
Es ist eine absurde Verkehrung christlicher Werte, wenn sogenannte Christen von anderen verlangen, Leid zu ertragen, während sie selbst bequem in Sicherheit sitzen. Diese Form von „Frömmigkeit“ ist nichts weiter als kaltherzige Heuchelei.
Sie predigen den Opfern des russischen Angriffskrieges scheinheilig Feindesliebe, weigern sich aber gleichzeitig, ihre Pflicht zur Nächstenliebe den Opfern gegenüber zu erfüllen. Ihr eigener Glaube verpflichtet sie zur tätigen Hilfe, doch sie entscheiden sich stattdessen dafür, Opfer moralisch unter Druck zu setzen, statt ihnen beizustehen.
Wer anderen das Kreuz aufbürdet, das er selbst niemals zu tragen bereit wäre, hat von der Botschaft Jesu nichts verstanden. Solche „Christen“ verraten die Grundwerte ihres eigenen Glaubens.



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