
Regen fällt
wie Gedanken,
die sich nicht bändigen lassen.
Der Himmel
zieht die Stirn kraus,
und ich gehe
ohne Schirm,
weil mir nach Spüren ist.
Die Stadt glänzt
nass und ehrlich.
Menschen hasten,
vermeiden Pfützen
und sich selbst.
Ich bleibe stehen,
spüre das Kühle
auf der Haut,
und irgendwas
in mir
wird leise klar.
Der Regen
sagt nichts,
aber meint viel.



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