Nächsten Dienstag dürfte die Anklage gegen Donald Trump verlesen werden.
Ihm wird eine Schweigegeldzahlung an eine Prostituierte zur Last gelegt, wobei diese Schweigegeldzahlung gegen das Wahlkampfgesetz verstoßen haben könnte. Der Hauptanlagepunkt, den man vermuten würde, nämlich das Anstacheln zum Sturm auf das Kapitol und somit das Anstacheln zu einem Staatsstreich, dürfte bei dieser Verlesung der Anklage nicht Thema sein. Allerdings dürften weitere Anklagen folgen.
Donald Trump seinerseits gibt sich leutselig und ist der Meinung, nichts falsch gemacht zu haben.
Aktuell scheint es so, als ob tatsächlich auch sehr reiche und einflussreiche Personen in den USA unter dem Gesetz stehen, also so, wie es ja auch sein sollte in einem Rechtsstaat. Donald Trump wäre allerdings der erste US-Präsident, der sich vor Gericht verantworten muss.
Es bleibt und wird also spannend. Hoffen wir mal, dass die ganze Sache dann nicht eine Art Bürgerkrieg hervorruft, denn Donald Trump war ja recht gut darin, seinen Anhängern eine alternative „Wahrheit“ zu verkaufen und sie derart anzustacheln, dass es eben fast schon einen Staatsstreich gegeben hätte. Es ist allerdings außerordentlich wichtig, dass gerade ein Land wie die USA, die größte Militärmacht der Welt, weiterhin auf demokratischem und rechtsstaatlichem Fundament gegründet bleibt. Auch darum wird es implizit letztlich gehen bei der Anklage.




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