Für die Firma beten?

firmengebet.jpgWir tun es. Viele andere tun es auch. Beten für die Firma. Für die Chefs, die Mitarbeiter, für Kollegen und Untergebene.

Ein – wie ich finde – wichtiges Gegengewicht zum täglichen Stress, zur Überforderung, zur rein wirtschaftlichen Existenzberechtigung von Firmen.

Was es hilft, ob es nützt? Lesen Sie, was die Bildzeitung berichtet…

Foto: privat


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Kommentare

6 Kommentare zu „Für die Firma beten?“

  1. Hmmmm, von der Bild halt ich zwar nicht allzu viel, aber das hier ist ja ganz interessant.

  2. eigentlich eine ziemlich gute Intitiative 😉 Hatte mich anfänglich davon abschrecken lassen, weil BILD davon berichtet hat 😉

  3. ich finds etwas problematisch:
    wofür betet man da denn genau?
    wenn die für sich selbst beten ok, aber was bedeutet das „für die firma“?

    ein freier und aufgeklärter markt hätte die folge das eben die unternehmung am meisten unterstützung bekommt, die die als am wichtigsten angesehen wird
    davon sind wir ziemlich weit entfernt, und zwar weil bildung luxus ist und der markt durch staat, chefs und werbung korrumpiert wird..
    aber das betrifft ja alle und nicht nur die ‚eigene‘ firma

    wenn man dafür betet das es ‚der firma‘ besser geht, wünscht man sich dann das es anderen unternehmen schlechter geht?
    oder bittet man darum das die kunden mehr dinge kaufen die sich nicht brauchen?

    hat etwas den bitteren beigeschmack wie wenn man in einem krieg für das ‚eigene‘ land beten würde, als ob es in dem anderen land nicht auch menschen gäbe..

    am besten währe es doch wenn religiöse menschen dafür beten und sich dafür einsetzen, das es eben allen gut geht
    das man dabei eher an sich und sein umfeld als an fremde denkt ist verständlich, aber es in so abstrakte formen einzuengen ist eben das was ich bedenklich finde

    zumal firmen die keine genossenschaften sind eher totalitär organisiert sind, was ich sowieso nicht gutheißen kann

    und beten für den chef? das erinner mich stark hieran:
    http://gruengraurot.wordpress.com/2007/10/10/kirche-und-macht

    grünes licht,
    marti

  4. @marti
    hi, danke für dein feedback – kann ich gut nachvollziehen.
    ich finde es auch problematisch, für etwas oder jemanden zu beten im gegensatz zu etwas oder jemanden, der dadurch nachteile hätte.
    konkret: ich selber besuche regelmässig einen gebetskreis in einer grossen firma. im gegensatz zu dem bericht in der bildzeitung, in der die leute in dieser gemeinsamen gebetszeit (hauptsächlich?) für sich beten, haben wir als hauptinhalt die geschäftsführung. da geht es um weisheit für ihre arbeit, dass sie nicht nur gewinnorientiert arbeiten, dass unter den geschäftsfüherern kein (allzugrosser) konkurrenzdruck herrscht, dass die firma ihrer sozialen verantwortung nachkommt, dass lieferanten und fremde dienstleister nicht unnötig preislich gedrückt werden, dass die einzelnen leute auch nicht nur in der arbeit versinken, sondern merken, dass sie eine unsterbliche seele haben, dass arbeit nicht alles im leben ist, dass wir christen eine positive auswirkung in der harten geschäftswelt weitergeben können usw.
    natürlich beten wir auch füreinander, wenn wir merken, dass jemand krank ist, probleme in der familie hat oder sonstige sorgen mit uns anderen teilt.
    das tolle ist: durch das gemeinsame ziel und den gemeinsamen gott treffen sich menschen aus unterschiedlichen arbeitsbereichen, herkommen und auch kirchlichen heimaten, die sich vielleicht sonst nie begegnet wären.
    aus eigenem erleben kann ich diese treffen als sehr bereichernd empfehlen…
    und es gibt veränderungen.
    liebe grüsse,
    andy

  5. hi andy

    hm ok, von dir beschrieben ist das gleich ein ganzes stück sympatischer als von der blödzeitung..
    und das es einem kraft gibt ist sicher erstmal eine gute sache

    woran ich dabei auch denke ist wie der pfarrer in der hierigen kirchgemeinde auch gebete für „mehr arbeitsplätze“
    das ist sicher etwas was viele wirklich wünschen, aber mir wiederstrebt es sehr, weil „arbeit“ fast immer etwas autoritäres bedeutet (es gibt bemerkenswerte ausnahmen, aber das ist zumeist wohl nicht das was staatliche interventionen bezwecken..)

    und das ist halt auch eine unangenehme situation, weil ich den ja pfarrer nicht einfach unterbrechen, und eine diskussion anregen kann
    es ist ja auch nicht so das ich einem einzelnen in seine gebete reinreden wöllte aber wenn das in einem so großen kollektiv passiert aber nur einer spricht ist das unheimlich..

    grüße,
    marti

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