Burkhard Conrad. Sören Kierkegaard hatte ein zwiespältiges Verhältnis zur Öffentlichkeit. Wenn Kierkegaard, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum zweihundersten Mal jährt, als Autor und Publizist auch dauernd in der dänischen Öffentlichkeit seiner Zeit präsent war, so war er doch alles andere als ein Freund dieser Öffentlichkeit.
Über viele Jahre stand er mit verschiedenen Personen des öffentlichen Lebens in Kopenhagen und mit Presseorganen wie dem “Korsar” auf dem Kriegsfuß. Der Kritik an seiner Person und seinen Anliegen entgegnete Kierkegaard aber nicht durch einen Rückzug aus dem öffentlichen Leben. Vielmehr setzte er mit immer neuen Publikationen, einschließlich der Pamphletreihe “Der Augenblick”, Kontrapunkte zu der von ihm empfundenen degenerierten öffentlichen Meinung.
Kierkegaards Zwiespältigkeit in Bezug auf die Öffentlichkeit läßt sich an verschiedenen Punkten festmachen. Fast schon ironisch wirkt…>mehr.
foto: RainerSturm / pixelio.de



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