
Man sollte sich in Deutschland und generell im Westen genau überlegen, ob man noch „made in China“ kauft – denn China hilft Russland massiv dabei, den größten Angriffskrieg der Nachkriegsgeschichte in Europa zu führen.
Der Krieg in der Ukraine hat nicht nur die europäische Sicherheit auf eine harte Probe gestellt, sondern auch zur Bildung einer neuen geopolitischen Achse geführt. Russland erhält nicht nur militärische Unterstützung von Nordkorea und dem Iran, sondern auch bedeutende Hilfe aus China. Chinesische Unternehmen liefern Technologie, die Russland aufgrund der westlichen Sanktionen nicht mehr erhalten kann – was ernste Bedenken hinsichtlich der Rolle Pekings in diesem Konflikt aufwirft.
Nordkorea hat bereits Tausende von Soldaten nach West-Russland nahe der ukrainischen Grenze entsandt, während der Iran Drohnen und möglicherweise auch Raketen liefert. China hingegen agiert auf indirektere Weise: Es verkauft Dual-Use-Güter – Komponenten, die sowohl zivil als auch militärisch genutzt werden können – und unterstützt Russland mit logistischen Mitteln wie Fahrzeugen und Baumaschinen.
Eine Untersuchung des ifo Instituts zeigte, dass mehr als die Hälfte der für Russlands Wirtschaft und Militär wichtigen Güter mittlerweile aus China stammen. Dieser indirekte Einfluss zeigt, dass China – obwohl es sich offiziell als neutrale Kraft in diesem Konflikt präsentiert – in der Tat tief in die Kriegsanstrengungen Russlands involviert ist. Die Strategie Pekings scheint darin zu bestehen, Russlands Position zu stärken, während es gleichzeitig den Anschein wahrt, nicht offen Partei zu ergreifen.
Der Iran und Nordkorea liefern Russland direkte militärische Hilfe, wobei der Iran sich auf Drohnen und ballistische Raketen konzentriert, während Nordkorea nicht nur Munition, sondern auch bis zu 12.000 Soldaten stellt. Diese Eskalation verleiht dem Krieg eine neue Dimension, die zunehmend auch die Vereinigten Staaten beunruhigt, obwohl der gewählte Präsident Donald Trump womöglich bereits Gespräche mit Russland über eine Beendigung des Krieges initiiert hat.
Die Beteiligung Nordkoreas am Krieg ist ein weiterer Baustein in der Entstehung einer Allianz von Autokratien, die ihre Interessen auf der internationalen Bühne schützen wollen. Während der Iran erwartet, im Gegenzug fortschrittliche Militärtechnologie von Russland zu erhalten, bietet die Partnerschaft mit Russland Nordkorea die Möglichkeit, sich von der Abhängigkeit von China etwas zu lösen und Zugang zu dringend benötigter Militärtechnologie zu erhalten.
Die „Achse der Skrupellosen“ , wie dieser Pakt zwischen Russland, Nordkorea, dem Iran und China genannt werden kann, stellt eine ernsthafte Bedrohung für den Westen dar. Während Nordkorea Soldaten und Raketen liefert und der Iran Drohnen zur Verfügung stellt, bleibt China der heimliche Schirmherr, der nicht nur mit Technologie aushilft, sondern Russland auch diplomatisch den Rücken freihält. Diese Situation zeigt, wie die autokratischen Regime der Welt immer enger zusammenrücken, um ihre Position zu stärken und die bestehende Weltordnung herauszufordern.
Die Gefahren einer engeren Kooperation sind offensichtlich: Nordkorea könnte durch die Zusammenarbeit mit Russland Zugang zu moderner russischer Militärtechnologie erhalten, was insbesondere für Japan und Südkorea ein großes Sicherheitsrisiko darstellen würde. Gleichzeitig würde China seine strategische Position weiter ausbauen und sich als unverzichtbarer Akteur im internationalen Machtspiel präsentieren.
Die westlichen Länder stehen daher vor einer komplexen Aufgabe: Sie müssen Wege finden, diese neue autokratische Allianz zu schwächen und gleichzeitig die Ukraine und andere von diesen Regimen bedrohte Länder zu unterstützen. Das bedeutet auch, mögliche Schwachstellen in der Zusammenarbeit zwischen diesen Ländern zu identifizieren und zu nutzen. Die enge Kooperation zwischen Nordkorea und Russland ist für China eher lästig, da sie die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel weiter verschärft. Diese Spannungen könnten genutzt werden, um diplomatischen Druck auszuüben und die Allianz von innen heraus zu destabilisieren.
Der Ukrainekrieg ist längst nicht mehr nur ein europäischer Krieg – er ist Teil eines globalen Machtkampfes, in dem die autokratischen Regime versuchen, ihre Macht zu festigen und den Einfluss des Westens zurückzudrängen. Die Frage bleibt, wie weit der Westen bereit ist zu gehen, um dieser „Achse der Skrupellosen“ entgegenzutreten.
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