Kritische Professoren unter Druck – Regensburger Bischof Müller droht Kritikern der Papst-Entscheidung in Sachen Lefebvre

muellerDer vehemente Aufbruch der Basis der römisch-katholischen Kirche gegen die Rücknahme der Exkommunikation der Lefebvre-Bischöfe (vgl. u.a. „Lefebvre zurück in Rom„), der sich vor allem auch in einer mittlerweile von rund 15.000 Menschen unterzeichneten gemeinsamen Petition niederschlug (vgl. „Petition fordert uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils„), hatte mich überrascht. Ich hatte vorher aus manchen Gesprächen und Mailwechseln den Eindruck gewonnen, die kritischen und liberalen Kräfte der römisch-katholischen Kirchenbasis hätten sich resignativ in ihre Nischen zurückgezogen. Doch jetzt kam auf einmal wieder frischer Wind auf.

Um so mehr finde ich es bedauerlich, dass nun vom Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller der Versuch gemacht wird, mit einem hierarchisch-autoriären Ukas den kritischen Professoren in seinem Bistum einen Maulkorb umzuhängen. Die Professorin Sabine Demel (Kirchenrecht), sowie die Professoren Heinz-Günther Schöttler (Pastoraltheologie) und Burkhard Porzelt (Religionspädagogik) müssen nun um ihre Lehrerlaubnis fürchten. In einem Schreiben (Brief des Regensburger Bischofs an die Professorin und die Professoren) droht ihnen der Bischof den Entzug der Lehrerlaubnis an, weil sie sich mit der Unterschrift unter die Petition kritisch zum Vorgehen von Papst Benedikt XVI. in Sachen Lefebvre-Anhänger geäußert hatten. Auch Pfarrer und Kirchenbedienstete, die zu den Mit-Unterzeichnern der Petition gehören, sind nach Pressemeldungen bereits in das Ordinariat einbestellt worden.

Statt sich sachlich mit der Kritik seiner eigenen Theologenschaft auseinanderzusetzen erwartet der Regensburger Bischof, dass sich die Theologin und die beiden Theologen binnen zwei Wochen beim Papst für ihre kritische Haltung entschuldigen müssten. Darüber hinaus sollen sie persönlich vor ihm erscheinen, und vor ihm und das Glaubensbekenntnis sowie einen Treueeid auf die Lehre der römisch-katholischen Kirche ablegen.

Und was, wenn Sie es nicht tun …?

Medienmeldungen dazu:

Beiträge zum Thema in anderen Weblogs (pro & contra):

Zur Auseinandersetzung in diesem und anderen Weblogs um die Frage der Lefebvre-Bischöfe sowie die Strukturmerkmale der römisch-katholischen Kirche:

Foto: Quast – Quelle: http://www.flickr.de


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Kommentare

41 Kommentare zu „Kritische Professoren unter Druck – Regensburger Bischof Müller droht Kritikern der Papst-Entscheidung in Sachen Lefebvre“

  1. […] Viele sind jetzt auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat. Dass ein Papst vor nur wenigen Jahrzehnten schon einmal zahlreiche Katholiken aus der Kirche vertrieben hat, wissen nur wenige. 1870 verkündete Papst Pius X. auf dem Ersten Vatikanischen Konzil die Unfehlbarkeit in allen Glaubensfragen und beanspruchte für sich, in allen kirchlichen Angelegenheiten allein entscheiden zu können. Dieser so genannte Jurisdiktionsprimat führte unter anderem bis heute zur Durchsetzung von Bischöfen, die der Papst wollte, die Ortskirchen jedoch nicht. Das war bereits 1988 bei der Ernennung von Joachim Kardinal Meisner zum Erzbischof von Köln der Fall, und das bestätigte sich jüngst durch die Ernennung des Pfarrers Gerhard Maria Wagner zum Weihbischof für die Diözese Linz (vgl. dazu u.a. “Kritische Professoren unter Druck“). […]

  2. @oekumenisch

    Hallo Walter,
    die rk Kirche ist so vielfältig wie ihre Gläubigen, ihre Gebetskreise, ihre Orden, ihre Gemeinschaften, ihre Laien, ihre Diakone, ihre Pfarrer, ihre Bischöfe und ihre Kardinäle… und das relativiert einzelne Reaktionen entsprechend.
    +
    Für meinen Teil erlege ich mir ein 7-tägiges Schweigegebot zum Gesamtthema Papst-Piusbruderschaft-Williamson-etc auf, um der Sensationsmache auf vielen Blogs aus dem Weg zu gehen.
    +
    Viel Glück bei deinen (ökumenischen?) Bemühungen,
    Grüße, Stefan.

  3. Hallo Walter,
    hallo Stefan,

    Es kommt darauf an das Reich Gottes erst einmal in sich zu festigen und in jeden auch wirklich in jedem Menschen ein Ebenblid Gottes zu sehen.

    Diese Sicht geht immer wieder in der Flut der Meinungen verloren.
    „Gib Vater dass alle eins sind wie ich mit Dir eins bin.“ Es gilt also die Einheit eines jeden Menschen mit sich und Gott zu stärken ehe wieder neue Organisationsformen gefunden und angeboten werden. Es gilt die Autorität des Einzelnen zu stärken um

    „Gegen das Böse aufzustehen, wie für das Gute einzutreten, ist ebenso Pflicht.“
    Mahatma Gandhi (*1869, +1948)

  4. Zur gesamten Debatte gibt es einen sehr interessanten Artikel von Peter Bürger.

    Er vertritt die Ansicht, dass mit der Petition (vgl. Petition fordert uneingeschränkte Anerkennung der Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils) das Internet die römisch-katholische Kirche erreicht habe, und nun offenbar dafür sorge, „dass die bürgerliche Revolution in einer der letzten Bastionen des Feudalismus nachgeholt wird.“

    Interessierte können den gesamten Artikel nachlesen unter Letzte Bastion des Feudalismus

  5. Habe gerade in der Süddeutschen Zeitung gelesen, dass sich die Professorin und die beiden Professoren nicht entschuldigen und auch nicht von der Petition (vgl. Petition) distanzieren müssen.

    Eine erfreuliche Entwicklung, nachdem es anscheinend am gestrigen Freitag ein Krisen-Treffen zwischen Bischof Müller und der Fakultätsleitung der Römisch-Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg gegeben hat.

    Zum Artikel der Süddeutschen Zeitung: Theologen müssen nicht abschwören

  6. Also entwickeln sich diese „rohungen“ in eine positive Richtung…

    Die rk Kirche ist die bedeutende christliche Kirche, in ihr setzen sich die guten Stimmen letztlich durch, und rk Katholiken sollten sich klar und deutlich deklarieren:

    So bin ich auf facebook gerne den Gruppen Ja, ich bin katholisch! http://www.facebook.com/group.php?gid=48998685965&ref=mf und Wir sind nicht „Wir sind Kirche“ http://www.facebook.com/group.php?gid=57273666757&ref=mf beigetreten!

    Grüße, Stefan

  7. @ stefan alias .kroski alias betezujesus alias zeitzubeten

    Mein lieber Stefan,

    das ist absoluter Quatsch. Die römisch-katholische Kirche ist nicht die bedeutende christliche Kirche, und sie wurde auch nicht – wie Du als Kommentar unter den Beitrag Warum sollte Rom sich ändern? – Nüchterne Thesen zum status quo der römisch-katholischen Kirche – schreibst, von Jesus Christus begründet.
    Die römisch-katholische Kirche ist eine unter vielen Konfessionen, weder alleinseligmachend noch mit der einzigartigen Führungsrolle, die ihr manchmal angedichtet wird.
    Und zur „Gründungsrolle“ Jesu nur eine kleine Anmerkung: Jesus Christus hat das Reich Gottes verkündet; gekommen ist die Kirche!
    Die Kirche ist in ihrer vielfältigen konfessionellen Ausprägung eine menschliche Organisationsform, in der in zerbrechlichen Gefäßen der Versuch gemacht wird, die Frohe Botschaft von Jesus Christus weiterzutragen. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.

    Herzlich

    Walter (alias oekumenisch)

  8. Hallo Walter!

    Jesus Christus spricht:

    „Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen.“ Mt 16,18

    Mehr gibt es zu deinem Kommentar nicht zu sagen.
    Schöne Träume noch!
    Stefan

  9. Hallo Stefan,

    auf eine „Bible battle“ werde ich mich jetzt nicht einlassen. Da Du mit diesem Bibel-Zitat argumentierst, gehe ich davon aus, dass wir ohnehin nicht auf einen Nenner kommen würden. Das würde in eine ähnliche Richtung gehen, wie bei der Debatte um die Frage des „Jurisdiktionsprimates“, den ich – römisch-katholische Theologen als Gewährsleute heransziehend – als „Dogma“ bezeichne, während Du ihn – einen evangelischen Theologen heranziehend – nicht als „Dogma“ betrachtest.

    Allerdings sind Jesus nach Ansicht der neutestamentlichen Exegese (übrigens egal, ob römisch-katholisch oder evangelisch) die von Dir zitierte Worte in den Mund gelegt worden. Betrachtet man das gesamte Neue Testament mit historisch-kritischem Blick, entdeckt man im NT auf einmal eine reiche Fülle an verschiedenen Gemeindemodellen. Und dann entdeckt man u.a. auch, dass es zwischen Paulus mit seiner Heidenmission und Petrus mit seiner Konzentration auf Jerusalem (ob er jemals tatsächlich in Rom war, ist historisch auch nicht sicher) heftige Auseinandersetzungen gegeben hat.

    Der gesamtkirchliche Führungsanspruch des römischen Bischofs, für den sich derselbe gerne auf das erwähnte Zitat beruft, wurde bis zur Reformation hin lediglich von den Päpsten selbst geltend gemacht. Selbst die Kirchen des Ostens haben diesen Führungsanspruch nie anerkannt.

    Ich zitiere mal meinen (römisch-katholischen) NT-Professor Paul Hoffmann aus dem sehr lesenswerten Buch „Das Erbe Jesu und die Macht in der Kirche. Rückbesinnung auf das Neue Testament“. Er entwirft gegen Ende dieses Buches eine Vision „Von der päpstlichen zur katholischen Kirche“:

    Ich sehe vor mir das vertraute Bild der Peterskirche. In goldenen Lettern im Zentrum des Kirchenraums die Inschrift: ‚Tu es Petrus …‘ und darüber die gewaltige Kuppel Michelangelos. Versammelt sind Vertreter der römischen Teilkirchen, Bischöfe, Presbyter, Männer und Frauen aus aller Welt, sowie zahlreiche Delegaten der übrigen christlichen Kirchen und Gemeinschaften zusammen mit Vertretern des Ökumenischen Rates der Kirchen. Der Papst zieht unter dem Schutz der Schweizer Garde ein, begleitet von Kardinälen, Prälaten und römischen Kurialen. Er besteigt die cathedra Petri. Nach einem kurzen Gebet wendet er sich an die Versammelten und gibt eine feierliche Erklärung ab: Unter Bezugnahme auf das Zeugnis des Evangeliums erklärt er den Verzicht auf den Absolutheitsanspruch, den der ‚Heilige Stuhl‘ im Laufe der Kirchengeschichte – eher zum Schaden als zum Nutzen der Christenheit – an sich gezogen habe.
    Dann verläßt er den Thron. Er steigt die Stufen hinab und begibt sich zu den übrigen im Kirchenraum Versammelten. Dort nimmt er mitten unter ihnen Platz. Eine Ikone wird hereingetragen, eine Darstellung des mit Dornen gekrönten Jesus. Sei wird auf den Thron gestellt. Etwas verloren steht sie nun da, unter der gewaltigen Kuppel des Papstdomes im Schatten der hochaufragenden Säulen des Bernini-Altars. Für alle Zeiten soll sie hier stehen bleiben als Zeichen dafür, daß die Kirche keinen anderen Herrn als den Gekreuzigten kennt und ER das alleinige Haupt der Kirche ist.
    Paradoxerweise würde der Papst gerade dem von ihm und seinen Vorgängern so oft erhobenen Anspruch, der ‚Stellvertreter‘ Christi zu sein, damit näher sein als je zuvor – jenes Jesus von Nazaret, der im Verzicht auf jegliche Macht zum Diener aller wurde.

    Es grüßt

    Walter (alias oekumenisch)

  10. @Stefan,
    weißt Du warum auf jedem rk Kirchturm ein Hahn ist?

  11. „Der Hahn kündigt mit seinem Krähen den nahenden Tag an. Er weist so auf das kommende Licht hin, das die Nacht überwindet. Er ist also gleichsam Sinnbild für christliche Hoffnung, wie sie in Jesus Christus als dem Überwinder von Todes- und Seelennacht verkörpert wird. Als Verkünder des nahenden Lichtes ist der Hahn Hinweis auf Jesus Christus als Licht der Welt.“

  12. In der Apostelgeschichte heißt es:
    „Eure Söhne und eure Töchter werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben.“
    Vielleicht sollten wir – in Bezug auf unseren Kirchendisput – besser unsere Kinder fragen?

    Ich sehe überhaupt keinen Sinn in dieser Auseinandersetzung. Du mokierst dich darüber, dass ich meine nicknames ändere: Damit habe ich kein Problem, aber vielleicht wirst du es mir nachsehen, wenn ich dich in dieser Debatte eher „anklägerisch“ als „oekumenisch“ sehe.

    So gut wie jeder deiner Beiträge bei deinem Kreuzzug gegen die rk Kirche hat sich als sehr kurzlebig erwiesen: Schon nach wenigen Tagen durftest du berichten, dass die Anschwärzungen der römisch-katholischen Kirche sich in wenig bis nichts auflösen.

    Einzig die Angelegenheit, deren Medienpräsenz mich zu einem in wenigen Tagen zu Ende gehenden Schweigegebot bewogen hat, weist noch offene Punkte auf. Auch hier bin ich sicher, dass Papst Benedikt XVI. mit Gottes Hilfe gute Entscheidungen treffen wird: Vertrauen in die Kirche, deren Bekenntnis man angehört, ist wichtig – und bis dato hat es (in meinem Fall) keinen Schaden genommen.

    Du stehst mit dem Bekenntnis zur a-k- Kirche dazu, dass das (römisch-)katholische Kirchen- und Familienbild Stück für Stück demontiert wird, und ich stehe dazu, dass die rk Kirche vom 2. Vatikanischen Konzil bis heute kein einziges Dogma verkündet sowie weder ihre Haltung bezüglich Eucharistie noch Zölibat geändert hat.

    Eine Kostprobe der Verkündigung nach Art der a-k Kirchenverantwortlichen:
    „Viele sind jetzt auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat. Dass ein Papst vor nur wenigen Jahrzehnten schon einmal zahlreiche Katholiken aus der Kirche vertrieben hat, wissen nur wenige. 1870 verkündete Papst Pius X. auf dem Ersten Vatikanischen Konzil die Unfehlbarkeit in allen Glaubensfragen und beanspruchte für sich, in allen kirchlichen Angelegenheiten allein entscheiden zu können. Dieser so genannte Jurisdiktionsprimat führte unter anderem bis heute zur Durchsetzung von Bischöfen, die der Papst wollte, die Ortskirchen jedoch nicht. Das war bereits 1988 bei der Ernennung von Joachim Kardinal Meisner zum Erzbischof von Köln der Fall, und das bestätigte sich jüngst durch die Ernennung des Pfarrers Gerhard Maria Wagner zum Weihbischof für die Diözese Linz.“

    1) – Unfehlbarkeit in allen Glaubensfragen? Ein einziges Mal in 139 Jahren (!!!) wurde dieser Anspruch ausgeübt, und es gibt NULL Anzeichen für eine neuerliche Anwendung. Was soll das?

    2) – Kardinal Meisner? Ist das heute unser vorrangiges Problem? Was soll das?

    3) – Bischofsernennung Wagner? Ist nach wenigen Tagen zurückgenommen worden, was bleibt von diesem Beispiel?

    4) – Regensburger Bischof Müller: Die Angelegenheit ist erledigt. Wo ist nun der Anlaß, mit fliegenden Fahnen zur a-k Kirche überzutreten?

    Du bist dir schon im klaren darüber, dass über Fehlentwicklungen in der a-k Kirche deshalb nicht berichtet wird, weil sie mit geschätzten 25.000 Mitgliedern schlicht und einfach keine Rolle spielt? Das ist nicht abwertend im Sinne der christlichen Verkündigung gemeint, sondern spricht die herrschenden Gesetze der Medienwelt an: Nur wer groß genug ist, wird angesch…en.

    Seit vielen Wochen also lese ich mit vielen anderen theolounge-Besuchern in deinen Beiträgen: 1) rk ist schlecht und verdammenswert 2) a-k ist zeitgemäß und gut, also kommt zu uns.

    Jetzt frage ich dich: Wo genau sind eigentlich deine ökumenischen Ansätze?

    kollegiale Grüße
    Stefan

  13. Hallo Stefan,

    ich mokiere mich nicht darüber, dass Du eine Fülle von nicknames nutzt, sondern führe sie lediglich auf, damit interessierte Leserinnen und Leser ganz einfach klar kriegen, dass sich ein- und derselbe Kommentator hinter den unterschiedlichen nicknames verbirgt. Sonst entsteht noch der Eindruck, dass eine ganze Anzahl von rk Kommentatoren hinter den unterschiedlichen Kommentaren steht. Es dient lediglich der Klärung und Transparenz.

    Wo wir bei Klärung und Transparenz sind: Könntest Du mir bitte auch nur eine der von Dir unterstellten „Fehlentwicklungen“ im Katholischen Bistum der Alt-Katholikinnen und Alt-Katholiken nennen, über die auf Grund unserer geringen Größe nicht berichtet wird? Wenn Du solche Behauptungen aufstellst, solltest Du nicht mir der Schrottflinte ins Nichts schießen, sondern bitte Roß und Reiter nennen.

    Die Unfehlbarkeit des römisch-katholischen Bischofs von Rom / Papstes ist (unfehlbares) Dogma; es reicht aus, dass sie einmal angewandt wurde (1950 die leibliche Aufnahme Mariä in den Himmel durch Pius XII.), um deutlich zu machen, dass es möglich ist – und auch angewandt wird. Da Dogmen auch von römisch-katholischer Seite nicht als Massenware verkündet werden, bin ich auch nicht verwundert, dass es seit Verkündung der Unfehlbarkeit des Papstes erst eine einzige entsprechende Entscheidung gab. Das ändert nichts daran, dass diese Struktur besteht.

    Meisner wurde nur als ein bezeichnendes Beispiel in der Stellungnahme des Alt-Katholischen Bistums erwähnt.

    Und Pfr. Wagner (vgl. dazu Bischofsernennung Wagner ist ein weiteres Beispiel, wo Rom versucht hat, seine Interessen gegen die Ortskirche durchzusetzen – und diesmal auf Grund des massiven Widerstandes der Basis und der regionalen Geistlichkeit einschließlich einer Austrittswelle zurückziehen musste. Ohne den Widerstand wäre gar nichts zurückgenommen worden.

    Dass rk schlecht und verdammenswert sei habe ich in keiner Zeile behauptet. Dass ich ak eine hervorragende katholische Alternative für aufgeklärte und liberale (römische) Katholikinnen und Katholiken finde, die nach einer neuen kirchlichen Heimat suchen, dürfte nicht verwundern.

    Meine ökumenischen Ansätze liegen bei einer Einheit der Kirche in der Vielfalt der Konfessionen. Das macht es allerdings auch notwendig, sich klar zu profilieren. Herzlichen Dank, dass Du dies für die rk Seite mit dieser Deutlichkeit unternimmst.

    Herzlich

    Walter alias oekumenisch

  14. Erst mal bin ich ehrlich sauer. Stefan:
    Was soll das?
    Meine Frage bezog sich direkt auf Deinen Hinweis: “ Ich bin Petrus der Fels und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen.“
    Mir wurde beigebracht, dass der Hahn auf einer katholischen Kirche prangt um alle daran zu erinnern, das Petrus den Herrn dreimal verleugnet hat bevor der Hahn kräht.

    Also auf ein Umkippmännchen wurde die Kirche aufgebaut. Außerdem sind die Jünger ja alle davon gelaufen, als es ums Eingemachte nämlich das Leiden ging.

    Ich kann auch ehrlich gesagt, diesem jetzigen Papst nicht viel Leidensbereitschaft anmerken. Außer dem großen Leid was sich ein Mensch selbst andeit.

    Der Wirbel der hier entstanden ist hat sich der Papst und die Kurie selber zu zuschreiben. Offensichtlich scheint ihnen der Satze unbekannt zu sein, dass „im Himmel mehr Freude ist über einen Sünder der Buße tut, als über 99 Gerechte, die der Buße nicht bedürfen.“

    @Stefan
    Du bist dabei Dich um Kopf und Kragen zu schreiben und Dich zu einem nützlichen Idioten zu machen. Aber was soll es des Menschen Wille ist schließlich sein Himmelreich. Wer wollte ihn daraus vertreiben?

  15. @Walter Jungbauer alias „oekumenisch“

    Du schreibst: „Da Dogmen auch von römisch-katholischer Seite nicht als Massenware verkündet werden…“. Mal allen Ernstes, Walter, wir sollten beide, ich nehme mich natürlich nicht aus, einen gewissen Respekt aufrechterhalten. Ich habe gestern das Aschenkreuz empfangen, und werde mich die 40 Tage bis Ostern vermehrt mit dem Evangelium und der persönlichen Umkehr beschäftigen. Das ist Teil meines Bekenntnisses, das ich schätze, und für unseren Herrn, den ich liebe. In punkto Dogma und Unfehlbarkeit wissen wir beide, dass letztere nicht dafür festgelegt wurde, dem Papst mehr Macht nach außen zu geben, sondern einzig und allein dazu dient, innerhalb der Kirche für den Fall einer unlösbaren Glaubensfrage unter Kardinälen, Bischöfen und dem Papst über einen „letzten, entscheidenden Titel“ zu verfügen.

    Kommen wir zu einem wichtigen Punkt, nämlich dem Respekt vor Werten und Traditionen. Da hören wir zum Auftakt der Passions- und Fastenzeit: „In aller evangelischen Freiheit beteilige ich mich nicht daran“ spricht der neue evangelische Kirchenpräsident Volker Jung: „Für mich gibt es solche Phasen bewussten Lebens und des Verzichts zu anderen Zeiten, etwa, wenn ich mich auf einen Marathonlauf vorbereite.“

    Toll, wie selbstverliebt christliche Führungspersönlichkeiten in das Kirchenjahr hineinoperieren. Das macht den Christen, die den Themen des Kirchenjahres gerne folgen, besondere Freude 😉 Es geht mir dabei nicht etwa um übertriebene Traditionsliebe und Gesetzestreue, die sicher kein Ausdruck christlichen Lebens sind (Stichwort Pharisäer). Aber es geht um ein kontinuierliches Aufweichen von Werten, indem man gesellschaftlichen Strömungen einfach nachgibt.

    Fit sein im körperlichen Sinn ist eine Tugend, also haben sich die Phasen bewussten Lebens nach dem Marathon-Veranstaltungskalender zu richten. Von den Menschenrechten wird eine ausufernde Selbstbestimmung der Frau abgeleitet, die den Schutz des ungeborenen Lebens als vorgestrig erscheinen lässt. Eine einseitige Auffassung von der Würde des Menschen führt dazu, dass Todesleiden grundsätzlich zu vermeiden sind, und der begleitete Suizid salonfähig wird. Ein fragwürdig angewandter Gleichheitsgrundsatz führt dazu, dass Hetero- und Homoehen gleichgestellt werden sollen; dieses merkwürdige Unterfangen verliert jede Überzeugungskraft, sobald bezüglich beider Eheformen die Fragen getrennt werden, zum einen in die Fragen nach der Grundlage, der Natur und des Sakramentes, und zum anderen in die Fragen nach den Ansprüchen auf gesellschaftlich-politische Gleichstellung.

    Die römisch-katholische Kirche ist zusammen mit Teilen der orthodoxen Bekenntnisse die einzige der christlichen Kirchen, die diese eben beschriebenen Werte unter Berufung auf die Heilige Schrift hochhält. Die anderen christlichen Kirchen zeigen sich anpassungs- und kompromissbereit, berufen sich in der Folge auf neutestamentliche Exegese, und gestalten ihre Kirchen um, als ginge es darum, eine politische Partei nach Wählerbewegungen einmal in diese und einmal in jene Richtung umzugestalten. Der Haken an der Sache ist, dass sich die rk Kirche selbstverständlich genauso auf neutestamentliche Exegese und historisch-kritische Forschung beruft, nur eben zu anderen Schlussfolgerungen kommt.

    Da eine Gruppe mit 25.000 Gläubigen für Medien nicht interessant ist, gibt es natürlich keine sehe ich bezüglich Fehlentwicklungen bei den Alt-Katholischen keine Berichte bei Spiegel Schmutzkübel herumstehen; es entspricht auch nicht meiner Diskussionskultur, solche benützen zu wollen. Im Falle der altkatholischen Kirche würde ich vorschlagen, dass du uns aus deiner Praxis berichtest, was in deiner Kirche nicht in die gute Richtung läuft. Wenigstens Kirchen sollten doch ehrlich sein, und nicht immer nur das anpreisen, was bei ihnen geradeso toll und zeitgemäß ist.

    Was mich und viele andere durchaus interessieren würde, ist beispielsweise, wie alle die Konfessionen mit verheirateten Priestern ihre Scheidungszahlen kommentieren und rechtfertigen. Aus römisch-katholischer Sicht sage ich aus guter, eigener Erfahrung: Wer kirchlich heiratet, muss sich diesen Schritt sehr gut überlegt haben, und besiegelt diesen Bund mit der gegenseitigen Spendung des Ehesakramentes. (Eine staatliche Eheschließung ist damit in keinster Weise zu vergleichen, die betroffenen Ehepartner können ihre Scheidungsrituale hier bis zum Umfallen ausleben.) Beim kirchlichen und vor Gott geschlossenen Bund stellt sich dagegen die Frage: In welchen Fällen lässt sich eine Scheidung überhaupt rechtfertigen?

    Ich hatte dich auf dein ökumenisches Verständnis angesprochen, die firmierst ja als „oekumenisch“. Da schreibst du also: „Meine ökumenischen Ansätze liegen bei einer Einheit der Kirche in der Vielfalt der Konfessionen.“ Die Worte hör’ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube an diese Worte: Da denke ich an die von dir zitierte Vision, eine Ikone an den Platz des Papstes zu stellen.

    Die Päpstliche Kommission schreibt zum Thema „Einheit der Kirche“ und „Einheit der Familie“, aus dem umfangreichen Text also zwei Ausschnitte:

    +++++++

    http://212.77.1.247/roman_curia/pont_committees/eucharist-congr/documents/rc_committ_euchar_doc_20070913_49a-testo-base_ge.html

    Das Sakrament der Einheit – die Eucharistie

    „Das philosophische und theologische Denken ist also bescheiden geworden…Man begnügt sich mit dem faktischen Pluralismus, ohne nach Einheit, nach dem Sinn des Ganzen und dem gemeinsam und universal Verbindlichen zu fragen. Man beruhigt sich mit der Vielfalt der Konfessionen, ohne noch die volle »communio« und die sichtbare Einheit anzustreben (..) Dem stellt die Bibel die Botschaft von dem einen Gott, der einen Menschheit, dem einen Erlöser, dem einen Geist, der einen Taufe und der einen Kirche entgegen (vgl. Eph 4,4–6). Die Eucharistie ist das Sakrament dieser Einheit.

    Die Einsetzung der Eucharistie birgt ein tiefes Geheimnis, das unser Verstehen und all unsere Kategorien übersteigt. Es ist das Glaubensgeheimnis schlechthin. Die Kirche nährt sich unausgesetzt daran und bezieht daraus ihr Leben und ihren Daseinsgrund. Beim Letzten Abendmahle schenkte ihr Jesus seine sakramentale Gegenwart, die eine „wirkliche und substantielle“ Gegenwart ist, auch wenn sie unter den bescheidenen Zeichen von Brot und Wein verborgen ist. Er hat ihr das ewige Geschenk gegeben, das unablässig aus seinem eucharistischen Herzen hervorgeht, die Eröffnung seiner Liebe und die Gabe seines Leibes und seines Blutes als ein immer neues und sich hervorbringendes Geschehen zu empfangen. Gerade darin liegt ja der tiefe Sinn des „Gedächtnisses“, das wie schon in der jüdischen Tradition den Sinn eines objektiven Geschehens und nicht einfach den Sinn einer subjektiven Handlung zum Gedächtnis der Vergangenheit hat. Die Gedächtnisfeier taucht die Teilnehmer erneut in das Geheimnis des Paschas des Herrn ein.

    Die Familie für eine Zivilisation der Liebe – die Hauskirche

    Die Eucharistie ist die Quelle der christlichen Ehe. Das eucharistische Opfer macht ja den Liebesbund Christi mit der Kirche gegenwärtig, der mit seinem Blut am Kreuz besiegelt wurde. In diesem Opfer des Neuen und ewigen Bundes finden die christlichen Eheleute die Quelle, aus der ihr Ehebund Ursprung, innere Formung und dauernde Belebung empfängt. Als Vergegenwärtigung des Liebesopfers Christi durch die Kirche ist die Eucharistie eine Quelle der Liebe. Diese in der Eucharistie geschenkte Liebe ist das lebendige Fundament der Gemeinschaft und Sendung der christlichen Familie. Das eucharistische Brot formt aus den verschiedenen Gliedern der Familiengemeinschaft einen einzigen Leib, in dem die umfassendere Einheit der Kirche sichtbar und gegenwärtig wird; die Teilnahme am ,hingegebenen´ Leib und am ,vergossenen´ Blut wird zur unerschöpflichen Quelle der missionarischen und apostolischen Dynamik der christlichen Familie.

    Die spezifische Sendung der Familie ist es, die Liebe zu inkarnieren und sie in den Dienst der Gesellschaft zu stellen – die Liebe der Eheleute, die väterliche und mütterliche Liebe, die brüderliche Liebe, die Liebe in einer Gemeinschaft von Personen und Generationen, die Liebe, die im Zeichen der Treue und der Fruchtbarkeit des Paares für eine Zivilisation der Liebe und des Lebens gelebt wird. Damit dieses Zeugnis ganz konkret das Leben der Gesellschaft berührt, ruft die Kirche die Familie, regelmäßig die Sonntagsmesse zu besuchen. Denn indem sie aus dieser Quelle der Liebe schöpft, schützt die Familie ihre eigene Stabilität. Indem sie ihr eigenes Bewusstsein, Hauskirche zu sein, bestätigt, nimmt sie noch aktiver am Glaubens- und Liebeszeugnis teil, das die Kirche im Herzen der Gesellschaft verkörpert.“
    +++++++

    Hier kommt zum Ausdruck: Die „Eucharistie als Sakrament der Einheit“, und „Eucharistie als sakramentale Gegenwart, die eine wirkliche und substantielle Gegenwart ist“. Wenn nun die verschiedenen katholischen Konfessionen bereits beim Eucharistieverständnis deutlich getrennt sind, dann plädierst du also für die „Einheit in der Vielfalt“? Dann gehen also manche von der Realpräsenz aus, andere sprechen von Transubstantiation oder Konsubstantiation, wieder andere bezeugen die bleibende Gegenwart Christi in den eucharistischen Gaben?!

    Außerdem gibt es ja noch viele andere Themen: Einmal dürfen die Wiederverheirateten die Eucharistie empfangen, ein anderes Mal wiederum nicht?! Das Sakrament der Versöhnung wird einmal in Gegenwart eines Priesters vollzogen, ein anderes Mal wird es öffentlich erteilt?! Die Rolle der Gottesmutter Maria wird einmal als Mater Ecclesiae, ein anderes Mal wieder nicht in diesem Umfang verehrt?! Einmal steht die eucharistische Anbetung ganz zentral im Glaubensleben, an anderer Stelle wieder nicht?! Einmal predigen Frauen, während dies an anderer Stelle nicht praktiziert wird?! Mancherorts halten Laien Messfeiern, andernorts ist das undenkbar?! Apropos Familie, der altkatholische Bischof Vobbe im O-Ton: „Unsere Pfarrer dürfen heiraten, jeder lebt seine Sexualität in Eigenverantwortung, die Pille ist erlaubt.“

    Bei deinem pluralistischen Ökumene-Verständnis wünsche ich dir Alles Gute. Aber ein Newsletter „Walters Ökumene“ würde mir persönlich besser gefallen als diese regelmäßigen Frontberichte, um mit dem Finger auf die römisch-katholische Kirche zu zeigen.

    Abschließend meine Empfehlung, weniger die rk Kirche zu missionieren, als vielmehr mit Ungläubigen und Atheisten ins Gespräch einzutreten. Die dort beheimateten, oft erstaunlich religions- und bibelkundigen Diskusionspartner würden den katholischen Weichspülkurs der Altkatholischen Kirche wenig ernst nehmen und gründlichst zerlegen. Ein Glaube sollte doch auch etwas Herausforderndes haben, sowohl für die Gläubigenschar, als auch für die Gegnerschaft.

    Grüße,
    Stefan

  16. Walter Jungbauer(ökumenisch,
    ich finde Deine Aussagen über die römisch-katholische Kirche… Süper,sie könnten von mir sein,
    denn ich habe sie,die r.k.K. von Tertullian, Augustinus, Ambrosius bis heute, 47 Jahre studiert,
    national und ungefärbt und International ungefärbt,
    das war Voraussetzung.
    1. Juristisch gilt das 2. Urteil Jesu Christi über dem Petrus: „Hebe dich, Satan, von mir! Jesus Christus
    Matthäus 16,
    2. Petrus war nie in Rom,
    denn weder Tertullian, der größte Autor allem
    christlichen Geschehen 200 n.Chr.
    noch Augustinus 400 n.Chr.
    noch Ambrosius, der erste Bischof von Mailand, auch
    400 n.Chr hatten es nötig in ihren Schriften es zu
    erwähnen.
    Alles Erfindungen der römischen Kirche mit ihren weltlichen Bischöfen, um ihre religiöse Macht gleich der weltlichen Macht Roms, anzugleichen durch Lügen, Verfolgung der Monatisten, Kreuzzügen und Schweiterhaufen, Mobbing, etc bis heute.

    Weitere Lügen der r.k.Kirche:
    Auch ist kein Jünger Jesu Christi mit dem Namen Jakobus, nach Spanien gepilgert!
    1.Jakobus der Ältere genannt, wurde gleich nach der Geistestaufe der Jünger in Jerusalem,
    von Herodes geköpft, steht geschrieben in Apostelgeschichte.
    2. Jakobus der Sanfte und Bruder des Herrn Jesus Christus, der 1. Bischof von Jerusalem, wude beim
    Aufstand des Volkes Israel, 40.n.Chr.
    von dem MOB auf die Zinne des Tempels geschleppt und von dort hinunter gestoßen, und von dem Mob erschlagen.
    Also war es keinem „Jakobus“ möglich, die sich nach den Worten Paulus um die Juden kümmern sollten, nach Spanien zu pilgern.
    Von diesem geistigen Abfall der damaligen Menschen,
    die sich Christen nannten oder,genann t werden wollten, schreibt Apostel Paulus in seinem
    2. Thessalonicherbrief Kapitel 2,
    Hier ist nicht die Rede von Menschen und Sünder sondern, vo ndem ABFALL und
    offenbar werden des Menschen der Sünde!
    Welcher ist der geistige Widersacher Gottes nach dem Geist, der sich allem überhebt was Gott und wahrer Gottesdienst ist,
    der da sich setzt in einen Tempel, und sich Gott gleich macht, und gibt sich aus, er sei Gott
    Das hierbei das Wort Gottes verfälscht wurde,
    ist allen wahren Christen offenbar, gleich wie,
    die einzig wahre Theologie/Gotteslehre!
    Offenbarung Kapitel 17, und 18,
    Christus, der die Wahrheit ist und alles,
    was ER gesagt hat und noch sagen wird in einer Weissagung und Prophetie zu den Seinen, die von Gott gezeugt und wiedergeboren sind zu einer neuen und lebendigen Hoffnung durch die Aufersthung Jesu Christi, ist die einzige Tür in das Reich Gottes und der Ewigkeit. Johannes 10, 1-9
    Christus sagt von sich selber als Tür:
    „Wer woanders einsteigt, dh. durch einen anderen Namen, durch eine andere Theologie, durch einen anderen Geist und Lehre, etc.
    DER ist ein Dieb und ein Mörder!

    1.Niemand ist darum ein Christ, es sei den, dass jemand von neume geboren werde“.
    2.Niemand ist weder Gottes noch Christi Stellvertreter
    auf Erden, es sei denn, dass er im gleichen Geist des Vaters und
    in gleicher armseligen Art und Weise als Mensch und Aussenseiter der Gesellschaft lebt und wandelt mit Gottes GEIST,WORT und seinem Christus im Herzen.

    „Hütet euch von den falschen Propheten, die den
    Menschen zu einem Gotteskind machen wollen,
    die ihre Predigten sich mieten und stehlen von anderen Menschen und wahre Christen, oder, sich im Internet herunterladen.
    Wie Gott von Anfang an, so auch Christus bis heute,
    macht Gott seine Kinder und Nachfolger Jesu Christi selber, auch wenn er im Anfang zwölf Aposteln berief.
    1.Solche werden GERUFEN mit Namen,
    2. Solche werden BERUFEN von Gott, seinem Christus durch den Heiligen Geist,
    3. Solche werden ZUBEREITET in der,
    ihnen offenbarten Lehre und Theologie des lebendigen Gottes, die auch nur im Heiligen Geist verkündigt werden darf von ihm.
    4. Sie gelten als ERWÄHLTE des HERRN und Saat Gottes auf ERDEN, weil sie alle Gerechtigkeit Gottes erfüllt haben von Anfang an ihres werden.
    5. Sie haben nach ihrer Wiedergeburt,
    das dreifache Zeugnis Gottes empfangen, welches ist ihre Garantie des ewigen Lebens und ihre Legitimation, im Geist und im Namen des lebendigen Gott und seinem Christus,
    den Menschen die FROHE Botschft zu verkündigen.
    6.Dieses dreifache Zeugnis beinhalten auch, die Innewohnung Jesu Christi und seinem Geist in solch einer neuen Kreatur und Menschen Gottes.
    Das Ziel Gottes ist hiermit im Menschen erreicht durch Jesu Christus: „Siehe ich mache alle neu!
    Lasset uns einen neuen Menschen und Schöpfung Gottes machen, spricht Gott der Herr!

    Darüber hinaus, gibt es noch das Zeugnis Jesu Christi, welches ist der Geist der Weissagung!
    Quellennachweis:1.Johannesbrief 5, 6-12/ 4, 2-6 /
    Offenbarung 19,10
    Wer auf dem Wege und im Werden ist, denen hab ich
    nichts zu sagen, denn er wird durch die heilige Salbung Gottes gelehrt, geformt und unterwiesen, doch wer den Namen Gottes missbraucht und Etikettenschwindel mit dem Namen Gott, Jesus Christus und dem Heiligen Geist betreibt, um an den Mammon der Mitglieder und Menschen zu kommen, wie die von Gott abgefallenen Religionen, Kirchen, Tempeln, Gemeinden und Sekten in Deutschland und Europa, euer Urteil Jesu Christi ist weit mehr und größer, als das Urteil Jesu Christi zu den Pharisäern in Matthäus 23, und Offenbarung Kapitel 16,17,18,
    Ökumenisch und Jungbauer,
    wünsche Dir und allen die Christus mit einem reinen Herzen dienen und allezeit aufmerken was der innere Christus zu sagen hat, alle Fülle an Geist und Liebe , ab er auch an Demut und Sanftmut Jesu Christi, denn allein den Demütigen gibt Gott Gnade zu seiner Erkennntis und Erkenntnis Jesu Christi und seines Willen und Auftrag in unserer Zeit.
    Peter Semenczuk
    Autor und Herausgeber christlich-theologischer Publikationen im Internet und Selbstverlag: UMSONST und Kostenlos, wie Christus seinen wahren Jünger geboten hat. Matthäus 10, 8 / Apostelgeschichte 3,6/
    1. Korintherbief 9,12-18 / 2.Korintherbief 11,7 / 3. Johannesbrief 1,7 etc.

  17. Hallo Peter,
    da bist Du ja wieder!
    Sag mal hast Du keine Angst, davor dass Du selber den Namen Gottes und Jesus Christi missbrauchen könntest?

  18. rotegräfin,
    Du machst das Maß Deiner Sünden voll und ehe Du Dich besinnst, wirst Du von Gott gerichtet.

    Du hast kein Recht noch Legitimation Gottes,
    mit wahren Christen zu diskutieren,denn Deinen Geist und Auftraggeber kennen sie.

    Wahre Wiedergeburtschristen reden und handeln dagegen im Geist und Namen des lebendigen Gottes und seinem Christus, und Du,
    redest und handelst in der Eitelkeit Deines Fleisches
    und Deinem ICH, das Gott bereits bei allen die so handeln, gerichtet hat zur ewigen Verdammnis.
    Steht auch in der Bibel Römerbief 8,1-4
    Ich lege keinen Wert auf die Anerkennung Deiner Person gleich den falschen Propheten, die um des Mammon, Ehre , Macht und Ruhm,den Menschen und Zuhörer, das Geld aus der Tasche ziehen.
    Christus hat uns gesagt wie wir leben sollen, und danach handeln wir:
    „Christliche Freunde der Wahrheit“
    vom wiedererwachten Urchristentum.

  19. Ist ja schon gut lieber Peter
    ich höre ja Dein düsteres und ewiges Grollen schon mein ganzes Leben lang. Hast Du immer und ewig und noch drei Tage Lust so finster zu grollen?
    Ich fürchte ja bei mir ist da Hopfen und Malz verloren. Das hast Du ja schon ganz richtig erkannt.
    Wie wäre es mal, wenn Du Dich an die Börse begibst, da tanzen noch ganz viele um das goldene Kalb. Da die ja schon immer zittern vor dem Verlust ihres Besitzes.

  20. rotegräfin,
    Weil Dein Inneres mal zu Recht hervorkommt, darum will ich Dir noch einmal antworten:
    Gut ist nur Gott,der sich allen Menschen zu erkennen gib, die durch die Höllenfahrt der Selbsterkenntnis,
    zu der Himmelfahrt der Gotteserkenntnis gekommen sind.
    Mein Verlust ist nicht Haus und Hof, das ich bis 1972
    in Niedersachsen hatte, sondern ich gab es freudig hin und verkaufte alles, um in Christus erfunden zu werden, gleich wie Apostel Paulus den Philipper schrieb,
    von seiner irdischen theologischen Ausbildung und es als KOT bezeichnete, um in Christus erfunden zu werden.
    Folge auch Du dem, und Du wirst den lebendigen und allezeit gegenwärtigen Christus erfahren als den,
    „kostbarsten Schatz dieser Erde“ und
    als die „seltene und auch kostbarste Perle dieser Erde, die der suchende Mensch Gottes und seiner Wahrheit, finden kann so er alles aufgibt und Christus nachfolgt.
    Ich wünsche Dir und das, vom ganzen Herzen, die
    innere Verbindung, Vereinigung und Gemeinschaft Gottes und seinem Christus, das Du nur auf dem Wege empfangen kannst, wenn Du neben Christus keine andere Götter und Mittler anerkennst und,
    Christus allein, zur Mitte Deines täglichen Lebens machst, auch wenn Du deine irdischen Verpflichungen
    nachgehen musst, was ich auch vo n1962 bis heute noch ausübe zum Wohl des Menschen und unserer Gesellschaft.
    Bleib so in dem Herrn Christus, dann haben wir beide uns immer etwas zu sagen. Peter S.

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