Die CSU beispielsweise vertritt die Sicht, dass ein großes Raubtier wie der Wolf in einem Land, in dem Nutztierhaltung in größerem Ausmaß betrieben wird, wie in Deutschland, nichts zu suchen hat.
Dummerweise hat sich die radikale AFD hier auch eingeklinkt und vertritt eine ähnliche These. Drum kann man leicht politisch einem Lager zugeordnet werden, wenn man den Wolf hier nicht allzu gerne haben möchte, in das man überhaupt nicht gehören will.
Lassen wir also diese AFD mal hinter uns und wenden uns lieber der CSU zu.
Es gab ja einige Dinge, die man im Umkreis der CSU in den letzten Monaten kritisch gesehen hatte, aber beim Thema Wolf könnten ihr einige sicher zustimmen.
Dabei ist vielleicht gar nicht so sehr das Problem, dass viele Nutztiere von Wölfen gerissen werden, sondern dass irgendwann auch Menschen zu Schaden kommen könnten, vielleicht Kinder.
Ich weiß, die Grünen und andere sehen es anders und es ist ja einerseits auch schön, wenn der Wolf sich hier wohlfühlt, weil er ja irgendwann mal hier gelebt hat, in grauer Vorzeit. Früher lebten allerdings auch teilweise andere Völkergruppen in Deutschland, die sich hier aber nicht mehr wohlfühlen dürfen, weil die deutschen Grenzen dicht sind. Insofern ist die Argumentationslinie doch etwas ambivalent.
Nicht ganz wenige Teile Deutschlands sind in der Tat recht dicht bevölkert und dort würde man wohl nicht unbedingt auf einen Wolf treffen wollen. Mal sehen, in welche Richtung sich die Politik dann letztlich bewegen wird.



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