Evolutionstheorie und Schöpfung

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„Für sich genommen ist das intellektuelle Niveau der ID-Kritik an der Evolutionstheorie nicht sehr aufregend. Aber sie hat eine Empörung bei einigen orthodoxen Darwinisten ausgelöst, die erstaunlich ist. Das hat sicher mit der hartnäckigen Art der Kreationisten zu tun, Indizienbeweisen für die Evolution die Anerkennung zu Evolution und Schöpfung zu verweigern – aber doch nicht nur. Dahinter geht es um ein zumindest dumpfes Bewußtsein, auf welch unsicherem Grund die Evolutionstheorie den makroevolutiven Verlauf, die Entstehung der verschiedenen Grundtypen lebendiger Organisation etabliert. Es geht also, wie schon mehrfach angesprochen, um des Evolutionsbiologen ungeliebtestes Kind, die Höherentwicklung.“ > mehr (forum-grenzfragen)

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Kommentare

4 Kommentare zu „Evolutionstheorie und Schöpfung“

  1. Auch wenn die Antwort der Darwinisten auf die Evolutionskritik überzogen ist, so bin ich sicher, dass uns die Diskussion weiterbringt.

    Für mich stellt sich einfach die Frage, warum wir in allen Auseinandersetzungen nach einem Desinger suchen müssen, der dann zusätzlich zur natürlichen Erklärung doch noch gebraucht wird. Warum weigern wir uns, das in wissenschaftlicher Welterkärung verdeutlichte Geschehen von Zufall und Notwendigkeit als kreative=schöpferisches Wort zu verstehen?

    (Ein Wort, über das es für Juden und Christen nichts über ein menschliches Gebilde, das wir uns als völlig vermenschlichten Gott gebildet haben, zu sagen gibt.)

    Eine Veranstaltung des Forum Grenzfragen zum Thema Evolutuion und Glaube im Sommer letzten Jahres war für mich Anlass, den Papst als Vertreter eine kreativen=schöpferischen Vernunft aufzufordern, in theologisch-wissenschaftlicher Weise das natürlichen Werden selbst als das Wesen hinterfragen zu lassen, das vor 2000 Jahren Jesus genannt wurde. Und das als universal zu verstehendes Wort zur griechisch-jüdischen Re-form des jüdischen Glaubens führte.

    Was spricht dagegen, das logisch Werden, die Grammatik der wissenschaftlichen Welterklärung selbst als kreatives=schöpferisches Wort zu verstehen, das vor 2000 Jahren lebendig war und eine Glaubenswende bewirkte?

    Könnte es nicht sein, dass Jesus (der neue Tempel, das ewige Wort, die Vergegenwärtigung von schöpferischer Bestimmung) lebt und wir wollen ihn nicht wahrnehmen wollen, weil wir andere Vorstellungen haben?

  2. Anstatt „Höherentwicklung“ könnte man ja auch mal den Ball flachhalten und von „Veränderung“ sprechen. Dass die Veränderung des Lebens auf diesem Planeten wissenschaftlich belegt ist, dürfte eigentlich jedem klar sein. Und die meisten würden wohl auch zustimmen, dass „Leben an sich“ Veränderung bedeutet. Anders gesagt: es ist nichts „vom Himmel“ gefallen, sondern das Ergebnis einer unendlich langen Entwicklung. Was die Belege für eine Evolution angeht, so gibt es natürlich viele „Lücken“. Jene Lücken aber mit „kreationistischen Argumenten“ füllen zu wollen, halte ich für den falschen Weg. (Er tut allen, die sich ernsthaft mit der Frage nach der Existenz Gottes beschäftigen wollen, keinen Gefallen).

  3. @peter,

    mir geht es nicht um buchstabenkreationistische Erklärungs-Lücken, sondern das Gegenteil: Die Logik aller nachweislichen Kreativität, wie sie in der von Dir genannten „Veränderung“ gilt, die im der optimierenden Evolutionsmechanismus „offenbart“ wird. (Wo es für mich kaum noch wirklich Lücken gibt. Auch die Funktion unseres Fernsehgerätes kann ich nicht konkrte erklären und doch bin ich sicher, es geht alles mit rechten, logischen Dingen zu, die auch dort gelten, wo derzeit noch letzte Lücken sind.)

    Die schöpferiche Logik ist m. W. das Wesen des NT bzw. des Jesus, den ich auch heute als lebendig sehe.
    (Siehe die logische Begründung auf der Homepage)

    Welches Heil könnte auch heute davon ausgehen, wenn wir nicht weiter in Erklärungslücken oder in alten Geschichten nach dem gemeinsamen schöpferischen Sinn/Gesetz, sondern in der gegenwärtigen kreativen Logik der evolutionären Geschichtserklärung (den kurz-schließenden Sozialdarwinismus längst hinter uns lassend) darüber nachdenken würden?

  4. […] >  Relativismus: Alles ist doch relativ. Gott auch. Oder ? >  Leben und Vergehen >  Evolutionstheorie und Schöpfung […]

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