Mathias Rohe – Perspektiven auf die Scharia

islamgesetz nimbooDrakonische Körperstrafen wie Amputationen und Steinigungen, die Verfolgung Andersdenkender, die Unterdrückung von Mädchen und Frauen – an solch mittelalterlich anmutende Praktiken denken die meisten Menschen im Westen, wenn sie die Begriffe „islamisches Recht“ oder „Scharia“ hören.  > mehr

Bild: nimboo,flickr.com


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Kommentare

4 Kommentare zu „Mathias Rohe – Perspektiven auf die Scharia“

  1. Avatar von Hermelin
    Hermelin

    Erst einmal ein Zitat :
    “ „Ich würde sehr davor warnen, eine Rechtsentwicklung zurückzudrehen, die in Europa vor mehr als tausend Jahren begann, und die sehr zu begrüßen ist“, sagt Rohe. „Wir hatten in Europa ja bis vor gut 100 Jahren auch noch Sonderrechte für religiöse Minderheiten. Das war keine Akzeptanz, sondern eine Diskriminierung – nach dem Motto: ‚Ihr Juden oder Muslime habt noch nicht den Zivilisationsstand von uns Christen erreicht!’ Muslime, die nach der Scharia rufen, sollten sich klarmachen, dass die Wahlfreiheit in Deutschland ein hohes Gut ist, und dass im Rahmen des geltenden Rechts ja durchaus Gestaltungsoptionen bestehen, die auch mit einem strengeren Religionsverständnis vereinbar sind.“ “

    Halten wir doch ersteinmal fest, das unser Recht und die Sharia nicht vereinbar ist ! So weit – so gut !

    Dass das islamische Recht nicht ausschließlich aus Mord, Verstümmelung, Vertreibung, Unterdrückung und ähnlichen archaischen Gebräuchen besteht, stellt doch kaum jemand in Frage. Sicher : diese wenig Menschnefreundlichen Praktiken stehen schnell im öffentlichen Interesse – wenn sich denn überhaupt mal jemand dafür interessiert.
    Die Tatsache , dass das islamische Recht wesentlich komplexer und umfassender ist… ändert aber doch nichts an der Tatsache, das diese o.g. Verbrechen trotzdem ein Teil dieser „Rechtsform“ darstellt !

    Der Artikel hier erinnert schon ein wenig an die unverbesserlichen Altnazis : „Beim Führer war ja nicht alles schlecht…“
    Heute heißt es : „In der Sharia gibts noch mehr als Verbrechen.“

    Übersehen wird da jeweils nur : Das eine ist ohne das andere nicht zu haben !
    Kein Drittes Reich mit Autobahnen und Volksempfängern ohne Weltkrieg und Holocaust !!!
    Und auch aus dem Islam und der dazugehörigen Sharia kann man sich nicht einfach nur die Dinge rauspicken, die einem passen !

    Schwubs – schon ist das Hermelin wieder weg 😉

  2. ein sehr seltsames Hermelin….

  3. Avatar von gottistliebe
    gottistliebe

    Die Sharia – welche Variante auch immer – hat doch das Problem das sie dem Entsprechen muss was im Koran steht und in Hadithen überliefert wird. Und das sieht nun mal bei Frauenrechten nicht so toll aus und auch Rechte von Nicht-Muslime sind eher mäßig, bis hin zu drakonischen Strafen bei Selbstverständlichkeiten wie Religionswechsel. (siehe auch: http://liebe-oder-unterwerfung.blogspot.com/2009/04/mohammed-sagt-wer-seine-religion-andert.html ) etc…

    Die Aussage in dem Artikel „Dass auf dem islamischen Recht eine weltumspannende Zivilisation begründet wurde, ist dagegen wenig präsent“ stimmt so nicht. Es gab noch nie eine weltumspannende islamische Zivilisation und „Die Sharia“ als einheitliche Rechtsordnung ebenso wenig. Es gab immer X Interpratationen der Sharia die entsprechend der politischen Gegebenheiten angepasst wurde. Aber gerecht oder „menschenfreundlich“ war bislang keine Variante der Sharia, kann sie auch nicht sein.

    Ich meine das alle Muslime in Europa das Recht auf Gleichberechtigung, Bildung, Religionsfreiheit, Demokratie, Menschenrechte etc… haben. Das ist das Kontrastprogramm zur Sharia.
    Ist nun mal so, Realitäten kann man nicht ändern, wem das nicht passt der muss den Koran umschreiben, oder die Sharia komplett vom Koran und den Hadithen trennen und neu definieren. Nur ist es dann keine Sharia mehr.

  4. AMEN !

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