Einige Parteien sind gegen den Wolf in Deutschland

Die CSU beispielsweise vertritt die Sicht, dass ein großes Raubtier wie der Wolf in einem Land, in dem Nutztierhaltung in größerem Ausmaß betrieben wird, wie in Deutschland, nichts zu suchen hat.

Dummerweise hat sich die radikale AFD hier auch eingeklinkt und vertritt eine ähnliche These. Drum kann man leicht politisch einem Lager zugeordnet werden, wenn man den Wolf hier nicht allzu gerne haben möchte, in das man überhaupt nicht gehören will.

Lassen wir also diese AFD mal hinter uns und wenden uns lieber der CSU zu.

Es gab ja einige Dinge, die man im Umkreis der CSU in den letzten Monaten kritisch gesehen hatte, aber beim Thema Wolf könnten ihr einige sicher zustimmen.

Dabei ist vielleicht gar nicht so sehr das Problem, dass viele Nutztiere von Wölfen gerissen werden, sondern dass irgendwann auch Menschen zu Schaden kommen könnten, vielleicht Kinder.

Ich weiß, die Grünen und andere sehen es anders und es ist ja einerseits auch schön, wenn der Wolf sich hier wohlfühlt, weil er ja irgendwann mal hier gelebt hat, in grauer Vorzeit. Früher lebten allerdings auch teilweise andere Völkergruppen in Deutschland, die sich hier aber nicht mehr wohlfühlen dürfen, weil die deutschen Grenzen dicht sind. Insofern ist die Argumentationslinie doch etwas ambivalent.

Nicht ganz wenige Teile Deutschlands sind in der Tat recht dicht bevölkert und dort würde man wohl nicht unbedingt auf einen Wolf treffen wollen. Mal sehen, in welche Richtung sich die Politik dann letztlich bewegen wird.


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Kommentare

4 Kommentare zu „Einige Parteien sind gegen den Wolf in Deutschland“

  1. Völlig unreflektiert: Wolf 🐺 = 👍!

  2. Der Wolf ist weder einfach nur gut, noch einfach nur schlecht. Muss man differenzierter betrachten.

  3. Du hast recht. Steht jedoch am Ende der Betrachtung nicht eine Entscheidung? Ja oder nein? Hier oder dort, da nicht und hier mit Einschränkungen? Mir liegen nicht alle Fakten vor, daher kann ich nicht urteilen, sondern gebe ein Gefühl preis. Mehr nicht, weniger auch nicht. Hätte ich ein Kind, das von einem Wolf (oder Tier) angegriffen wurde, ändert sich vielleicht die Gefühlslage. Möglicherweise.
    Wie die Eltern eines Kindes, das von einem Auto erfasst wurde. Obwohl der Vergleich hinkt, denn ein Auto brauchen manche, fragt man sie, einen Wolf vielleicht niemand…..
    Freundliche Grüße vom Mittelrhein, Olaf

  4. Der Wolf ist natürlich erstmal gut für die Bedienung archetypischer Ängste. Wolfsliebhaber meinen, er könne mit dem Menschen ganz gut zusammenleben, weil er ja in der Regel scheu sei. Nutztierhalter finden, dass er zuviele Nutztiere reißt. Und Eltern machen sich Sorgen.
    Schwierig, wie man damit korrekt umgehen soll. Naja, schauen wir mal, wie es so weitergeht.

    Schöne Grüße aus München

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