Fühlen Sie sich bestohlen ?

handschellen.jpgFühlen Sie sich zur Zeit bestohlen? Ich meine nicht, dass Ihnen jemand Ihre Brieftasche gestohlen hat, sondern dass Ihnen jemand die  Lebensfreude geraubt hat. Gründe dafür können Arbeitslosigkeit, finanzielle Not, Krankheit, Trennung oder andere Bereiche sein.

Ohne Lebensfreude über dieser Welt zu gehen ist eine traurige Sache? Ein Zustand, den niemand ändern kann. Und vielleicht hat es in Ihrem Leben tatsächlich den Anschein, dass alle Dinge am Ende sind. Am Anfang hatten Sie noch versucht, gegen Ihr Schicksal zu kämpfen. Aber das Blatt hatte sich nicht zum Guten gewendet. Es wurde einfach nur noch schlimmer, so als wenn sich eine unsichtbare Macht gegen Sie verschworen hat.           

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und  Überfluss haben. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.   Johannes Kapitel 10,10-11 im Neuen Testament

Gegen diesen unsichtbaren Dieb mit menschlichen Mitteln zu kämpfen, ist tatsächlich aussichtslos. Als Jesus Christus über diese Welt ging traf er immer wieder Menschen, die ihrer Lebensfreude beraubt waren. Sie litten unter Krankheit, Mangel und Ausgrenzung. Ihr Leben war nach menschlichem Ermessen „gelaufen“. Da gab es nichts mehr an Freude und Hoffnung.

Wenn Jesus nur ein ganz normaler Mensch gewesen wäre, hätte er  bestenfalls verbalen Trost spenden können. Hier weiterlesen.

(Text mit freundlicher Genehmigung von Günther Hess, www.inmeinerstrasse.de )


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Kommentare

4 Kommentare zu „Fühlen Sie sich bestohlen ?“

  1. Avatar von Eva Schuld?
    Eva Schuld?

    Zitate: ….“sondern dass Ihnen jemand die Lebensfreude geraubt hat. Gründe dafür können Arbeitslosigkeit, finanzielle Not, Krankheit, Trennung oder andere Bereiche sein….

    „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin jgekommen…“

    Das funktioniert leider nicht 🙂

    UMKEHR zum RICHTIGEN LEben bedeutet eben was anderes!
    Jesus als Sündenreinwaschanlage und das FALSCHE LEBEN führen?

    Ich bin um mein RICHTIGES LEBEN bestohlen worden! Ich habe EINE SEKUNDE nicht aufgepaßt! Und der Prozess war nicht mehr umkehrbar! Verschollen auf em Kontinent der Mütter. Kein Umsteigen. Keine Umkehr!

    Eine Serie von Verlusten…

    Aber das war kein Dieb im Sinne eines äusseren Gegenübers! Oder gar eines „Teufels“ 🙂 Es waren die falschen Maßstäbe von Bibelfundamentalisten, die ÜBERSTÜLPTEN! Es waren allerdings ganz konkrete Kollektive und Prozesse! (auch unbewußte)

    Profan hört sich das dann so an: Vom Regen in die Traufe…
    Verlust der traditionellen Religion
    Verlust der Heimat
    Verlust von Gesundheit und sozialem System (Freunde, Beruf, Verwandte)
    Verlust von Identität, Integration, Autonomie, Selbstwert
    Verlust von Gedächtnis (durch ständige Überforderung und des ZUVIEL)
    Verlust nach Bundeslandwechsel
    Umzug in das kleinere Haus mit den größer werdenden Kindern
    usw.
    Verlust der Kraft
    Verlust der „Partnerschaft“ und des Familienzusammenhaltes
    der Abstieg geht noch tiefer nach unten
    (was es ferner heißt, einen jungen erwachsenen behinderten Menschen mit 3-fach erhöhtem SOD zu begleiten…möchte an dieser Stelle nicht ausführen!)
    Verlust der eigenen Kreativität und Fähigkeiten

    voll auf der Spur des Bibelfundamentalistengelumpsch zwecks Ausschlachtung der weiblichen Ressource, die am liebsten die Leistungsgottmaßstäbe noch erhöhen wollten (siehe Programm der PBC!) nicht „nur“ 4 bis 7 Kinder, sondern doch lieber wieder 8 bis 12????

    NIE WIEDER!!! Christliche Religion! (mal goolgen…Darbymus und Bruederbewegung…)

  2. Hmmm, das mit den 12 Kindern verstehe ich jetzt nicht ganz. Aber es kommt ja manchmal vor, dass sich Menschen ganz ideologiefrei schlecht fühlen und Hoffnung brauchen. Gut die PBC finde ich auch ziemlich doof. Aber was hat das mit meinen persönlichen Verlusterlebnissen zu tun?

    Profan finde ich die folgende Aufzählung nicht. Wenn sich jemand in einer der folgenden Situationen befindet, dann wünsche ich ihm einen Menschen, der ihm zuhört und weder einen liberalen noch einen fundamentalistischen Apparatschick. Also Menschen, die es wichtiger empfinden etwas für wahr oder unwahr zu halten als sich auf echte Menschen einzulassen. Glauben im Sinne von Fürwahrhalten prokollieren und nicht als Fähigkeit andere durch die beschriebenen Lebenskrisen durchzutragen:

    Verlust der traditionellen Religion
    Verlust der Heimat
    Verlust von Gesundheit und sozialem System (Freunde, Beruf, Verwandte)
    Verlust von Identität, Integration, Autonomie, Selbstwert
    Verlust von Gedächtnis (durch ständige Überforderung und des ZUVIEL)
    Verlust nach Bundeslandwechsel
    Umzug in das kleinere Haus mit den größer werdenden Kindern
    usw.
    Verlust der Kraft
    Verlust der “Partnerschaft” und des Familienzusammenhaltes
    der Abstieg geht noch tiefer nach unten

    Wie wärs mit dem folgenden Wort, das mir mal entgegengeschleudert hat: Zu reif ist auch matschig:-)

  3. Avatar von Metis

    JA! ICH FÜHLE MICH B E T R O G E N!!

    Vom alten Evangelikalismus.

    12 Kinder hier und da… und in den meisten Sekten üblich…
    ich erwähne immer die Amish. Mit 8-12 im Durchschnitt. Den patriarchalen Religionen geht es um nichts anderes als um Kindermachen! 🙁 …für eine große Gemeinde, weil die Männer nicht ande5rs „können“ und damit die Frauen beschäftigt sind! Bravsein für die Herren!

    12 Kinder auch hier…aber nicht mehr als ein dummes Wortspiel.

    http://www.welt.de/welt_print/article1185838/Fanatiker_muss_wegen_Mordes_lebenslang_in_Haft.html

    Claudia Schreiber schreibt unter „Alles Sünde“ in Chrismon:
    „Christliche Fundamentalismen fristen weltabgewandt und damit so leise ihr Dasein, so verhuscht, dass es nur die von ihnen zermürbt, die in dieser Parallelgesellschaft gefangen sind. Außenstehende bekommen davon gar nichts mit, Sektenbeauftragte aber registrieren das Anwachsen evangelikaler Bewegungen. Wer aussteigt, trägt tiefe Wunden davon. Seit ich einen Roman darüber geschrieben habe, melden sich solche Menschen bei mir: Manche berichten von langanhaltender Trauer, Schuldgefühlen, von Herzbeschwerden oder Hautausschlägen. Mir selbst versagten in den ersten Jahren immer mal wieder die Beine, ich war wie gelähmt.

    In meinem Geist hat es gewütet, der Blick auf Göttliches wird immer getrübt bleiben von alten Schatten; Heilung davon wäre ein Wunder. “

    (Ach, armes Forum, bedauernswerter Leser, was D U/IHR aushalten müßt!)

    Deschner würde sinngemäss sagen, dass es am Christentum selbst liegt, dass dieser infizierte Same erstarken kann

    Frau kann den Matsch zurück schleudern!

  4. Haben wir den gleichen Artikel als Ausgangspunkt. Hat den Artikel überhaupt jemand gelesen??

    Wo um Himmels willen kommen die Kinder her???
    Ging es im Artikel um Kinderzeugen??? Ging es um Familienplanung??? Meines Erachtens kommt das da gar nicht drin vor.

    Das wäre ja gerade so als ob ich dem letzten Kommentarschreiber entgegen würde, dass er in seinem Kommentar die Probleme in der ländlichen Landbevölkerung von El Salvador nicht genügend berücksichtigt hat und mir das bei Lesern der „Die Welt“ als urkapitalischer Verneinungsreflex schon oft untergekommen ist. Deshalb meine Parole: Nie wieder „Die Welt“ lesen!!!

    Naja, Worthülsen und Dogmatiger, egal ob christlich oder liberal, sind nicht so mein Ding. Es geht mir um die Menschen.

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