Nun, wenn Sie mich fragen: diese Vorstellungen gab es schon immer. Bereits die ersten Christen erwarteten Jesus direkt zu ihren Lebzeiten zurück. Aber die Sache verzögerte sich, man nennt das in theologischen Kreisen die sog. Parousieverzögerung.
Was nicht heißen muss, dass der Gedanke schlichtweg falsch wäre. Aber vielleicht ist er besser annehmbar, wenn man ihn so sieht: für jeden Menschen kommt Christus – will man im christlichen Sinne argumentieren – zurück, nämlich in der Stunde des eigenen Todes. Dann steht man – so die Vorstellung vieler Gläubiger – seinem Gott gewissermaßen Angesicht zu Angesicht gegenüber.
Aber von einem Weltuntergang am 21. Mai halte ich – nichts. Vermutlich ist diese „Nachricht“ in die Medien gesickert, weil man sich damit eine höhere Leserquote verspricht. Aber lesen Sie den Artikel selbst (und erhöhen brav die Leserquote) > hier.
foto: Mr. Theklan,flickr.com



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