
Der Regen
stellt keine Fragen.
Er ist einfach.
Wie Wahrheit,
die nicht überzeugt,
sondern existiert.
Menschen fliehen
vor dem Nassen
wie vor dem Denken.
Sie wollen trocken bleiben,
innen wie außen.
Doch wer stehen bleibt,
merkt:
Wasser ist Erinnerung.
Nicht an etwas,
sondern an alles.
Die Tropfen schlagen
auf Asphalt,
wie Gedanken
auf ein müdes Ich.
Und plötzlich
bin ich
nicht mehr Zuschauer,
sondern
Teil der Antwort.



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