Land gegen Frieden ? Putins Vorstellungen

Land, das Russland der Ukraine geraubt hat, als Bedingung für eventuelle Friedensgespräche? Dieses geraubte Land wäre also nach Putins Vorstellung noch nicht einmal die Garantie für Frieden, sondern lediglich für Gespräche, die vielleicht Frieden bringen könnten, vielleicht aber auch nicht, man weiß es ja nicht so genau. Da die russische Führung seit mindestens einem Jahr in Bezug auf ihre Glaubwürdigkeit bei unter 0% liegt, wohl kein tragfähiges Konzept.

Aus Putins Sicht müsste sich der russische Überfall auf die Ukraine gelohnt haben, um in Friedensgespräche einzusteigen. Mehrere ukrainische Gebiete, die Russland noch nicht einmal vollständig erobert hat, die es aber prophylaktisch schon einmal als russisch deklariert hat, müssten Russland zugeschrieben werden, so wünscht sich das der russische Diktator.

Das ist natürlich ein völliger Nonsens. Wer glaubt, damit könnte Frieden einkehren, dürfte sich irren. De facto hatte man ja gedanklich schon die Krim irgendwie Russland zugeordnet, obwohl sie tatsächlich der Ukraine gehört. Das hatte Russland aber in keinster Weise davon abgehalten, vor einem Jahr den massiven Überfall gegen die gesamte Ukraine zu beginnen. Land gegen Frieden, diese Gleichung ist mit Russland nicht aufgegangen und dürfte mit Russland aus diesen Gründen deshalb nicht aufgehen.

Und wie gesagt, sogenannte Friedensgespräche bedeuten natürlich in keinster Weise, dass Putin bzw Russland danach tatsächlich den Frieden brächte, überhaupt nicht. Russland nähme solche Gespräche wahrscheinlich einfach als Verschnaufpause, um sein Militär neu zu organisieren und dann wieder zuzuschlagen.

Wenn Putin Frieden wollte, wäre die Lösung denkbar einfach: Er zieht einfach sein russisches Militär aus der Ukraine ab. Frieden. Sofort.

Das tut er nicht, Frieden will er nicht.

Russland nennt erneut Bedingungen für Friedensgespräche

Das Erreichen seiner Kriegsziele hat für Russland Vorrang vor möglichen Friedensgesprächen. Das hat Präsidialamtssprecher Dmitri Peskow klargestellt.

Vor möglichen Verhandlungen müsse die Ukraine die Annexion der Gebiete Donezk, Luhansk, Saporischschja und Cherson an Russland anerkennen, sagte Peskow. Dies lehnt die Ukraine ab. 

Quelle ZEIT ONLINE

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