Eine indische Lebensweisheit

Wo ist Gott, wenn er doch der Urgrund allen Seins ist und alles in Gott ist ? Ist er außerhalt von allem, wie im Deismus, und lässt der Welt seinen Lauf, ohne einzugreifen ? Oder lässt er sich innerhalb seiner Schöpfung entdecken – ist er vielleicht selbst die Schöpfung ?

Das indische Sprichwort spielt mit diesem Gedanken, in dem Gott als dynamische und auch innerweltlich erfahrbare Kraft gedacht wird:

Gott schläft im Stein.

Er atmet in der Pflanze.

Er träumt im Tier.

Und er erwacht im Menschen.

 


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Kommentare

Ein Kommentar zu „Eine indische Lebensweisheit“

  1. Gott schläft im Stein.
    Er atmet in der Pflanze.
    Er träumt im Tier.
    Und er erwacht im Menschen.

    Zu den ersten drei Aussagen kann ich nichts sagen, aber der letzte Satz trifft nicht auf so viele Menschen zu, wie man es vielleicht gerne hätte:

    Es sind nur sehr wenige, die erwachen !
    Die meisten schlafen, was das Zeug hält.

    Aber ja, die Möglichkeit besteht.

    Daher auch die vielen Achtsamkeits-Übungen – nicht nur in den Zen-Klöstern, auch hier im Westen. Überall der Versuch, Gott in uns erwachen zu lassen.

    – Nirmalo

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