„Tag der ukrainischen Streitkräfte“

Morgen, am 6. Dezember bzw am Nikolaustag, ist in der Ukraine „Tag der ukrainischen Streitkräfte“.


Zu diesem Anlass werden heftige russische Angriffe erwartet.


Möge es nicht so kommen.

Aber bereits heute gab es bis zum jetzigen Zeitpunkt über 70 Angriffe von russischen Marschflugkörpern und Geschossen auf die Ukraine, ganz besonders natürlich wieder auf die überlebensnotwendige ukrainische Infrastruktur, von denen aber immerhin 60 abgewehrt werden konnten.

Die Dreistigkeit des faschistischen Putinregimes ist ja doch unter anderem auch folgende:

Es überfällt ein freies und demokratisches und friedliches Land, um sich dort die Bodenschätze anzueignen, raubt Getreide in Milliardenhöhe, ermordet friedliche ukrainische Bürger*innen oder vergewaltigt sie, verschleppt sie oder ihre Kinder nach Russland und behauptet dann völlig ungeniert allen Ernstes, diejenigen, die den Opfern zu Hilfe kommen, seien schuld daran, dass das Leiden verlängert werde.

Infamer geht es kaum noch.

Der Räuber und Vergewaltiger und Mörder gibt denen, die zu Hilfe eilen, die Schuld. Würden sie ihn in seinem mörderischen Treiben nicht so ausbremsen, könne der Mord, der Raub, die Vergewaltigung doch schon viel schneller erledigt sein.

Auch ähnlich

4 thoughts on “„Tag der ukrainischen Streitkräfte“

  1. „Es gibt ein Thema, das von den Ukrainern abhängt, das ist die Frage der Grenzen. Und es gibt eine Sache, die wir vorbereiten müssen und worüber ich mit Präsident Biden gesprochen habe: Das ist die Sicherheitsarchitektur, in der wir morgen leben wollen. (…) Einer der wichtigen Punkte dessen, was Präsident Putin immer wieder angesprochen hat, ist die Angst, daß die Nato bis an seine Tür kommt. Das ist die Stationierung von Waffen, die Rußland bedrohen können. Dieses Thema wird zu den „Friedens“-Themen gehören, die wir vorbereiten müssen. Wir müssen besprechen, wie wir unsere Verbündeten und die Mitgliedsstaaten schützen, indem wir Rusßland für seine Sicherheit Garantien geben – an dem Tag, an dem es an den Verhandlungstisch zurückkehrt.“

    Emmanuel Macron

    1. Ja, diese Meldung hatte ich gestern oder vorgestern gelesen. Damit bedient Emanuel Macron das russische Narrativ. Denn die Nato hat Russland nie bedroht und tut es selbst jetzt nicht. Sicherheitsgarantien braucht vor allem die Ukraine. Dass Russland welche bräuchte, ist absurd in der aktuellen Situation. Und der Kriegsgrund, mit welchem Putin den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg begonnen hat, variiert. Mal sei es die NATO, mal angebliche Nazis in der Ukraine, mal ist es sogar der Leibhaftige höchstpersönlich, gegen den Russland im fremden Land angeblich kämpfen müsse.
      Der wahre Kriegsgrund dürfte aus russischer Sicht sein, dass man sich fremde Bodenschätze aneignen und die eigene Macht ausbauen möchte. Bedroht ist Russland nicht. Russland bedroht.

      1. Bedrohungsgefühle müssen nicht immer dasselbe sein wie eine Bedrohung. Wenn Sie nachts in einer dunklen Umgebung einer schwachen Person über den Weg laufen, wird sie diese auch bedroht fühlen, obwohl Sie möglicherweise der harmloseste Mann der ganzen Welt sind.

      2. In der Ukraine sind es keine Gefühle der Bedrohung, für die Ukraine ist die Bedrohung tödlich und real.

        Russland hingegen wurde und wird nicht bedroht. Sollte Putin diesbezüglich Gefühle haben, wäre er gut beraten, dies psychologisch einmal aufzuarbeiten.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: