Am 22. September startet in Köln eine Gottesdienstreihe für Menschen, die das gleiche Geschlecht lieben. Ein vernünftiger Zug, wie ich meine. Denn diese Menschen nicht „anzuerkennen“ wäre zum einen nicht im Sinne der Nächstenliebe und zum anderen ein künstliches Konstrukt: denn man sucht sich nicht aus, ob man „lesbisch“ oder „schwul“ sein möchte, sondern man ist es einfach. Leider – oder auch zum Glück, je nach Standpunkt. Sicher, wenn man niemanden kennt, der in dieser Weise sein Leben lebt, dann wirkt das Fremde erstmal unheimlich. Man kann aber feststellen – wie übrigens bei allem, was man nicht kennt – , dass dahinter Menschen stehen, Menschen, die auch durchaus liebenswert sein können. (Wenn vielleicht auch etwas „schräg“ bisweilen). Hier lesen.
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Das andere Ufer
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Kommentare
2 Kommentare zu „Das andere Ufer“
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Interessantes Thema immer wieder. Wäre gespannt einige Meinungen zu hören.
Ich meine jedenfalls: Daß Homosexualität nicht gottgewollt sei ist für mich Quark. Es gibt nichts, das Gott nicht will, sonst wäre er nicht allmächtig. Ob er Homosexualität gut findet? Nicht meine Sache, denke, es gibt schlimmere „Sünden“. Und ob da dann nicht dazu gehört, über Homos zu geifern? -
Für mich geht die Ausgrenzung von Lesben und Schwulen auch irgendwo am Menschen vorbei. Sofern dabei niemand zu Schaden kommt (soweit die jeweiligen Leute volljährig sind und freiwillig handeln und das Gefühl haben, dass sie eben so veranlagt sind), ist das eher nicht Sache der Kirche, denke ich.



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