Was bin ich (noch) wert? – Oft fühle ich mich so wertlos … Höchste Zeit einmal über ihre Würde nachzudenken und sie wiederzuentdecken.
Gott hat uns nach seinem Ebenbild geschaffen. Wir haben also sein Wesen in uns. Seine Fingerabdrücke sind in uns sichtbar. Dies verleiht uns Würde, eine würdevolle Abstammung. Werden Sie zu dem, der sie eigentlich sind.
„Würde“ ist sprachgeschichtlich verwandt mit dem Wort „Wert“ und bezeichnete die Ehre , den Rang, das Verdienst oder das Ansehen einer Person.Laut Lexikon „Brockhaus“ ist Würde „die einem Menschen dank seines inneren Wertes zukommende Bedeutung“.
Denken sie doch einmal über die ihnen verliehene Würde nach! Schließen sie dabei die Augen und gehen sie innerlich den folgenden Fragen nach:
1. In welchen Situationen haben sie ihren inneren Wert gespürt? Welche Gefühle hatten sie dabei?
2. Welche Würde wünschen sie sich noch zusätzlich? Wo haben sie sich würdelos gefühlt? Was waren das für Gefühle?
3. Vergegenwärtigen Sie sich drei Bibelverse, die über ihre Würde sprechen, die ihnen von Gott verliehen wurde? Welche Gefühle entstehen, wenn Sie innerlich diesen Worten lauschen?
4. Gibt es ein innerliches Bild, das sie mit der ihnen verliehenen Würde verbinden?
5. Gehen Sie im Gebet zu Gott, um verletzte Würde von ihm heilen zu lassen. Vertrauen Sie ihm, dass er weiss, wie das für ihr Leben aussehen kann.
Ein schönes inneres Bild finde ich, ausgehend von der biblischen Aussage, dass wir nach unserer Wiedergeburt zu einem Tempel des Heiligen Geistes werden können, das folgende Bild:
„In einem schönen, hellen Kirchengebäude in mir (oder in mir als Tempel), schallt tief und sonor immer wieder das Wort „Würde“ durch den weiten Raum und die Wände vibrieren sanft durch den Ton der Worte.
Da auch der Heilige Geist anwesend ist, dessen Aufgabe es unter anderem ist, Jesus zu offenbaren, hört man seine leise geflüsterten Worte, schön passend zu den Worten oben, wie als zweite Stimme in einem Chorus: „Würdig, würdig ist das Lamm Gottes“
Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob (Offenbarung 5,12).
Das Lamm Gottes ist ein Bild für Jesus, der stellvertretend für unsere Schulden als Opferlamm bezahlt hat. Nach Römer 8 gibt es für Menschen, die dieses Opfer annehmen, kein Verdammnis- und Schamgefühl mehr, sondern vielmehr wird durch dieses Opfer eine neue Würde und eine neue Lebensperspektive verliehen. Die verlorene Würde durch die Sünde Adams und das damit verbundene urmenschlische Schamgefühl aus 1. Mose 3, wird weggenommen. In Jesus werden wir zu einem neuen, zweiten und besseren Adam. Dies ist der Kern der Wiedergeburt nach dem Römerbrief. Nicht mehr versklavt unter Sünde und Unzulänglichkeit, sondern verdammnisfrei. Das ist Würde.
Gerne können Sie ihre gemalten „inneren Bilder“ an uns senden: info@theologisch.com
Wenn Sie anfangen, ihren eigenen Wert zu erleben, dann werden sie erleben, dass sie es genießen können, ein MEHR-WERT für andere zu sein.
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Bild: 110stefan, pixelio.de



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