der Tempelberg inzwischen mit Felsendom usw. auch ein wichtiges islamisches Heiligtum, deshalb spricht der Roadmap-Friedensplan von erforderlichen Vereinbarungen über endgültige Grenzen, besonders die Zugehörigkeit Jerusalems.

    Ansonsten ist der dauernde israelische Landraub und Voelkermord wie vor 1200 Jahren inzwischen voelkerrechtswidrig, die Loesung des Nahost-Konfliktes kann und darf nur friedlich durch Verhandlungen erreicht werden!

  2. Avatar von Klaus

    So,so. Du bestimmst jetzt wer sich durch was disqualifiziert ??!!

    Und was die Verlogenheit angeht, steht die arabsiche Seite der israelischen in nichts nach. Und der Wunsch nach einem Völkermord ist auf der arabsichen Seite wesentlich stärker ausgeprägt – nur das es immer nicht hin haut.

    Der Tempelberg ist den Mohammedaner auch nur auf Grund einer Legende ein „Heiligtum“. Ihr Prophet Mohammed soll von dort aus mit einem Esel in den Himmel geritten sein. Fakt ist, das Mohammed NIE in Jerusalem war, und Fakt ist auch das der Name Jerusalem nirgendwo im Qur´an zu finden ist.

    Und man sollte auch nicht vergessen, dass das Staatsgebiet und die „Internationalisierung“ Jerusalems nicht am israelsichen Handeln gescheitert sind – sonder an dem versuchten Völkermord und Überfall auf den frisch gebackenen Staat Israel.

    Dein sog. Landraub geht ebenso auf Agressionen der arabsichen Seite zurück – und wer einene Krieg wagt, der kann ihn auch verlieren ! Das weiß man auch in Deutschland.

    Und was den Völekrmord angeht ist es doch recht aufschlusssreich, das immer von Völkermord gesprochen wird, wenn araber die Opfer sind. Bei Selbstmordanschlägen sind die Opfer aber dann keinem Völkermord zum Opfer gefallen …
    Und Völkerrechtswiedrig ist es ebenfalls Krankenhäuser, Rettungswagen… zu militärischen Zwecken zu missbrauchen.

    Und für friedliche Verhandlungen bräuchte man ja vieleicht auch erst einmal den Willen zu einem Waffenstillstand.

  3. Avatar von Leuchtfeuer
    Leuchtfeuer

    Zitat:
    „Der Tempelberg ist den Mohammedaner auch nur auf Grund einer Legende ein Heiligtum. Ihr Prophet Mohammed soll von dort aus mit einem Esel in den Himmel geritten sein.“

    Auch Abraham (Opferungsversuch des Isaak auf dem spaeteren Tempelberg), Jesus und andere heilige Maenner der Bibel werden von den Moslems verehrt.
    Am Streit ueber Fakten und Legenden in den drei monotheistischen Religionen werde ich mich nicht beteiligen.

  4. Avatar von Leuchtfeuer
    Leuchtfeuer

    Zitat:
    „Und man sollte auch nicht vergessen, dass das Staatsgebiet und die „Internationalisierung“ Jerusalems nicht am israelsichen Handeln gescheitert sind – sonder an dem versuchten Völkermord und Überfall auf den frisch gebackenen Staat Israel.“

    Auch da wollen wir doch lieber bei der Wahrheit bleiben:

    UN-Teilungsplan

    Nach dem UNO-Teilungsplan wurden Israel 55 Prozent des Landes zugeteilt; beide Staaten, sowohl der arabische als auch der jüdische, hätten nach diesem Plan ein sehr heterogenes Staatsgebiet erhalten. Seitens der zionistischen Bewegung wurde der Teilungsplan akzeptiert; sie sah darin eine Basis für eine zu schaffende jüdische staatliche Souveränität. Von arabischer Seite hingegen wurde der UN-Teilungsplan abgelehnt. Für sie war es nicht akzeptabel, dass die Vereinten Nationen ein Land teilten, dass ihnen nicht gehörte. Verstärkt wurde dies durch die Tatsache, dass nach dem Teilungsplan der jüdischen Minderheit, die nur ein Drittel der Bevölkerung ausmachte, der größte Teil des Landes übergeben werden sollte.
    http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Nahost/baf.html

    Er zieht die Gründung eines jüdischen Staates auf 55% des Gebietes des Landes vor.
    http://www.hagalil.com/israel/independence/unabhaengigkeit/1947.htm

    Die Palästinenser empfanden den UN-Teilungsplan als „einseitige und unerträgliche Zumutung“, dass den Juden, die 33 Prozent der Bevölkerung Palästinas stellten, 55 Prozent des Territoriums zugesprochen worden waren
    http://www.palaestina-stimme.de/abhandlungen/abhan-april-mythen-folge2.html

    Die UNO konnte natuerlich nicht ueber die Teilung eines Landes entscheiden, sie hatte nur einen Vorschlag zur Teilung gemacht:

    Die UNO hatte eine Teilung vorgeschlagen, bei der die Juden mit ca. 1/3 der Bevoelkerung 55% des Territoriums mit den besten Boeden und den meisten Zitruskulturen (Palaestinas groesstes Exportgut) bekommen wuerden. Dabei wurden vorausahnend viele weitere juedische Zuwanderer einkalkuliert.

    Die Palaestinenser lehnten diese voellig ungerechte Teilung ihres Landes natuerlich ab.
    Anstatt dass die Juden jetzt mit den Palaestinensern eine gerechte Teilung aushandelten, riefen sie ihren Staat gemaess dem ungerechten UN-Vorschlag aus, das kann man deshalb nur als Landraub in grossem Stil bezeichnen!*
    Und das war die Ursache fuer nun schon 61 Jahre Nahostkonflikt!

    *Die Bodenbesitzverhältnisse veränderten sich zwischen 1918 bis 1948 nur unwesentlich (1918: 2,5 % des Bodens jüdisch, 1948: 5,67 %)
    http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerbundsmandat_f%C3%BCr_Pal%C3%A4stina
    Palaestinensische Scheichs hatten den Juden freundlicher Weise etwas Land verkauft. Dankbarkeit sieht anders aus!

    Bilder (Landkarten) sagen mehr als 1000 Worte:
    http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/BILDER/index.14.JPG

  5. Avatar von Leuchtfeuer
    Leuchtfeuer

    Zitat:
    „Und Völkerrechtswiedrig ist es ebenfalls Krankenhäuser, Rettungswagen… zu militärischen Zwecken zu missbrauchen.“
    Wenn du dafuer Beweise hast, solltest du die nennen und auch der UNO mitteilen.

    Kriegsverbrechen im Gazakrieg 2009
    UNO / NEW YORK, 16. September (RIA Novosti). Die israelische Armee und die Hamas-Milizen haben Kriegsverbrechen und eventuell auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen.
    Das stellte Richard Goldstone, Chef einer Unabhängigen Kommission für die Ermittlung der Verletzungen der humanitären Rechtsnormen im Gazastreifen während des Krieges im Dezember, fest.
    Im Auftrag des UN-Menschenrechtsrates hatte die Kommission einen 574-seitigen Bericht verfasst, der am 29. September in Genf offiziell vorgestellt wird.
    „Die Kommission ist zu dem Schluss gekommen, dass die Verteidigungsarmee Israels Handlungen begangen hat, die Militärverbrechen und in einzelnen Fällen eventuell auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen“, sagte Goldstone am Dienstag auf einer Pressekonferenz im UN-Hauptquartier.
    Der Beschuss Südisraels durch die Hamas mit Raketen und Granaten „hat zur Entstehung einer Atmosphäre des Horrors geführt und zum Tod sowie zu physischen und mentalen Traumata von Zivilisten geführt“, führte er weiter aus.
    Die meisten der im Bericht angeführten Fälle betreffen das Vorgehen der israelischen Seite, die Kommissionsmitglieder waren aber bemüht, ausgewogen zu formulieren, so Goldstone.
    Laut dem Bericht sind während der Kampfhandlungen zwischen Israel und der Hamas im Zeitraum vom 27. Dezember 2008 bis zum 18. Januar 2009 im Gazastreifen mehr als 1 400 Personen getötet worden. Während der Operation der israelischen Armee im Gazastreifen wurden Wohnhäuser, Fabriken, Schulen, Krankenhäuser, Polizeistationen und andere Objekte der Infrastruktur zerstört.
    Für den Bericht hatte Goldstones Kommission 188 Personen befragt sowie rund 10 000 Dokumente, darunter rund 1 200 Fotos und 30 Videoaufnahmen, studiert.
    Israel hatte der Kommission von Anfang an Voreingenommenheit zur Last gelegt und jede Zusammenarbeit mit ihr verweigert.
    Im Mai hatte eine andere unabhängige Kommission unter Leitung des Briten Ian Martin festgestellt, dass Israel die Zerstörung von Gebäuden und anderen UN-Objekten im Gazastreifen verschuldet hatte. Nach Angaben der palästinensischen Mediziner wurden während der israelischen Operation rund 4 500 Personen verletzt. Ein Drittel der Toten und Verletzten seien Kinder gewesen.
    Laut UN-Angaben wurden infolge der Operation mehr als 50 000 Einwohner des Gazastreifens obdachlos.
    http://de.rian.ru/world/20090916/123123145.html

    Fast ein Jahr lang hat Israel versucht, zu behaupten, dass das Blut, das im Gazastreifen vergossen wurde, nur Wasser war. Ein Bericht folgte dem anderen mit entsetzlichen identischen Ergebnissen: Belagerung, Weißer Phosphor, Leid gegenüber unschuldigen Zivilisten, zerstörte Infrastruktur – Kriegsverbrechen in jedem einzelnen Bericht. Jetzt nach der Veröffentlichung des bedeutendsten und vernichtendsten Berichtes, zusammengestellt von der vom Richter Richard Goldstone angeführten Kommission, sehen Israels Versuche, den Bericht in Diskredit zu bringen, grotesk aus, und das hohle Geschrei seiner Sprecher klingt pathetisch.
    Bis jetzt haben sie sich auf die Botschafter konzentriert, nicht auf ihre Botschaften: Der Human RightsWatch-Mitarbeiter sammele Nazi-Memorabilien, Breaking the Silence sei ein Geschäft und Amnesty International sei antisemitisch. Alles billige Propaganda. Dieses Mal jedoch ist der Botschafter ein Propagandabeweis. Keiner kann ernsthaft beweisen, dass Goldstone, ein aktiver und begeisterter Zionist mit tiefen Verbindungen zu Israel, ein Antisemit sei. Es wäre lächerlich.
    Trotzdem gab es einige Propagandisten, die tatsächlich versuchten, die Antisemitismuskeule gegen ihn zu schwingen, selbst wenn es absurd ist. Man hätte gestern das bewegende Interview mit Goldstones Tochter Nicole mit Razi Barkei im Armeeradio hören müssen, um zu verstehen, dass er tatsächlich Israel liebt und ein wahrer Freund Israels ist. Sie sprach auf Hebräisch von den Qualen, die ihr Vater durchgemacht hat und von seiner Überzeugung, dass wenn er nicht dabei gewesen wäre, dann wäre der Bericht noch viel schlimmer ausgefallen. Alles was er wünscht, ist ein Israel das gerechter ist, erklärte sie.
    Keiner kann seine juristischen Referenzen, als internationaler Topjurist mit tadellosem Ruf anzweifeln. Der Mann, der die Wahrheit über Ruanda und Jugoslawien herausfand, hat jetzt dasselbe im Gazastreifen getan. Der frühere Hauptankläger beim Internationalen Strafgerichtshof (ICC) in Den Haag ist nicht nur eine juristische Autorität, er ist auch eine moralische Autorität; deshalb sind Klagen über den Richter belanglos. Stattdessen ist es an der Zeit, die Angeklagten sich näher in Augenschein zu nehmen. Diese Verantwortlichen sind in erster Linie Ehud Olmert, Ehud Barak und Gabi Ashkenazi. Bis jetzt hat keiner – unglaublicherweise – einen Preis für seine Untaten bezahlt.
    Die Operation „Gegossenes Blei“ war ein hemmungsloser Angriff auf eine belagerte, total ungeschützte zivile Bevölkerung, die während dieser Operation fast keine Anzeichen von Widerstand zeigte. Es hätte sofort ein unmittelbarer Protest in Israel aufkommen müssen. Es war ein Sabra und Shatila – dieses Mal von uns ausgeführt. Nach Sabra und Shatila 1982 gab es einen Sturm des Protestes in diesem Land , wogegen nach „Gegossenes Blei“ nur Vorladungen ausgeteilt wurden.
    Es sollte eigentlich ausgereicht haben, nur auf den entsetzlichen Unterschied der Anzahl der Todesfälle zu sehen – [u]100 Palästinenser auf einen Israeli[/u] – um die ganze israelische Gesellschaft aufzurütteln. Man hätte nicht erst auf Goldstone warten müssen, um zu verstehen, dass hier eine schreckliche Sache zwischen dem palästinensischen David und dem israelischen Goliath geschehen ist. Aber die Israelis zogen vor, wegzusehen oder mit ihren Kindern auf den Hügeln rund um den Gazastreifen zu stehen und beim Blutbad verursachenden Bombardieren zu jubeln.
    Unter dem Deckmantel der beteiligten Medien und kriminell voreingenommener Analysten und Experten, die dafür sorgten, dass keine wirklichen Nachrichten herauskamen, und mit gehirngewaschener und selbstzufriedener öffentlicher Meinung benahm sich Israel, als wäre nichts geschehen. Goldstone hat dem ein Ende gesetzt, wofür wir ihm danken sollten. Nachdem er seinen Job getan hat, müssen die offensichtlich praktischen Schritte unternommen werden.
    Es würde für Israel besser sein, nun allen Mut zusammen zu nehmen, seinen Kurs zu ändern, solange es noch Zeit dafür ist: die Sache authentisch zu untersuchen und zwar nicht in der Weise wie IDFs groteske Nachforschungen, ohne auf Goldstone zu warten. Olmert und Zipi Livni müssen für ihre skandalöse Entscheidung, nicht mit Goldstone zusammen zu arbeiten, zahlen, obwohl das jetzt nicht mehr viel Sinn hat. Nun, wo der Bericht auf seinem Weg zum ICC ist und Haftbefehle bald veröffentlich werden, bleibt nur noch eine sofortige staatliche Untersuchungskommission aufzustellen, um einen Schandfleck in DEN Haag abzuwenden.
    Wenn wir das nächste Mal noch einen unnötigen und elenden Krieg zu führen beabsichtigen, werden wir vielleicht nicht nur die Zahl der wahrscheinlichen Todesfälle berücksichtigen, sondern auch den schweren politischen Schaden, den solch ein Krieg verursacht.
    Am Vorabend zum jüdischen Neuen Jahr ist Israel verdientermaßen ein ausgestoßenes und gehasstes Land geworden. Wir sollten dies nicht eine Minute lang vergessen.
    (dt. Ellen Rohlfs)
    Original: Disgrace in The Hague, 17/09/2009; http://www.haaretz.com
    http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Gaza/goldstone-levy.html

  6. Avatar von Leuchtfeuer
    Leuchtfeuer

    Zitat:
    „Und für friedliche Verhandlungen bräuchte man ja vieleicht auch erst einmal den Willen zu einem Waffenstillstand.“

    Die Hamas hat 2006 und auch 2008 die Waffenstillstaende eingehalten, Israel hat sie bekanntlich massiv gebrochen, die Gewalt angefacht und ungeheuerliche Ueberreaktionen begangen!

  7. Avatar von Leuchtfeuer
    Leuchtfeuer

    Zitat:
    „So,so. Du bestimmst jetzt wer sich durch was disqualifiziert“

    Nein, durch Beleidigungen und die verKLAUSolierte perfide Unterstellung disqualifizierst du dich selber.
    Mich wundert nur, dass dich die Redaktion nicht sperrt.

  8. Avatar von Klaus

    Meine Güte …

    sehr ausführlich. Toll gemacht 😉

    Wir drehen uns hier aber ganz offensichtilich im Kreis, und ehrlich gsagt habe ich keine Lust alles drei mal zu posten.
    Ich versuche noch mal kurz und prägnant meine Meinung zu formulieren, Deine hast Du ja ausführlich veröffentlich ( wenns denn Deine ist … ).

    Meine Meinung zum Nahost-Konflikt :

    1. Ich bin für eine Zwei Staaten Lösung !

    2. Auf Seiten Israels gab und gibt es durchaus Menschen, die andere als friedliche Ziele verfolgen, sondern z.B. sehr nationalistisch / ultra-religiös. Diese Leute fallen z.B. durch das errichten illegaler Siedlungen auf – oder ganz krass mit der Ermordung von I.Rabbin.

    3. Die israelische Seite bietet aber neben diesen Extremisten auch ein großen Anteil an friedliebenden Menschen die sich aktiv FÜR die Araber und FÜR einen Frieden einsetzen, z.B. in dem sie von der IDF zerstöre landwirtschaftliche Flächen wieder herstellen / neu bepflanzen.
    Darüber hinaus hat Israel eine kritische Öffentlichkeit UND eine politische Opposition und generell eine Meinungs- und Pressefreiheit. Nicht zu vergesen auch eine Justiz die durchaus Straftaten ahndet.

    4. Die arabsichen Gefühle / Ehre ist durch die bloße Existens eines jüdischen Staates verletzt. Diese Schande sollte in mehreren Kriegen durch einen angestrebten Völkermord behoben werden. Diese Meinung ist sehr etabliert und ebenfalls religiös untermauert.

    5. Von 1946 bis 1967 waren die Gebiete ( z.T. ) die die UNO den Arabern zugeteilt worden waren sehr wohl in arabsicher – aber NICHT in Palästinensischer Hand / Verwaltung / Besitz ! Die Tatsache das „der Westen“ immer mehr Verständniss und Solidarität mit dem tatsächlichen oder vermeindlichen „David“ hat – hat dann 1967 die Palästinenser als Volk ins Leben gerufen.

    6. Sowohl unter der PLO wie auch jetzt unter der Hammas werden die Interessen des palästinensischen Volkes mit Füßen getreten ! Gelder werden veruntreut, Waffen statt Medikamente oder Lebensmittel hergestellt, Hilfsorganisationen werden angegriffen oder verjagt – kurz : Die Palästinenser sind die Geisel der Araber gegen den Staat Israel.
    Zwischenzeitlich hatte sogar die Arabsiche Liga die Zahlungen von Hilfsgeldern an die PA eingestellt ! Die restlichen Geberländer ( z.B. die EU ) … ja wo bleibt das ganze viele Geld. In Schiffladnungen und LKW Ladungen voll mit WAffen !

    7. Die „Öffentlichkeit“ im Westen wird in der Regel immer erst dann von Waffenstillstandsverletzugen in Kenntnis gesetzt, wenn eine israelische REaktion vorliegt ! Diese Reaktionen liegen teilweise auch jenseits jeder Vertretbarkeit ( ! ) – aber eine Bombenanschlag auf eine Disco voll mit jungen Menschen ist auch nicht der Weg, wie ich mir einen Unabhängigkeitskampf vorstelle !
    Und ich bin sehr froh, das meine Kinder weder zum Kindergarten – noch zur Schule mit einem bewaffneten / gepanzerten Bus gefahren werden müssen ! Und ich bin auch sehr froh, das meine Kinder noch nicht wissen ( müssen ) wie man eine Gasmaske aufsetzt und wo der Luftschutzbunker ist !

    8. Oft zitiert aber sehr zutreffend :

    Wenn die Araber die Waffen weg legen wird kein Krieg mehr existieren.
    Wenn Israel die Waffen weg legt wird Israel nicht mehr existieren.

    9. Ich bin bestimmt kein Befürworter von Krieg ! Und im Gegensatz zum Bereiber dieser Seite bin ich auch NICHT der Meinung das es soetwas wie einen gerechten Krieg gibt ! Aber es gibt notwendige Kriege – eine traurige Tatsache. Die Alternative für Israel wäre eine neue Diaspora oder die Ausrottung.
    Sicher kann und muss man die Mittel die in diesem Krieg eingesetzt werden kritisch hinterfragen – das gilt aber für die Kriegsführung beider und nicht nur einer Partei !

    10. Auf der arabsichen Seite gibt es weder eine Meinung – noch eine Pressefreiheit. Es gibt keine Justiz – außer zum masakrieren von Kollaborateuren vielleicht. Und mir ist bis jetzt auch noch keine arabsiche Organisation bekannt, die auf Aussöhnung und Frieden setzt – die „Friedens-Organisationen“ der Araber fordern ebenso wie der Rest der Araber einseitige Maßnahmen und können in Bezug auf die „eigene Seite“ kaum als selbstkritisch bezeichnet werden.

    Vieleicht habe ich noch das eine oder andere übersehen oder vergessen – Du / Ihr werdet das bestimmt ganz anders sehen – aber wir werden uns wohl gegenseitig nicht überzeugen können.

    Klaus

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