
Die Glaskuppel des Berliner Reichstags wurde von dem britischen Architekten Norman Foster entworfen. Sie wurde nach der Wiedervereinigung gebaut, um das alte Gebäude zu erneuern und als neuen Sitz für den Deutschen Bundestag nutzbar zu machen. Das viele Glas steht für politische Offenheit, da die Menschen von oben den Abgeordneten direkt bei der Arbeit zusehen können. Gleichzeitig lenkt ein großer Trichter mit Spiegeln in der Mitte viel Tageslicht in den Saal und spart so Energie. Dass Besucher ganz oben über den Köpfen der Politiker laufen, soll zeigen, dass das Volk der eigentliche Bestimmer im Staat ist. Damit ist das Bauwerk nicht nur ein nützliches Dach, sondern ein weithin sichtbares Zeichen für die Demokratie.




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