Hetzjagd in Mügeln: Mund aufmachen !

05-11-07-stiefel.jpgNein zu einer platten Einteilung in die „Wir“ und die „Ihr“ Gruppe. Dass ein solches Schwarz-Weiß-Denken an der Realität vorbei geht, sollte bekannt sein, zumindest aus der deutschen Geschichte. Kürzlich führte ein solches Denken aber wohl zur sog. Hetzjagd in Mügeln. Hinter dem Gedankengut, das Andersdenkende verurteilt, ausgrenzt und letztlich sogar gewaltsam drangsaliert steht aber meist eins: Angst. Die Angst um die

eigene Identität zum Beispiel: Wer bin ich denn, wenn ich mich nicht abgrenze ? Halte ich es denn überhaupt aus, dass andere Menschen andere Einstellungen haben ? Diese Angst aber gilt es zu überwinden. Oder zumindest gilt es für Außenstehende, klarzustellen, dass sie einer solchen Sichtweise nicht zustimmen. Denn Schweigen bedeutet: Zustimmen.  Hier lesen.

Lesen Sie auch: > In den Fängen der Angst.

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Kommentare

4 Kommentare zu „Hetzjagd in Mügeln: Mund aufmachen !“

  1. Avatar von mummer

    Wer scih seiner eigenen (kulturellen) Identität sicher ist hat keine Angst. Oder weniger Angst. Das geht ja bei Ihnen aus dem Post auch hervor. Ich beobachte generell in der heutigen Welt ein riesiges Problem der Abgrenzung: gesellschaftliche Isolation einerseits, andererseits aber mangelnde innere, psychische Abgrenzung. Beruht auf Unischerheit im Umgang mit anderen Menschen würde ich meinen, wahrscheinllich weil viele aufgrund genannter Isolation den Umgang (jenseits des Internet) nicht mehr gewohnt sind. Kanalisiert sich dann in Gewalt, Hetze, Angstzuständen oder Depression.

  2. Avatar von lowlevel
    lowlevel

    Gutes Überblicksposting zu Mügeln:

    http://www.classless.org/2007/08/20/der-kleine-volksaufstand-von-mugeln/

  3. […] der Autoren im Team des theolounge-Weblogs vermutet “die Angst um die eigene Identität” als Basis für solch menschenverachtende Taten rechter Gewalttäter wie in Mügeln. Ich denke, er […]

  4. […] 24th, 2007 by oekumenisch In Ergänzung zu dem Beitrag über Mügeln noch ein Hinweis und ein Link zu einem beklemmenden Beitrag, der heute Mittag in Deutschland-Radio […]

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