Sind wir „sündfrei“?

lucias_fe.jpgVon Danilo Wilkens. Immer wieder kommt es in christlichen Verkündigungen vor, dass gesagt wird: „Jesus ist für all unsere Sünden gestorben.“Ist das so? Brauchen wir keine Angst mehr haben, Sünden zu begehen? Können wir alles machen, was wir wollen, da wir ja durch Jesus gerettet sind?

Jesus steht für uns vor Gott und will unser Anwalt sein. Tatsache oder nicht?

Ja! Jesus ist für unsere Sünden gestorben. Er starb für uns am Kreuz, damit wir vor Gott bestehen können. Aber ist das ein „Freifahrtsschein“ für alles, was wir machen? Auf keinen Fall, denn Jesus ist für die Sünde, also für die Verfehlungen, die wir Menschen machen, gestorben, aber solange wir noch auf dieser Welt leben und Jesus noch nicht zurück gekehrt ist, um die Welt ein letztes Mal zu retten, haben wir das Problem, dass wir zwar frei sind, aber auch nicht wirklich. Denn wir müssen täglich mit den Verfehlungen, die wir an uns und an unseren Mitmenschen begehen, leben und zurecht kommen. Aber Gott lässt uns damit nicht allein, denn wir haben die Möglichkeit, mit all den kleinen Sünden zu ihm zu kommen und um Vergebung zu bitten. Wir können in Johannesevangelium etwas darüber lesen. In Johannes 13 Vers 10 steht: Wer einmal gewaschen ist, bedarf es nicht mehr (also wer den Worten Jesus glaubt und Jesus als seinen Erlöser angenommen hat, der ist frei von der Erbsünde der Welt), aber die Füße müssen dennoch täglich gewaschen werden (die Sünde hat nicht mehr die Macht über uns, aber wir begehen sie dennoch und deswegen ist es wichtig, dass wir und uns einander vergeben vor Gott). Fangen wir an Füße zu waschen !!!!


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Kommentare

16 Kommentare zu „Sind wir „sündfrei“?“

  1. Ganz gut geschrieben, danke 😉

  2. Avatar von mummer

    Guter Text. Eben der Punkt: Wer Jesus folgt, macht den ganzen Mist nicht, den diejenigen machen, die meinen, einen Freifahrtschein zu haben.

  3. @ mummer:
    Ist es aber nicht manchmal so, dass wir Christen auch denken wir können uns so einiges erlauben, weil wir ja „frei“ sind? Ich glaube das ist nicht nur ein Problem der Welt, sondern auch der Christenwelt.

  4. Avatar von Bloggerhedge
    Bloggerhedge

    da gibt es einen ganz anderen Ansatz

    http://www.reich-gottes-jetzt.de

  5. Avatar von Bloggerhedge
    Bloggerhedge

    @ Reply 4
    http://www.epv.de/node/3405

  6. Ich denke, wir müssen in der heutigen Zeit auch ein wenig darüber nachdenken: „Was ist Sünde überhaupt?“

    Nicht wenige Menschen negieren überhaupt die Möglichkeit, zu sündigen.

    Auf der anderen Seite machen wir uns ein schlechtes Gewissen wegen Kleinigkeiten („Ich habe schon wieder gegen meinen Diätplan gesündigt“).

    Was ist Sünde eigentlich? Sünde ist immer auch etwas zwischen Gott und mir, nicht nur zwischen meinen Mitmenschen und mir oder zwischen mir und mir.

    Aber wenn ich die Existenz Gottes nicht anerkenne, entfällt automatisch die Möglichkeit zur Sünde, dann ist alles Schlechte auf der Welt nichts anderes als „ein Ablauf, gegen den wir eh‘ nichts unternehmen können“, eben „Schicksal“.

    Aber wenn wir akzeptieren, dass wir freie Entscheidungskraft haben, dass uns Gott aus der Knechtschaft des Schicksals herausgenommen hat, dann existiert auch die Möglichkeit zur Sünde.

    Wie kommt man nun aus der Sünde wieder heraus? Jesus zeigt uns im Gleichnis vom verlorenen Sohn sehr gut, wie das vor sich geht. Dazu gehört die Umkehr, die Reue. Zuerst einmal muss man selber einsehen, dass man gesündigt hat, man muss den Willen aufbringen, wieder einmal umzukehren und sich Jesus wieder anzuschließen.

    Aber wenn man einmal eingesehen hat, „dass es so nicht weitergeht“, dann möchte man nicht nur gegenüber Gott, sondern auch gegenüber der Gemeinschaft (gegen die sich die Sünde ja auch gerichtet hat), bekennen und zeigen, dass man – wieder einmal – umkehrt.

    So gehört zur Vergebung der Sünden nicht nur das Kreuzesopfer Christi, sondern auch ein Anteil, den man selber beiträgt, und wenn’s nur ist, dass man mal wieder seinen A…. hebt und zur Beichte geht.

  7. Avatar von Bloggerhedge
    Bloggerhedge

    Wie bitte? Wer Jesus hat, nmacht den ganzen Mist nicht??

    WER war ich denn in diesem Verein??? Ein Aschenblödel für Gott. Eine weibliche Dienstressource, ein Gefälligkeitsobjekt…für über Leichen gehende Geisteskranke!
    Zu diesem chrisltichen Glauben und seinen verlogenen Vertretern zieht mich schln lange NICHTS mehr hin!

    http://www.sonntagsblatt.de/artikel/1998/15/15-s1.htm

    http://www.deschner.info/index.htm?/de/person/film/01.htm

  8. @Bloggerhedge

    auf welchen Artikel beziehst du dich, doch nicht auf den Hauptartikel, oder? Denn wir als Christen machen den gleichen Scheiß, weil viele nicht begreifen was der Tod von Jesus für eine Bedeutung hatte und hat. Wir sind oftmals nicht besser als Menschen die ohne Jesus leben.
    Nur wer die wahre Bedutung von dem Tod am Kreuz verstanden hat, der hat einen (Jesus) wo er seine Lasten abgeben kann.

  9. Avatar von mummer

    @3: Gebe Dir da vollkommen recht.
    Der richtige Weg unterscheidet sich vom falschen Weg daß der falsche Weg allzeit bequem ist…

  10. @ 9 mummer:

    Was meinst Du mit „bequem“? Welche Bequemlichkeit ist da gemeint? Die Bequemlichkeit, sich am Samstag/Sonntag auszuruhen, anstatt in einem fort zu schaffen?

    Oder ist es von Grund auf schlecht, sich die Kräfte der Natur zunutze zu machen, um z.B. nicht mit dem Fahrrad zu fahren, sondern das Auto zu benutzen?

    Oder ist es schlecht, zu Bloggen, anstatt sich zu treffen und Aug in Aug zu diskutieren?

    Ich will damit nur zum Ausdruck bringen, dass die Bequemlichkeit alleine vielleicht noch kein Kriterium ist.

    Viel eher schon eine geistige Bequemlichkeit, wo man nichts dazulernt, nicht auf andere, fremde Menschen zugeht, sondern immer einfach „recht hat“, nie an sich selbst zweifelt, nie einen Fehler begeht und einfach vorbildlich ist, wie der Pharisäer im Gleichnis, der sagt: „Danke, dass ich nicht so bin wie jener dort“.

  11. Avatar von mummer

    Geistige Bequemlichkeit hauptsächlich. Selbstüberwindung, die man manchmal kaum aufwenden kann. Kann gehen von Schuldeingeständnis bis hin zu Hilfbereitschaft, Gastfreundschaft usw. wenn man eigentlich keinen Bock darauf hat… . Das ist bequem. Auf dem Sofa sitzen statt aus dem Keller Mineralwasser zu holen ist eigentlich kein Vergehen.
    Übrigens, Bloggen und Foren erfordern eher Überwindung meinerseits, da mich manche Leute ungeheuer nerven… .

  12. Avatar von Bloggerhedge
    Bloggerhedge

    ALLES SÜNDE – zwischen Aberglaube und Hightech

    http://www.chrismon.de/2151.php

  13. Avatar von norbert wagner
    norbert wagner

    >>aber solange wir noch auf dieser Welt leben ….. haben wir das Problem, dass wir zwar frei sind, aber auch nicht wirklich. Denn wir müssen täglich mit den Verfehlungen, die wir an uns und an unseren Mitmenschen begehen, leben und zurecht kommen (Zitat)<<
    Das Hauptproblem ist wirklich das, dass die meisten gar nicht mehr wissen, was überhaupt unsere Sünde ist. Dabei steht es aber ziemlich deutlich in Gottes Wort geschrieben.
    ,, …. durch Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde. ………………………………………………………. (Römer 3,20)“
    ,, … er hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit ……… (Tit. 2,14)“
    ,,Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. (1.Joh 3,4)“
    Hier haben wir ein Thema, von dem die meisten Christen heute nichts mehr wissen wollen, nämlich das Thema ,,Zehn Gebote“. Unsere Sünden sind unsere Übertretung der zehn Gebote Gottes. Durch sie bekommen wir Erkenntnis der Sünde. An dieser Stelle wird aber gerne gesagt, dass wir die Gebote nicht halten können. Dem stimme ich auch vollkommen zu. Jeder ist Sünder, es gibt keinen ohne Sünde. Wir sind alle schuldig.
    ,,Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut,
    da ist auch nicht einer. … (Römer 3,12)“
    Ein Mörder ist und bleibt ein Mörder, auch wenn er jetzt erkannt haben sollte, daß er einen schweren Fehler begangen hat, und er von nun an das Gebot: ,,Du sollst nicht töten“ halten will.
    Es nützt ihm absolut nichts, jetzt das Gebot zu befolgen. Seine Tat verdient einzig Strafe, und die einzige Strafe für Sünde ist der Tod (Römer 6,23).
    Da wir nun alle, ohne Ausnahme Sünder sind, somit sind wir auch nicht dazu in der Lage, die Gebote zu halten. Jeder Versuch dorthin ist zwecklos. Die Gebote geben uns zwar die Kenntnis, aber sie können uns nicht von der Sünde reinigen. Doch aus der Kenntnis heraus können wir vor GOTT Buße tun.
    Die Buße ist der erste Schritt zur Vergebung, denn dafür sandte GOTT uns seinen uns eingeborenen Sohn, damit dieser unsere Sünden auf sich nimmt und für uns sein Leben gibt. Allein, indem wir nun, nicht an den Gott, son-dern an den Erlöser Jesus Christus glauben, sind uns alle unsere bis dahin geschehenen Sünden vergeben und restlos ausgetilgt. Wir sind allein durch unseren Glauben an Jesus Christus sündenfrei ! Wir sind heilig !
    Wir sind nicht nur ein bißchen frei, sondern wir sind absolut frei. Frei von allem, egal was bis hierher auch geschehen ist.
    ,,Ihn hat Gott hingestellt als einen Sühneort durch den Glauben an sein Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit wegen des Hingehenlassens der vorher geschehenen Sünden ………………. (Römer 3,25)“
    Und nur so haben wir überhaupt erst wieder Zutritt zu GOTT. Mit Sünde waren wir von GOTT getrennt.
    Ohne Sünde gibt es keinen Fluch und ohne Fluch auch keinen Tod. Jesus hat für uns das Gesetz erfüllt.
    Jakobus sagt: ,,Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke ?
    Kann etwa der Glaube ihn erretten ? …. (Jak 2,14)“
    Das bedeutet klar und deutlich, auf unseren Glauben müssen nun Taten bzw.Werke folgen. Es muß in uns einen Veränderung eintreten. Denn wir sind durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit wir nun Gott leben; wir sind mit Christus gekreuzigt (Gal.2,19). Jetzt folgt nämlich der Umkehrschritt, von dem die meisten Christen nichts wissen wollen. Jetzt müssen wir, es ist sogar im Namen Jesu geradezu unsere Pflicht, die Gebote halten. Allein durch Jesus Christus sind wir nämlich jetzt wieder dazu in der Lage.
    Jesus Christus hat uns frei gemacht vom Fluch des Gesetzes. Jesus hat auch für den Mörder das Gesetz erfüllt. Auch seine Strafe hat er getragen, der Mord ist mit Jesu Tod gesühnt. Der Mörder ist vor GOTT kein Mörder mehr. Auch der Mörder ist frei.
    Was aber wenn der Mörder weiter mordet ? Darf er mit Gottes Gnade weiter töten ? Darf der begnadigte Sünder immer weiter sündigen ? Jeder, der jetzt die zehn Gebote mißachtet, der tritt sowohl die Gnade Gottes, als auch das Kreuz Jesu, mit Füßen. Wollen wir nun unseren Zutritt zur Gegenwart Gottes bewahren, so sind wir geradezu verpflichtet, die Zehn Gebote zu halten. Drum sage ich es nocheinmal: Wer die Gebote nicht hält, so wie es heute leider viele Christen tun, der tritt die Gnade Gottes und auch das Kreuz Jesu, samt seiner Erlösung mit Füßen.
    ,,Jeder, der in ihm bleibt, sündigt nicht; jeder, der sündigt, hat ihn nicht gesehen noch ihn erkannt. (1.Joh.3,6)“
    Wer die Gebote nicht hält, der sündigt wieder neu gegen GOTT, und dieser hat auch keinen Zutritt zu IHM.
    ,,Jeder, der die Sünde tut, tut auch die Gesetzlosigkeit, und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. … (1.Joh.3,4)“
    Jesus Christus selbst sagte:
    ,,Wenn ihr mich liebt, so werdet ihr meine Gebote halten ………………………………………. (Johannes 14,15)“
    ,,Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater
    geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren. ……………. (Johannes 14,21)“
    ,, Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters
    gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. ………………………………………………………….. (Johannes 15,10)“
    ,,Denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem strauchelt, ist aller Gebote schuldig geworden (Jak.2,10)“
    ,,Und hieran erkennen wir, daß wir ihn erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten. … (1.Johannes 2,3)“
    ,,Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in dem ist nicht die
    Wahrheit. ………………………………………………………………………………………………………. (1.Johannes 2,4)“
    ,, … und was immer wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm
    Wohlgefällige tun. …………………………………………………………………………………………… (1.Johannes 3,22)“
    ,,Dies ist die Liebe Gottes, daß wir seine Gebote halten, und seine Gebote sind nicht schwer. (1.Joh. 5,3)“
    Eins muß ich dazu noch sagen:
    GOTT kennt keinen kleinen oder großen Kathechismus. Für GOTT gibt es nur ein Gesetz, das Gesetz des Mose vom Berg Sinai: 2.Mose 20,2-17 oder 5.Mose 5,6-21
    Jesus Christus sagte:
    ,,Bis Himmel und Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis
    alles geschehen ist. Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Ge-ringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel.
    Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft,
    so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen. ………. (Matt.5,18-20)“

  14. @norbert wagner

    Jesu Worte sind klar und deutlich. Das Gesetz wird nicht vergehen.

    Aber er warnt uns auch, andere Leute zu verurteilen. Er spricht zum Beispiel vom Unkraut, welches gemeinsam mit dem Korn aufwächst und erst zur Zeit der Ernte getrennt wird.

    So können wir, im staatlichen Gesetz, einen Richter beauftragen, festzustellen, ob jemand ein Vergehen begangen hat oder nicht.

    Ob jemand allerdings eine persönliche Sünde begangen hat oder nicht, weiss nur er selbst und Gott, weil wir in das Gewissen eines Menschen nicht hineinschauen können.

    Ein Beispiel aus dem Religionsunterricht:
    Ein Jäger sitzt im Anstand und möchte einen Hirschen erlegen. Es raschelt im Gebüsch. Er ist sich 100%ig sicher, dass es ein Hirsch ist, denkt in diesem Moment an nichts anderes, schiesst und aus dem Gebüsch fällt ein Mensch, tödlich getroffen. Er wird wegen fahrlässiger Tötung doch verurteilt werden. Hat er eine Sünde vor Gott begangen? Nein.

    Andere Version. Es raschelt, im Gebüsch. Er denkt sich: „hoffentlich ist das jetzt ein Hirsch. Na egal, ich schiesse, das Risiko geh‘ ich ein“. Er schiesst, aus dem Gebüsch fällt ein Hirsch. Wird er verurteilt werden? Nein. Hat er vor Gott eine Sünde begangen? Selbstverständlich.

    Ausserdem hat Jesus neue Standards gesetzt im Umgang mit Sündern.

    Jesus hat die Sünde gehasst (und dagegen gepredigt), aber die Sünder geliebt und ihnen bei ihrer Umkehr geholfen.

    Er hat die Freiheit respektiert.

    meint
    Christoph

  15. Avatar von norbert wagner
    norbert wagner

    erstersein
    Wo habe ich jemanden verurteilt ?
    >> Ob jemand allerdings eine persönliche Sünde begangen hat oder nicht, weiss nur er selbst und Gott (Zitat) <> Jesus hat die Sünde gehasst … aber die Sünder geliebt und ihnen bei ihrer Umkehr geholfen. (Zitat <<
    Ja, er hasst die Sünde. Es ist aber falsch, zu sagen, er liebe die Sünder. Nein, er hasst die Sünder. Er liebt aber die Sünder, die sich als Sünder erkannt haben und sich darum im Glauben an seine Erlösung von der Sünde abwenden und Buße tun. Nicht einmal der Glaube allein reicht hierzu. Das Wort Gottes ist hier sehr konsequent. GOTT verlangt in Jesus Christus die ratikale Umkehr vom gesamten alten sündigen Leben. Die Umkehr von der Übertretung zum Halten seiner Gebote. Das sind die Sünder, die GOTT liebt. Alle anderen Sünder sind vor GOTT heute schon tot.

  16. Avatar von norbert wagner
    norbert wagner

    Nicht ich werfe den Menschen Sünde vor, sondern das Wort Gottes. Die Bibel sagt: ,,Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer. ….. (Römer 3,12)“
    Und wenn es heißt, alle, dann sind es auch alle. Dann gibt es keine Ausnahme. Wir sind alle vor GOTT schuldig. Wir verdienen alle nichts anderes, als den Tod. Alles Leid, alle Krankheit, jeder Sterbende, jede Not, jedes Elend in dieser Welt sind dafür ein deutliches Bild. Manche wollen GOTT dafür die Schuld geben, doch nicht GOTT, sondern allein der Mensch selbst ist der wahre Schuldige, da er ausnahmslos gegen Gottes Gebote verstoßen hat.
    Nimm die Bibel und lies die zehn Gebote Gottes (2.Mose 20,2-17 bzw 5.Mose 5,6-21). Sünde vor GOTT hat nichts mit einer weltlichen Gesetzesübertretung zutun. Auch wenn ich als Beispiel einen Mörder gebraucht habe, der zufällig auch vor dem weltlichen Gericht ,,Sünder“ ist. Doch wie ist es zB. mit dem neunten Gebot: ,,Du sollst nicht falsch Zeugnis reden … “ Mit einer Lüge bin ich in der Welt noch lange kein Sünder, aber vor GOTT. Unsere Sünden sind nicht die Übertretungen der staatlichen Gesetze, sondern die Übertretung der zehn Gebote.
    Römer 6,23 sagt: ,,Der Sünde (der Sünden vor GOTT) Lohn ist der Tod.“ Es ist allein Gottes Gnade, und das Erlösungswerk von Jesus Christus, daß wir überhaupt noch leben.
    Jesus sagte: ,,Nicht die Gesunden brauchen einen Arzt, sondern die Kranken; ich bin nicht gekommen,
    Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße. … (Lukas 5,31-32)“ Dieses Wort kann man zweifach verstehen.
    Nach Römer 3,12 gibt es keinen ohne Sünde. Die Meisten wollen sich garnicht erst als Sünder erkennen. Solche meinen, sie hätten die Gnade Gottes nicht nötig, denn sie sind doch immer nur gut. Doch selbst Jesus sagte: ,,Niemand ist gut außer GOTT (Matt 19,17)“ Die Gnade gilt natürlich nur für die, die sich auch als schuldig erkennen und die auch Buße tun. Wer meint, er ist gesund bzw. gerecht und gut, der hat natürlich die Gnade Gottes nicht nötig. Und doch ist er vor GOTT schuldig ! Die zehn Gebote sagen uns dazu mehr als genug.
    Allein unser Glaube an das stellvertretende Sterben unseres Erlösers Jesus Christus kann uns hier helfen. Er ist der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch Ihn (Joh 14,6). Allein durch unseren Glauben an Ihn und seinen Opfertod sind wir vor GOTT gerettet und frei von Sünde.
    Ja, er warnt uns davor, Menschen zu verurteilen. Ich habe aber niemanden verurteilt, sondern ich stelle nur die biblischen Tatsachen dar. Verurteilen tun zB die Richter durch das staatliche Gesetz. Im gewissen Sinn haben sie ja auch recht, weil sie nur vom staatlichen oder auch menschlichen Gesetz ausgehen. Doch vor GOTT sind selbst auch die Richter schuldig, weil auch sie gegen Gottes Gesetz, den zehn Geboten, verstoßen haben. Vor GOTT ist der staatliche Sünder genauso viel, oder genauso wenig, wie sein Richter.
    In der zweiten Version ist es volle Absicht, egal was passiert. Der Jäger nimmt alles in Kauf. Da aber Mord ein Bestandteil der zehn Gebote ist, somit ist der Jägers auch schon in der ersten Version vor GOTT schuldig.

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