Schwule wollen Psychotherapie-Kongress verhindern

schwulDer Lesben und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) trommelt Unterstützer für die Kampagne gegen einen Kongress der „Akademie für Psychotherapie und Seelsorge e.V.“ zusammen, den sie gern verhindern möchten. Der Kongress findet am 20. bis 24. Mai 2009 in Marburg statt.

Grund: Es treten auch Dozenten mit evangelikalem Hintergrund auf, die die Meinung vertreten, daß es für Schwule und Lesben möglich sein soll, ihre homosexuelle Identität zu ändern und wieder heterosexuell zu empfinden. Unter anderm Markus Hoffmann von der Organisation „Wüstenstrom e.V“. und Christl Ruth Vonholdt vom „Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG)“ Die genannten Organisationen bieten Beratung, Seelsorge und Therapie für homosexuell veranlagte Menschen an, die an ihrer Veranlagung leiden und gerne heterosexuell empfinden würden.

Dieser Wunsch nach „Entschwulung“, oder „Umpolung“, wie es der LSVD und andere bezeichnen, ist denjenigen Schwulen, die das weder für sich möchten noch überhaupt für möglich halten, offenbar ein gewaltiger Dorn im Auge.

Schwul bleibt schwul und hat für immer schwul zu bleiben! ist scheinbar die Devise. Alle Versuche, von einer homosexuellen Denk- und Lebensweise in das Lager der Heteros abzuwandern sollen mit allen Mitteln verhindert werden, weil der Hilfesuchende nur Schaden nehmen würde. Jegliche therapeutische Hilfe auf solchen „Irrwegen“ sollte möglichst untersagt werden! Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

So wird der Oberbürgermeister der Stadt Marburg sowie die dortige Universität bestürmt, diese Veranstaltung zu boykottieren und sich zu distanzieren. Ein Aktionsbündnis wurde ins Leben gerufen, um politischen und medialen Druck auf die Veranstalter des Kongresses auszuüben und so die Fachtagung zu verhindern. Hier sind der DGB, DIE LINKE, und Fachschaft Katholische Theologie mit Antifa, den Grünen und Schwulenverbänden nun friedlich vereint. Ein interessantes Bündnis.

Ich frage mich nun, ob die genannten Vereinigungen ebensoviel Wind machen würden, wenn ein anderer Kongress (von anderen Veranstaltern) über Wege der Therapie und Seelsorge für Transsexuelle stattfinden würde? Darf man nur nicht „entschwult“ werden, oder ist auch die bewusste Entscheidung für ein komplett anderes Geschlecht von Übel? Sodann frage ich mich, ab wann die Schriften derartiger „Falschberater“ wie Wüstenstrom etc. öffentlich verbrannt werden und die Meinung daß es möglich sei Schwule „umzupolen“ gesetzlich verfolgt wird, so wie das Zeigen von Nazi-Symbolen?

Es gibt allerdings auch namhafte Befürworter der Meinungs-, Rede- und Wissenschaftsfreiheit, die den Kongress befürworten, selbst wenn sie die fachlichen Meinungen der Redner nicht unbedingt teilen. In Österreich hatte der geballte Protest gegen eine ähnliche Tagung, bei der ein Sprecher von „Wüstenstrom“ eingeladen war im Jahr 2007 jedenfalls Erfolg. Der Sprecher wurde rausgemobbt und das geplante Seminar wurde abgesagt.

Foto : philippe leroyer


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Kommentare

57 Kommentare zu „Schwule wollen Psychotherapie-Kongress verhindern“

  1. Avatar von harey

    Dazu fällt mir erst mal das ein:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Faschismustheorie

    Dann wird mir schlecht………

    Und dann versuche ich die Logik in der Argumentation „Homosexuelle werden in vielen Kulturen diskriminiert, also ist das auch gut so“ zu verstehen. Das einzige was mir dazu einfällt ist dass es viele „Vorstellungen“ gibt die in vielen Kulturen auftreten, z.B.: die Vorstellung Schwarze seinen Untermenscahen, die Vortstellung Juden seien Untermenschen, Genozide, die Beschneidung von Frauen, Folter, Diktatur, die Vortsellung dass Frauen hinter den Herd gehören………. man könnte da noch lange weiter machen.

    Und jetzt die rethorische Frage (ich möchte die Antwort gar nicht wissen, mir ist schon schlecht genug): findest du das auch alles gerechtfertigt? Es kommt ja schliesslich in vielen Kulturen vor……..

    Wie schon gesagt, nein, ich möchte die Antwort gar nicht hören!

    Und ich hoffe nur das Menschen wie du niemals an die Macht kommen, ich finde Demokratie nämlich gut!

  2. Ok, DIE homogene Gesellschaft gibt es natürlich nicht, sondern wird durch die Individuen definiert, welche alle sehr unterschiedliche Ziele, Vorstellungen, Erwartungen usw. haben. Innerhalb von unterschiedlichen Milieus gibt es dann auch unterschiedliche „Regeln“.
    Es gibt viele Dinge, die verboten oder gesellschaftlich geächtet sind, ohne dass die Freiheit eines Individuums unmittelbar verletzt wird. Zum Beispiel: Warum darf man in der Öffentlichkeit nicht nackt rumlaufen? Warum ist Inzest verboten?

    Ich denke, man sollte sich nicht von “DER” ominösen Gesellschaft erdrücken lassen. Es gibt eigentlich kein recht der sog. “Gesellschaft”, Schwule umzuerziehen, nur weil die “Gesellschaft” das so lieber hätte.

    Das will ich ja auch nicht.
    Ich meinte nur, dass es eine gewisse Ausgrenzung von Homosexuellen von der Mehrheitsgesellschaft vermutlich immer geben wird. Der Staat hat natürlich die Aufgabe, Minderheiten zu schützen und sollte ihnen nicht noch eins oben drauf geben.
    Aber ich denke, eine homosexuelle Partnerschaft sollte nicht mit einer Ehe gleichgesetzt werden. Das kann man aber mit diesem vereinfachten Verständnis von Freiheit nicht begründen. Als Individuum kann mir das egal sein, in was für Partnerschaften andere leben. Aber die Gesellschaft hat ein Interesse an stabilen, heterosexuellen Partnerschaften.
    Darin sehe ich auch den Kompromis zwischen Individualität und Kollektivität: Homosexualität ist erlaubt, aber die Ehe zwischen Mann und Frau wird in besonderer Form gefördert. Also ich finde es so gut, wie es jetzt ist und will auch niemand zur Umpolung zwingen oder sowas.

  3. Ja klar, jetzt werde ich als Faschist und Rassist verunglimpft. Da wird mir jetzt auch schlecht. Wo habe ich eigentlich „Autobahn“ geschrieben?

    Der Faschismus in Deutschland war eine Katastrophe, hoffen wir, dass so etwas nie wieder passiert. Die individuellen Rechte wurden da mit Füßen getreten.
    Nur meine ich, dass wir uns als Konsequenz aus diesem Trauma zu sehr dem Individualismus verschreiben und es wäre angebracht, in gemäßigten Schritten wieder mal mehr auf das zu schauen, was im Interesse der Gesellschaft liegt. Vor lauter Vergötzung des Individualismus geht uns der gesellschaftliche Zusammenhalt flöten. Und das bedauere ich sehr.

    Wenn uns da kein gemäßigtes Gegensteuern gelingt, wird irgendwann ein neuer Hitler auftreten, der uns wieder radikal in den Totalitarismus führt, was der Schlimmste von allem ist.

  4. Avatar von harey

    In einer Demokratie hört die Freiheit da auf wo die Freeiheit des andren beginnt

    Eine Demokratie kennt auch nicht das Ideal eines obskuren „Volkskörpers“ der durch Normabweichungen „beschmutzt“ wird….. solche Vortsellungen sind eher im Faschismus zu finden. Genauso die Vorstellun g das ees ein „Kollektiv“ gibt dessen Interessen ueber dem Individuum stehen, und auch die Vorstellung das das „Volk/Kollektiv“ von innen heraus durch die Anwesenheit Menschen einer gewissen Religion /Hautfarbe/sexuellen Orientierung beschädigt wird, die Vorstellung dass dieses „Volk“ durch die Auslöschung der Normabweichungen vom moralischen Verfallgerettet wird

    Und ich möchte gar nicht wissen was Philip,wer nach Philps Meinung sonst noch so alles „die Gesellschaft von innen hearsu zersetzt“

  5. Avatar von harey

    Ich habe nicht behauptet du seist ein Nazi, sondern ein Fschist, das ist ein Unterschied, falls du das nicht verstehst lies dir doch bitte die Definition durch.

    Die Vorstellung des „Volkskörpers“ der durch Normabweichungen beschmutzt wird ist ein immer wieder kehrendes Motiv oim Fschismus. Lies dir doch einfach mal die Definition durch falls du nicht weisst was Fachismus ist.

    Ich habe auch nicht behauptet du seist ein Rassist, deine Argumentation zum Thema Homosexualität hat allerdings stark fachsistoide Zuege.

  6. Betroffenheit statt Argumente ??

    „Was werdet ihr tun wenn sie Mauern aufbaun ? Zusehen, betroffen sein und wegschauen.“

  7. Oh Mensch, ich sag doch nicht, dass es einen Volkskörper gibt, der beschmutzt wird oder sowas. Wenn jemand etwas beschmutzt, dann immer sich selbst.
    Ich sage nur, dass es Normen und Regeln in einer Gesellschaft gibt, die sich nicht allein mit den Rechten des Individuums begründen lassen. Und wenn man all diese Normen abschaffen würde, dann führt das irgendwann ziemlich in die Absurdität.
    Beispiele: Verbot von Inzest oder Exhibitionismus, die gesellschaftliche Ächtung von Prostitution, Partnerschaften mit stark unterschiedlichem Alter, Seitensprünge, Polygamie, usw.

    Gemeinsamkeiten verbessern den Zusammenhalt. Und wenn jeder seine Individualität auf’s extremste auslebt, wird der Zusammenhalt geschwächt und der Egoismus nimmt zu. Gerade die Sexualität ist da ein sensibles Thema. Eine Gesellschaft, in der man in diesem Bereich völlig selbstbestimmt wäre gibt es nicht und ist meiner Meinung auch nicht erstrebenswert.

    Das ist auch nicht faschistoid, da schießt man wieder über das Ziel hinaus. Es geht nur um die Frage, in welche Richtung wir uns entwickeln sollen. Brauchen wir in unsrer aktuellen Lage noch mehr Individualismus, oder brauchen wir wieder mehr Werte, die wir als erstrebenswert ansehen und nach denen wir uns alle leiten lassen wollen?

    Ich gestehe den Homosexuellen ja ein, dass sie ihre Freiheit ausleben dürfen. Dass Homosexuelle in irgendeiner Form unterdrückt oder verfolgt werden, lehne ich natürlich ab. Nur ist es eben so, dass ich eine stabile, heterosexuelle Partnerschaft als besonders erstrebenswert betrachte, damit die Kinder wohlbehütet aufwachsen können.

  8. Anhand dieser Diskussion ist gut erkennbar, dass der militante, unsachliche Ansatz der SL Bewegung durchaus Erfolg hat.

    Mit sachlichen Argumenten ist man hier scheinbar fehl am Platz, denn die wollen gar nicht gehört werden. Dennoch wird viel Zeit und Energie von diversen klugen Leuten eingebracht, die sehr sachlich argumentieren wollen.

    Zitat:
    „Ich fühle mich von Dir durch verbale Gewalt zur “Umpolung” meines Verstandes gedrängt! Lass es sein.
    EoD. Ende der Diskussion“

    Das tritfft den Nagel wohl auf den Kopf. Durch Gebetsmühlen-artige einseitige Argumente kann man tatsächlich manipulieren. Vielleicht ist das das Ziel.

    Lassen wir uns nicht manipulieren !!

  9. […] Schwule wollen Psychotherapie-Kongress verhindern > Milk – ein warmer Film. Ein guter Film. > Liebe Deinen […]

  10. Avatar von advocatus_diaboli
    advocatus_diaboli

    niedlich…(?).

    A U S N A H M S W E I S E alles gelesen.

    (meine unmassgebliche) Bewertung folgt 😉

    Jedenfalls ist das o. g. Thema keinesfalls einfach …
    was darf, soll, muss verboten werden???

    P.s.:
    subjektiv-menschlich betrachtet:;
    einzig >Harey< ist hochengagiert & dennoch verhältnismässig sachlich!
    Hut ab, HAREY!

    Du frönst einer seltenen Kunst & ereichst da gute Werte …

    Deine Befürchtungen & Einschätzungen btr. Kirchen & "christl." Orgs teile ich 100% , naja, ich geh für gewöhnlich sogar noch wesentlich darüber hinaus.
    Kann mich natürlich auch irren…..
    Für mich kommt, nachweislich (daß ich das so sehe, Beweise für meine Ansichten & Einsichten liefere ich für gewöhnlich fast nie, sorry!) durch inzw. zig Forenbeiträge u. a. hier ,bei Theolounge, 99% des Weltelends aus & durch Kirchen & weitere affilierte (teils Geheim-)Orgs …..
    d.l.

  11. Avatar von advocatus_diaboli
    advocatus_diaboli

    Ich drück mich nicht gern…

    Ich steh viiiiieeeelll lieber ultraklar & suuuperhart Rede & Antwort, aber hohes Problembewusstsein, a ngestrebte Allgemeingültigkeit meiner Aussagen, Finanzinteressenlosigkeit der Antwort & Qualität muss auch sein.
    Wer weiss, was noch alles bedacht sin will;-)
    ….
    Ja, ich halte die Frage, ob & wie der Staat & staatliche Institutionen den Bürger vor kirchlichen Übergriffen, also z. B. Therapieangeboten…., schützen soll, für h ö c h s t delikat …….

    G r u n sätzlich bin ich für eisernste Trennung von Kirche & Staat, & das bedeutet dann wohl auch ziemliches laissez-faire auf dem freien Psychomarkt?????

    Anders:
    Man nehme den Kirchen sukzessive a l l e Verdienst- & Profilierungsmöglichkeiten im öffentlichen, sozialen Raum
    weg & führe den Laizismus nach französischem oder türkischen (Atatürk-)Modell versuchsweise hier mal, z. b. für eine Wahlpriode oder 2, ein…

    D a na c h weitere Bürgerbefragungen & basisdemokratischen Entscheidungen ..
    Zuvor müsen wahrscheinlich erstmal noch a l l e Kirchenmitglieder & -Sympatisanten aus öffentl. Ämtern entfernt werden, das wird ein Geholze & Diffamiere o h n e ende…. 2Die Revolution frisst ihre eigenen kinder“

    A l l e s leider nicht ralistiscjh, satan wird sich also weiterhin reibungsarm der Kirchen im „modernen “
    –Mittellter ist zurück!!!!—
    „S t a a t “ hie rin der BRDvD eh nur SS.-Staatssimulation, aber das ist ein geografisch begrenztes Zusatzphänbomen, oder -Problem, bedienen können, die nächste „Theokratie“ wird uns eindeutug, meine Bibel sagt das zuverläsig voraus (1.Tess. 2)) durch unsaubere Trennung von Kirche & Staat bescheert werden.
    a`la französischer Revolution…
    Noch Fdragen?
    neeeeneeeeee….
    M. E. istz also der Zug längst abgefahren, die Demokratie ist futsch, (Dämonkratie gallopiert als apocalyptischer Reiter, siehe den Baphomet auf unseren Personalausweisen!!!) der Atheist & der bibelfeste, sabbathaltende unverchippte Christ stirbt mit aus, die „Gutmenschen“ übernehmen, —Agenda 2010—-das nächste KZ wird pseudochristlich sein, dobson fordert heute schon:
    Toidesstrafe auf:
    1) Homo6ualität
    2) EHEBRUCH
    3) Lehrirrtümer

    Dieser Schwerstwixxer & Bankster-Liebling hat sowohl die Us-Army als auch die Republican Party of America weitestgehend unterwandert, seine Tausende Rundfunk- &Tv sendungen wöchentlich tun ein übriges, diesen geistig-geistlichen Extremstschmutz weiter zu verbreiten.

    DER FEIND ist längst mitten unter uns & kommt z.Zt . noch als netter, biederer Moralonkel ….
    http://www.horst-koch.de/antichrist ,
    bald aber als genialer höchstintelligenter , alle Probleme lösender & Messias-super-Christus
    666 bleibt 666, Heliokratie auch

    d.l.

    ÜP.s.:
    Zum o.g. Kongress im Ma in Marburg :
    Hat er (wie ) stattgefunden, weiss jemand da was drüber?
    Verbieten wird keinen Lösung gewesen sein, kennenlernen das (personifizierte) Elend & Leuten nachdenkliche Fragen stellen & Denkanstösse geben, mehr verlangt Gott von echten Guten da wohl garnicht …
    ‚Cool, daß das Evangelium nun schon von teils atheistischen Schwulen gegen Heliofaschisten verteidigt wird, & die Schwulen wissen das teils garnicht, daß sie für Jesus zu Felde ziehen ?! Das ich das noch erleben darf….
    …..
    Gott findet immer wieder neue Wege, er & sein Werk bleiben frisch & leistungsfähig .
    Psalm 92 lässt grüssen!
    d.l.

  12. Avatar von advocatus_diaboli
    advocatus_diaboli

    Eigenlich müste man sorgfältiger begründen, waum ich schrieb, daß m. E. nunmehr (ADhS &) Atheisten Gottes Werk befördern & voran bringen & verteidigen ….

    D a s setzt ja ein gewisses unkonventionelles Gottes-verständnis , i. e. -Bild voraus.
    genau:
    M.E. das von Gerhard Padderatz:
    Gut dargestellt in seinem Missionsbuch 2007 oder -8:
    (Adventverlag Lüneburg)
    „Gott, allmächtig, ohnmächtig, gerecht?“
    …..
    Dann erst erschliesst sich einem die unendliche Tragweite
    der m. E. unsäglichen, verdammten Theokratiedebatte,also -Bestrebungen weltweit, die ja unterschwellig immer gleich mit geführt wird, wenn man versucht, die Bibel zur Richtschnur des 6ual- Familien-/Religions(straf-)Rechts zu machen .
    #
    Das Mittellter ist zurück, Gott kann nicht mehr wählerisch sein in der Auswahl seiner Boten & Supporter, Prediger & Kämpfer
    Lieben , exakt so stark wie „seine“ Kirchenleute, tut er die (ADhS &) Schwulen & Atheisten sowieso….
    considering?
    d.l.

  13. Avatar von advocatus_diaboli
    advocatus_diaboli

    Ich postete dies eben unter: Diskriminierung, Schwulenhetze, streng wissenschaftlich , voila (Weils hier auch reinpasst) .
    advocatus_diaboli, am August 12th, 2009 um 11:20 sagte:

    E i g e n t lich macht die heutige, mderne ev. Kirche hier ja hohe Qualität & beantwortet eigentlich schonmal ne Menge drängender Fragen sehr, sehr sauber & christozentiisch….

    Ich bin 99,9999% begeistert!!!! JA, ehrlich !!!

    Unverständlich, daß das auf affilierte Randgrupen & Opion.Leaders, wie z.B. James Clayton Dobson in den USA so wenig Strahlkraft ausübt & dort so garkein Korrektiv bildet…

    Da hilft nur noch der konsequente Gemeindeauschluss dieser Spinner, wetten ???
    So, erstmal aber das aktuelle Whitepaper der EKD wörtlich auszugsweise zitiert, ein Genuss zu lesen 😉

    http://www.ekd.de/familie/spannungen_1996_2.html
    2. Die biblischen Aussagen zu Sexualität und Homosexualität

    2.1 Hermeneutische Vorüberlegungen

    Christlicher Glaube ist Glaube an Jesus Christus, genauer: Glaube an Gott, wie er sich in Jesus Christus geoffenbart hat. Deshalb ist “der Grund” (I Kor 3,11) des christlichen Glaubens diese Person und nicht etwa das Buch der Bibel. Letztere bezeugt Gottes Heilshandeln an Israel und seine Selbsterschließung in Jesus Christus. Ohne die Bibel hätten wir keine Kunde von diesem Geschehen; deswegen kommt ihr eine unersetzliche Bedeutung zu. Dabei ist sie nicht nur historische Quelle, sondern Glaubenszeugnis, das seinerseits vom Geist Gottes bestimmt und durchdrungen ist. Nicht als eigenständige Offenbarungsquelle neben Jesus Christus, sondern als geistgewirktes Glaubenszeugnis von der Offenbarung Gottes in Jesus Christus ist die Bibel Wort Gottes und wird es immer wieder dort, wo sie als solches gelesen, verstanden und geglaubt wird.

    Von daher erweist sich Luthers hermeneutischer Grundsatz, die biblischen Texte an Jesus Christus (als der “Mitte der Schrift”) zu prüfen, als sachgemäß. Dieser Grundsatz geht davon aus, daß es in der Bibel mehr oder weniger zentrale Aussagen gibt, und er rechnet sogar mit der Möglichkeit, daß biblische Texte (von der “Mitte der Schrift” aus) zu “tadeln” sein könnten, weil sie nicht christusgemäß sind. Andererseits ist aber festzuhalten, daß nur aus der Bibel – und zwar aus ihrer Gesamtheit – erschlossen werden kann, was christusgemäß ist. Das sachgemäße Schriftverständnis kann diesem hermeneutischen Zirkel nicht entrinnen.

    Exzellent & 100% auf meiner Linie, besser hätt ich das nicht ausdrücken können…
    FEHLT HÖCHSTENS NOCH: DAß UNS AUCH NOCH DAS DENKEN ELAUBT & DAß das “ALLES-PRÜFEN” WÄRMSTENS EMPFOHLEN WIRD !
    Gute Nacht, (eigentlich)
    alles in trockenen Tüchern….
    d.l.
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  14. Avatar von advocatus_diaboli
    advocatus_diaboli

    Absolut 0 Sebstkritik!!!!!

    Das wollen Jesu Nachfolger sein?????
    In der Perfektion isses, urteilt aber selber, m. E.
    absolut unmöglich!!!!

    didi meint:
    So ist k ei n echter Christ drauf, das sind entmenschte, entkernte Bestien, rabulistisch guut, nein: sehr, sehr gut geschult.

    …..fast so gut wie ich …
    Ich nutze mein Talent & meine Schulung (bei den Adventisten, aber ausgetreten 2008) m. E. f ü r Gott & Mensch, ihr richtet mich…
    Das ist ein zwar ungewöhnlicher, aber fairer Deal, gell?“

    Aber hier?????
    .
    Ohne Ende, bis zum abwinken, ein ganzes hERR VON SCHMIERFINKEN & WEISSMACHERN —Pharisäer &Schriftgelehrte halt, STEHT BEREIT; Abgewixxxxte Verbrecher eben mit Faschogruppen- &Geheimbund-Rückhalt & Ghostwritern
    allerhöchster Güte & Provenienz.
    Sicher, jedes Verbalduell 100% gewinnen zu können, Creme de la Creme….

    Da zittert & wackelt nix, jeder Peitschenhieb sitzt 100%
    Die Perfektion satans ….

    AUS JEDEM HALBSATZ KLINGT ES UNS ENTGEGEN..
    „WIR SIND DIE –rkk–GANG ,
    wir haben Jahrtausendelange Übung im Umwerten ….
    Wir machen absolut mühelos aus schwarz weiss & aus weiss schwarz …..Unser Vater ist Dr. Rabul diabolos, der Vater der Lüge, wir sind auch kaum schlechter & würdige Nachkommen, sic!
    Voila`:
    Jesuiten halt ….

    [Zitat & Aufreger in eins]
    http://www.kath.net/detail.php?id=23019

    Der Seelsorgekongress fand statt. Aber unter schlimmen Umständen – Von Eckhard Nickig

    Marburg (kath.net/idea)
    Der befürchtete große, gewalttätige Zusammenprall beim 6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge in Marburg ist ausgeblieben – abgesehen von Pöbeleien und Provokationen durch Plakate, Schmierereien und Reden. Dass der Kongress mit seinem gesamten Programm stattgefunden hat, ist ein Sieg der Meinungsfreiheit.

    Dem Veranstalter – der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge (APS), die auf der Glaubensbasis der Evangelischen Allianz arbeitet – ist zu danken, dass sie den Forderungen nach Ausladungen von Referenten nicht nachgegeben hat. Es war auch gut, dass sich Marburgs Oberbürgermeister Egon Vaupel (SPD) und die Universität gegen eine Einschränkung der Meinungsfreiheit verwahrt haben. Alles andere wäre allerdings auch Vertragsbruch gewesen.

    Ein hoher Preis

    Dennoch: Dass ein christlicher Seelsorge-Kongress mit einem Polizeiaufgebot geschützt werden muss, das man sonst allenfalls vom G-8-Gipfel kennt, ist bestürzend. Dass Kongressteilnehmer gebeten wurden, ihre Kongressschilder und Taschen nicht außerhalb des Tagungshauses zu tragen, und die Stadthalle zum Mittagessen durch einen Seitenausgang verlassen mussten, sind Zustände, die man bisher nur von konspirativen Christen-Treffen in Diktaturen kannte.

    Zur Rechenschaft ziehen

    Nach dem Kongress gilt es deshalb, einiges aufzuarbeiten. Dass auch an sich seriöse Parteien wie SPD, FDP, Grüne und Organisationen wie der DGB wahllose Diffamierungen über den Kongress und die Evangelikalen verbreitet haben, muss Folgen haben. Ungeprüft wurde das ganze Vokabular linksradikaler Splittergruppen und der Homo-Lobby nachgeplappert. Während sich Evangelikale ständig von Standpunkten distanzieren sollen, die sie nie geäußert haben, etwa dass Homosexualität eine Krankheit sei, denkt kein Grüner und kein DGB-Vertreter im Traum daran, sich von den Hetzparolen der Demonstranten und den blasphemischen Schmierereien zu distanzieren. Ein DGB-Vertreter behauptete, Evangelikale sähen Schwule und Lesben als Menschen zweiter Klasse an. Gemeinden und Kirchen sollten Vertreter von Grünen, DGB und andere zur Rechenschaft ziehen, wann immer sie ihnen begegnen. Es ist auch billig, wenn die „grüne“ EKD-Synodenpräses Göring-¬Eckardt mehr Toleranz in der Kirche gegenüber Homosexuellen fordert (gibt es da überhaupt noch Spielraum?), aber zu der paranoiden Hetze ihrer Parteifreunde gegen Evangelikale in Hessen schweigt.
    Brückenkopf in der CDU

    Befremdlich ist auch das Verhalten der Lesben- und Schwulengruppe innerhalb der CDU (LSU). Anstatt zu einer Versachlichung der Debatte beizutragen, forderte die LSU, den „grotesken Ansichten einiger Referenten“ keine mediale Plattform zu bieten und die Aktivitäten zweier vor allem angegriffener evangelikaler Organisationen – „Wüstenstrom“ und das „Institut für Jugend und Gesellschaft“ der Offensive Junger Christen (OJC) – zu beobachten und auf die „Gefährlichkeit dieser Denkrichtung“ hinzuweisen. Abgesehen davon, dass es in diesem Land Pressefreiheit gibt und die Medien selbst entscheiden, wem sie eine Plattform bieten, stehen diese Äußerungen dem anmaßenden Totalitarismus des Lesben- und Schwulenverbandes in nichts nach.

    Damit erweist sich die LSU als bloßer Brückenkopf der Homo-Lobby in der CDU. Ihren Parteifreunden in Marburg, die den Kongress tapfer verteidigt haben und die sich um eine sachliche Beurteilung von „Wüstenstrom“ bemüht haben, ist die Vereinigung überdies in den Rücken gefallen.

    Ist ein Dialog möglich?

    Man sollte auch die Hoffnungen im Blick auf den Dialog mit der Homo-Bewegung nicht überbewerten. So soll das Gespräch zwischen der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge mit dem Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) vor dem Kongress in guter Atmosphäre und mit viel Übereinstimmung verlaufen sein.

    Doch in der 3sat-sendung „Kulturzeit“, die während des Kongresses ausgestrahlt wurde, wiederholte ein LSVD-Vertreter, der an dem Gespräch teilgenommen hatte, die unhaltbare Anschuldigung, der Kongress versuche, alle Homosexuellen als krank zu erklären. Dass eine halbe Stadt mit blasphemischen Schmierereien besudelt wurde (u. a. einem gekreuzigten Schwein und der Aufschrift „Jesus du Opfer“), zeigt, dass das Homo-Thema nur ein Aufhänger war für einen antichristlichen Kulturkampf.

    Antichristlicher Kulturkampf

    Die liberalen Protestanten in der evangelischen Kirche mögen sich noch ins Fäustchen lachen, wenn die Evangelikalen eins auf den Deckel kriegen, doch schon bald könnte auch die „ganz normale Kirche“ Zielscheibe der Angriffe werden. Ob es dann noch jemanden gibt, der sie verteidigt?
    Verantwortung der Medien
    Zu fragen ist auch nach der Verantwortung der Medien, die Behauptungen der Kongress-Gegner ungeprüft verbreitet und durch tendenziösen Journalismus eine Eskalation mitverursacht haben.

    Besonders schlimm hat sich die linke „Frankfurter Rundschau“ verhalten. Sie hat immer wieder in der Überschrift ihrer Berichte über den Kongress von „Homo-Heilern“ geschrieben – insgesamt achtmal –, obwohl schon eine flüchtige Recherche ergeben hätte, dass dieser Begriff völlig unangemessen ist. Das Blatt hat damit ein Phantom aufgebaut. Man redet so lange von „Homo-Heilern“ – wenn auch „nur“ in Anführungszeichen –, bis sich der Begriff festsetzt und am Ende die Assoziation „Evangelikale gleich Homo-Heiler“ im Gedächtnis bleibt.

    Zwei Gefahren für die Zukunft gilt es zu bedenken:

    1. Vorauseilende Zensur

    Es besteht die Gefahr, dass Christl Vonholdt, Leiterin des Instituts für Jugend und Gesellschaft, und Markus Hoffmann von „Wüstenstrom“ nun zu verfemten Personen werden. Zwar schloss der Chef der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge, Martin Grabe, nicht aus, beide wieder als Referenten einzuladen, doch ist zu befürchten, dass christliche Veranstalter künftig die Ruhe der Tapferkeit vorziehen. Da die Homo-Gruppen das Internet systematisch nach den verdächtigen Namen durchsuchen, wird keine Veranstaltung mehr sicher sein. Die christliche Antwort sollte sein: Jetzt erst recht!

    2. Vorauseilender Gehorsam

    Es besteht die Gefahr, dass sich Christen permanent von Dingen dis¬tanzieren, mit denen sie gar nichts zu tun haben, nur um Kritik vorzubeugen. Auch in Marburg beteuerte man oft, dass man Homosexualität nicht als Krankheit betrachte. Man muss sich jedoch davor hüten, bewusst oder unbewusst die verzerrenden Sprachregelungen der Homo-Lobby zu übernehmen. Denn die evangelikale Bewegung hat nie behauptet, dass Homosexualität eine Krankheit sei. Und dass Homosexuelle diskriminiert würden, davon kann keine Rede mehr sein. Wer in den letzten Wochen in Berlin beobachtet hat, mit welch organisierter Militanz manche Homosexuelle gegen eine Eisdiele bzw. eine Gastwirtschaft vorgegangen sind, die sich lediglich das exzessive Ausleben homosexueller Handlungen vor ihren Geschäftsräumen verbeten hatten, für den ist klar: Nicht Homosexuelle werden diskriminiert, sondern extreme Homosexuelle tyrannisieren Andersdenkende bis hin zur Zerstörung von Existenzen. – Wenn beide hier benannte Gefahren eintreten, dann hätte die Homo-Lobby am Ende doch noch ihr Ziel erreicht, auch wenn sie den Kongress in Marburg nicht kaputtmachen konnte.

    Werben auf kath.net

    kath.net auf Papier!
    man sieht schnell:

    Absolut 0 Sebstkritik!!!!!

    Das wolen Jesu Nachfolger sein?????

    absolut unmöglich!!!!

    So ist k ei n echter christ drauf, das sind Bestiebn, rabulistisch guutm sehr gut bgeschult.

    Abgewixxxxte Verbrecher ebm mit rückhalt 6 Ghostwritern allerhöchster Güte & Provenienz.
    Sicher, jedes Verbalduell 100% gewinnen zu können, Creme de l Creme….

    AJhrtausendelange Übung im Umwerten ….
    Jesuiten halt ….
    http://www.kath.net/detail.php?id=23019

    Spenden für kath.net!

    © kath.net 2000 – 2009 | Impressum

  15. Avatar von advocatus_diaboli
    advocatus_diaboli

    Ja…., da konnte ich mich echt mal aufregen…
    Ihr hier urteilt, ob zu Recht.

    Auf die PLÄTZE; FERTIG; LOS…..

    „Prüfet aber alles, & das Gute behaltet .
    Was die Thematik angeht:
    Ich halte das Rebnnen der Demojkratie gg. die Religionsfaschisten für längst verloren…

    Es besteht m. E. auch nicht mehr der Hauch einer Chance zur Rückkehr zur Menschlichkeit & Christlichkeit..
    Jesus wird aufs neue gekreuzigt, wieder durch „sein Volk“
    Beängstigend,
    Wie sich die Geschichte wiederholt.

    Salomo,. König & Philosoph wusste, ahnte das:
    „Es geschieht nichts Neues unter der Sonne !“

    Leider wahr ….

    Gute Nacht, Schutzengel wacht

    Und liebe Christen:
    R A US ausden Kirchen, das ist eure einzige Rettungschance . Offenbarung lesen, da gehts lang!!!!!!!!!!!!!
    ……
    3-fache Engelsbotschaft
    d.l.

  16. Avatar von der durchschnittliche christ
    der durchschnittliche christ

    Leute, besonders die evangelikalen\pietisten:

    Macht die Tür auf und verlasst einmal kurz das eigene Haus.
    Bin selbst Pastorensohn einer solchen Vereinigung (also sagt mir nicht ich sage das, weil ich das „wahre“ noch niht kennengelernt habe). Viele Jahre und zu genüge habe ich immerwiederkehrende Muster erlebt.

    http://www.youtube.com/watch?v=LFHlylTCbfQ

    Für die Leute da draussen hört „ihr“ euch enorm anmaßend und überheblich an. Der ganze Ton, mit der homosexuelle verurteilt werden. Man könnte denken es gäbe wichtigeres auf der Welt als den anderen Leuten zu verbieten wie sie zu leben haben.
    WENN ihr Leute WIRKLCIH verändern wollt, dann LIEBT sie erst einmal. werdet PERSÖNLICH freunde. Dann versteht ihr vielleicht erstmal die „Problematik“ besser.
    Wenn ihr aber immer im eigenen Nest bleibt und den Kindern verbietet zu viel Umgang mit „Nichtchristen“ zu haben, wird das nichts.
    Wie gesagt, hier geht es garnichtmal um das Thema an sich ob homosexualität „falsch“, „sünde“ or sonst etwas ist…
    sondern allein um die ART UND WEISE, die euch so furchtbar unbeliebt macht und garantiert NIEMANDEN verändern wird.

    In einer ruhigen, selbstkritischen Minute, fragt euch:

    WAS HÄTTE JESUS GEMACHT.

    – Jesus hat die Hure geliebt, mit dem Zöllner gegessen…
    – er hat NICHT verurteilt, er hat geliebt

    WENN ihr WAHRE veränderung wollt, dann hört auch mit grossen kongressen und anderes bullshit polemik 😉 , sondern geht einfach als Freunde und liebevolle Menschen zu den leuten hin…

    aber dafür müsste man die leute lieben…

  17. Bin gerade auf eure Seite gestossen.
    Und zu diesem Beitrag kann ich nur sagen, dass sowas Unmoegliches ja schon so gut wie eine Theologische Basis voraussetzt..

    Traurig.

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