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Vom Wasserglas und vom Alten Fritz. Fünf Einführungen.

Glas mit ZitroneGünter J. Matthia. Manche meiner Blogbesucher wissen, dass ich in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen als Moderator durch die Gottesdienste unserer kleinen und von mir hochgeschätzten Kirchengemeinde führe. Hier folgen fünf von inzwischen vielen Einführungen aus den letzten Monaten – einschließlich der von morgen früh. Welche das ist, verrate ich aber nicht.

Einführung 1

Guten Morgen und herzlich willkommen zu unserem Gottesdienst.

Unsere Konsum- und Marktwirtschaft beruht auf der Idee, dass man Glück kaufen kann, wie man alles kaufen kann. Und wenn man kein Geld bezahlen muss für etwas, dann kann es einen auch nicht glücklich machen. Dass Glück aber etwas ganz anderes ist, was nur aus der eigenen Anstrengung, aus dem Innern kommt und überhaupt kein Geld kostet, dass Glück das »Billigste« ist, was es auf der Welt gibt, das ist den Menschen noch nicht aufgegangen.

Das sagte Erich Fromm, der berühmte Psychoanalytiker, in seinem letzten Interview 1980. Nun darf man auch solch prominenten Menschen widersprechen, wo es geboten ist. Ich bin nicht davon überzeugt, dass Glücknur aus eigener Anstrengung zu erreichen ist, sondern ich glaube und weiß aus Erfahrung, dass Gott dabei eine wichtige Rolle spielt. Ansonsten aber hat Herr Fromm durchaus den Nagel auf den Kopf getroffen. Glücklich sein – dafür muss man kein Geld ausgeben.

Wir werden heute in der Predigt von jemandem hören, der sehr reich und noch dazu mit…>mehr.

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