Kirche für Frauen attraktiver, als für Männer?

Idea berichtet davon, dass Theologieprofessor Alexander Dietz glaubt, herausgefunden zu haben, weshalb die Kirche für Männer angeblich weniger attraktiv sei als für Frauen. Frauen würden seiner Wahrnehmung nach eher eine Heimat in der Kirche finden, als Männer. Das könne damit zu tun haben, dass Männer sich mehr über Leistung und Erfolg definierten, als Frauen, was dann zur Folge habe, dass die Kirche ihnen suspekt erscheine, weil dort Leistung und Erfolg eigentlich kein Thema sind und auch in der christlichen Theologie keine Rolle spielen, ganz im Gegenteil. Die Kirche solle dementsprechend neue Ausdrucksformen und Begriffe finden, um auch Männer irgendwie mehr anzusprechen.

Ob besagter Theologieprofessor mit seiner These recht hat, bleibt zu hinterfragen. Die These wirkt ja doch ein bisschen gewagt.

Vielleicht würde es schon helfen, wenn Männer sich nach der Kirche auf ein Bierchen irgendwo zusammensetzen und nicht das Gefühl haben, eine Frömmigkeit an den Tag legen zu müssen, die vielleicht nicht ihre eigene ist, von der sie aber selbst glauben, sie zeigen zu müssen. Ein bisschen weniger wie Ned Flanders sein, stattdessen selbst ein bisschen lockerer. Frömmigkeit ist okay, frömmeln hingegen ist nichts, womit sich jeder Mann wohlfühlt. Man kann an Gott glauben und trotzdem voll im Leben stehen – oder gerade deswegen. Und man kann fromm sein, ohne zu frömmeln – also ohne wie Ned Flanders zu sein.

Englisch:

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