Was ist Religionskritik ?

warnschild-lademocraciaes-flickrIst Religion noch zeitgemäß ? Und sag, Gretchen, wie hältst Du’s mit der Religion ? Braucht der Mensch die Religion und kann man Gott überhaupt beweisen ? Was kritisieren wir an der Religion und was sagen die großen Philosophen ? Sind Kirche und Religion dasselbe ? Kann man Glaube und Wissenschaft zusammenbringen ? > Hier gibt es einige Antworten.

Bild: lademocracia.es ,flickr.com


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Kommentare

27 Kommentare zu „Was ist Religionskritik ?“

  1. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Nun, offensichtlich ist diese nicht so gut: Die offensichtlichen Widersprueche zwischen den texten des NT zeigen, dass hier offensichtlich verschiedene, nicht erhaltene Quellen miteinander vermischt wurden.

    Warum hat dieser „allmaechtige Gott“ nicht dafuer gesorgt, dass eine in sich widerspruchsfreie Fassung uebermittelt wurde?

  2. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    BTW: Ich moechte wirklich nicht penetrant erscheinen, aber was mir noch nicht klar ist, ist der Grund (oder die Gruende) weshalb ich den Geschichten um Jesu mehr glauben soll als denen um Krishna herum?

  3. @Rheinlaender

    Die Quellenlage für das Neue Testament ist durchaus ziemlich gut.

    Datierung der echten Paulusbriefe:
    http://www.reformiert-online.net/t/fra/bildung/bibelkunde/nt/lek7/index5.jsp

    Quellenlage der Evangelien:
    http://www.theoforum.de/theoforum/forum.php4?postingid=440

    Hier genauer zur Quellenlage der Evangelien:
    http://www.joerg-sieger.de/einleit/nt/02evan/nt28.htm

    Markus-Evangelium um 70 n.Chr. verfasst, Matthäus und Lukas um 90, Johannes gegen 100.

    ______________

    Warum Sie nicht an Krishna glauben sollen. Keine Ahnung, ich bin kein Krishna-Experte, ich weiß über den Hinduismus wenig, habe aber gelesen, dass Jesus und Krishna bisweilen verglichen werden.

    Generell kann ich sagen: es mag sein, dass sich Gott in verschiedener Weise offenbart. So würde ich es bei den drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam sehen. (Würde man es anders sehen, wäre gar kein interreligiöser Dialog möglich).

    Wie es mit dem Hinduismus steht….ich müsste mir erst selber ein Bild zum Hinduismus machen.

    Wie es mit den Göttern Homers und der Römer steht. Hmmm. Ich sehe sie mehr als literarische Fiktion, die beispielsweise bei Vergil in der Aeneis ja durchaus auch literarisch nach Belieben verarbeitet werden. Dennoch gab es natürlich auch den Götterkult im Römischen Reich, der die Römischen Staatsgötter verehrte. Insofern waren sie aus Sicht der Römer sicher nicht nur Fiktion. Möglicherweise gibt es Archetypen dieser Götter, die dann irgendwann verstaatlicht und institutionalisiert wurden und zudem literarisch „weiterentwickelt“.

  4. Avatar von Rheinlaender
    Rheinlaender

    Zu den antike Goeettern: Man sah in diesen Geschichten durchaus nicht „literarische“ Fiktion, sondern reales Geschehen der Vergangenheit. Der Bruch des Asyls der Goettin Athene durch die Alkmeoniden wurde deren Nachkommen Perikles noch „aufs Butterbrot“ geschiert.

    Wie fuer real diese Goetter gehalten wurden und deren Zeichen findet sich z.B. in Suetionus, der bei jeden der Kaiser irgentwelche wundersame Zeichen bei der Geburt oder der Kindheit zitiert, die das spaetere Schicksal vorzeichneten. Indirekt wieder bei ihm, weil es fuer erwaehnenswert haelt, dass Julius Caesar solche Vorzeichen ignorierte – es war also ungewoehnlich, nicht an die Goetter und deren Zeichen zu glauben.

    Dieser Glaube zeigt auch daran, dass in den griechischen Stadtstaaten strikte Gesetze bestanden, die Athenismus bestraften, weil man eben durch Misachtung der Goetter deren Rache befuerchtete (interessante Parallele zu Gesetzen im Mittelalter und der fruehen Neuzeit, die mit aehnlicher Begreundung das Fluchen verboten, besonders auf Schiffen).

    Das weitere Ausschmuecken dieser Geschichten heisst nicht, dass nicht fuer real gehalten wurden: Denken Sie z.B. an die Marianische Literatur katholischer Authoren, die Geschichte Mariens weiter ausschmueckten.

    Nun: Krishna, Athene oder Odin wurden/bzw. werden (mein Zeitgungshaendler hat Krishna und Ganesha im Geschaeft prominent haengen) zeigt, dass diese die gleiche Ueberzeugkraft auf Menschen haben koennen wie der christliche Gott. Nur schliesst die Richtigkeit jeder dieser Religionen die Grundsaetze des christlichen Glaubens aus – und umgekehrt.

    Wenn man also neutral versucht Religion zu evaluieren, findet man antagonistische Aussagen, die offensichtlich die gleiche Ueberzeugungskraft auf Menschen haben.

    Warum sollte ich also einen Glauben dem anderen vorziehen?

  5. @Rheinlaender

    Ich muss mich mal bis zum Wochenende aus der Diskussion etwas ausklinken, ich habe wenig Zeit diese Woche…sorry…

  6. Ob sich Wissenschaft und Religion miteinander „vertragen“? Lohnt sich zu lesen, was der Molekularbiologe Jens Reich und der Theologe Richard Schröder dazu zu sagen haben.

  7. P. S.
    In dem Artikel taucht des öfteren der Begriff „Intelligent Design“ auf. Ich persönlich kann mit dieser „Methode“ Gott „nachweisen“ zu wollen, wenig anfangen. Ich halte sie für verlorene Liebesmüh, da sie einer ernsthaften Auseinandersetzung mit diesem Thema nicht gerecht zu werden scheint.

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